Informatikstudium an einer Fachhochschule viel schelchter als an einer normalen Hochschule/Uni?

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4 Antworten

Danke! Gleich mal durchlesen.

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@VielenDank1992

Noch ne Anmerkung zum 4. Teil: Ein Wechsel zwischen FH und Universität ist nicht möglich:

Habe auch meinen Info-Bachelor an der FH-Trier gemacht. Wechsel dann ans KIT. Keine Auflagen und auch keine Schwierigkeiten im Studium. Einzig die Studienorganisation ist an der Uni (zumindest in Karlsruhe) absolut für den Ar*** :D

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Das Informatikstudium an der Fachhochschule ist mit dem Studium an der Universität fast gar nicht zu vergleichen, weil die beiden Studiengänge trotz des gleichen Faches so unterschiedlich sind.

An der Universität beschäftigt man sich hauptsächlich mit der theoretisch-mathematischen Seite der Informatik, weshalb vielen am Anfang der Studiengang fast wie ein Mathestudium vorkommt. Die praktische Informatik wie man sie als Laie wahrnimmt (Programmieren, Betriebssysteme, Netzwerke) hat an den meisten Universitäten fast keine Bedeutung.

An der Fachhochschule dagegen macht man sehr viel praktische Informatik und die Mathematik konzentriert sich auf das Wesentliche und ist kein Vergleich zur Mathematik an der Universität.

Das ein FH nicht so wertvoll ist wie ein Uni-Abschluss oder Absolventen von der FH schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben bzw. weniger verdienen, kann man nicht pauschal sagen, das kommt immer auf verschiedene Faktoren an wie den Studiengang usw. In Studiengängen wie BWL haben Uni-Absolventen zum Beispiel deutlich die Nase vorn, im Technikbereich dagegen sind die Unterschiede in den meisten Bereichen dagegen sehr gering und es kommt sogar vor, dass einige Arbeitgeber FH-Absolventen bevorzugen. Vor allem bei der Informatik kann das vorkommen, da viele die praktische Ausbildung in der Informatik deutlich mehr wertschätzen als die hoch theoretische Ausbildung an der Universität.

Auch an Fachhochschulen wird geforscht und man kann an den meisten Fachhochschulen bereits mithilfe von Partneruniversitäten promovieren, aber je nachdem in welche Richtung man forschen will, kann die Universität natürlich besser geeignet sein. Man kann allerdings auch nach dem FH-Bachelor, an die Uni zum Master wechseln.

Ein Studium ist nicht alles, es ist so zu sagen einfach ein Blatt wo drauf steht, du hast es geschafft. Im Informatik kommt es darauf, welche Fähigkeiten du hast.

Und was du dir an einer Universität/Fachhochschule aneignest sind Grundlagen, damit muss du dich abfinden. Das Lernen ist dir überlassen, ich kenne genug Leute die nicht studiert haben und wesentlich größeres Wissen besitzen als die meisten Informatik Studenten. Woran liegt das ? Studenten haben viel Freiheiten, sie müssen nicht lernen, sie können einfach auch schummeln und das geht leichter als man denkt.

Jetzt mal zu deiner Frage, es ist egal wo du studierst, wenn du der beste auf der Fachhochschule bist dann bist du auch besser als 90% der Universität Absolventen.

Informatik ist ein verdammt großes Thema, größer als Medizin oder sonst noch was, was man lernen kann.

Und du wirst nur so viel Verdienen wie viel deine Fähigkeiten es dir erlauben.

Das ist doch Quatsch. Fachhochschulen forschen genauso und dort erhält man einen guten Abschluss. Ob sich das mit den unterschiedlichen Gehältern auch nach der Masterumstellung weiter so hält, wird sich zeigen. Ich denke, das gleicht sich an.

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