Informatikstudium in 4 Jahren?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Seit Jahren wächst der IT-Arbeitsmarkt kontinuierlich. Derzeit (2017) werden 25 Prozent mehr IT-Spezialisten gesucht als noch vor fünf Jahren.

Alles spricht dafür, dass sich dieser Trend noch über Jahre hinweg verstärken wird.

Welche Berufsgruppen heute an Bedeutung gewinnen oder schnell an Bedeutung verlieren, sagt eine Studie des World Economic Forums (siehe Seite 3 in The Future of Jobs: http://www3.weforum.org/docs/WEF_FOJ_Executive_Summary_Jobs.pdf ). 

Die wesentliche Aussage dort:

Allein fünf Millionen Jobs rund um Office und Administration werden (weltweit gesehen) bis 2020 überflüssig. Im Gegenzug entstehen zwei Millionen neue Arbeitsplätze für IT-Experten und Mathematiker.

Aus meiner eigenen Erfahrung heraus (seit 1979) würde ich hinzufügen:

Seit etwa 10 Jahren wächst sehr schnell die Zahle der sog. Fachinformatiker (d.h. der Informatiker ohne Hochschulstudium). Dieser Trend allerdings wird möglicherweise nicht mehr allzu lange anhalten. Informatiker ohne Studium werden langfristig nur noch den Rang von Hilfskräften haben (und entsprechend schlecht bezahlt werden).

1

Dass heißt dann ein Informatikstudium lohnt sich nicht?

0
@unluckysenpai

Es bedeutet genau das Gegenteil: Nur mit Abitur und einem nachfolgenden Studium werden dir dein ganzes Leben hindurch gute berufliche Chancen sicher sein.

0

Also ich würde sagen im Gegenteil. - Es gibt immer mehr Bereiche in denen Informatik eine wichtige Rolle spielt und dieser Trend wird sich noch lange Fortsetzen.

Rein von dem Thema Informatik wird es auch in Zukunft noch sehr viel Bedarf geben.

Warum soll sich das in ein paar Jahren nicht mehr lohnen? So schnell stirbt ein Studiengang bzw. ein Berufszweig nicht und Informatik schon mal gar nicht, der Bedarf ist immer da und wird bei der technischen Weiterentwicklung auch nicht weniger.

Was möchtest Du wissen?