Informatik studieren um Programmierer zu werden?

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9 Antworten

"Nur Programmierer" braucht man selten. Wenn Du die Dinge "drum herum" (Softwareentwurf, Datenbankentwurf, Netzwerktechnik, eventuell sogar mit Grundlagen E-Technik, ja und auch die ganze "trockene Mathematik", sowie ein paar "angrenzende Naturwissenschaften") beherrscht, bist Du sehr viel universeller einsetzbar.

Deine Software soll ja später einem Zweck dienen. Solange Du nicht gerade Compiler entwickelst (und selbst dafür brauchst Du eine Menge "Theoretische Informatik", Wissen über formale Sprachen, etc.), wird Deine Software einen Zweck erfüllen, der nicht in der Informatik liegt. Eine Software ist im Prinzip "ein Modell der Realität". Wenn Du Software für Buchhalter entwickelst, besteht "die Realität", die Du abbildest, eben aus betriebswirtschaftlichen Prozessen. Ich entwickle vorwiegend Software für die naturwissenschaftliche Forschung. Bei mir besteht "die Realität", die ich abbilde, aus physikalischen, chemischen, biochemischen Prozessen.

Wenn Du nur "programmieren" kannst, muss ein anderer Entwickler für Dich das Domänenwissen mitbringen und die Lösung "ausarbeiten", weil er weiß, wie man es in einen Softwareentwurf (Architektur) umsetzt. Und Du implementierst dann "nur" noch den eigentlichen Programmcode und setzt die ganzen Implementierungsdetails um. Ich weiß, dass auch das häufig ein Haufen Arbeit ist, aber es ist sehr viel besser, wenn Du das Problem ganzheitlich, einschließlich der naturwissenschaftlichen Problemstellung und der Entwurfs- und Designphase, erfassen kannst, anstatt Dich ausschließlich auf die Implementierungsphase zu beschränken. Denn die Dinge hängen oft eng zusammen. Beispielsweise kannst Du wissen, dass sich bestimmte Probleme später schwer implementieren lassen und dann von vornherein gleich zum Beispiel eine bestimmte Näherung verwenden, die sich besser implementieren lässt, wenn Du weißt, dass das Modell für das Problem, das Du lösen möchtest, tauglich ist. Diese Schritte zu "zergliedern" und sequentiell von unterschiedlichen Menschen durchführen zu lassen, ist ziemlich ineffizient, weil man häufig eben den "Gesamtüberblick" benötigt, sowohl Problem, als auch Architektur, als auch Implementierung betrachten muss, um bestimmte Entscheidungen zu treffen, und auch bei Schwierigkeiten, die man beispielsweise während der Implementierung feststellt, auch unter Umständen nochmal zurückgehen und das Modell anpassen muss. Wenn das alles zu Deinem Aufgabenbereich zählt, funktioniert das alles schön und "glatt". Wenn Du Dich auf's Programmieren beschränkst, bekommst Du bei komplexeren Aufgaben plötzlich riesige Probleme.

Nein, wenn Du "nur programmieren" möchtest, ist ein Informatikstudium nichts für Dich. Im Gegenteil! Programmieren ist so ziemlich das, was Du im Informatikstudium am wenigsten lernen wirst, weil man es auch kaum formal vermitteln kann. Man braucht dort oft einfach ein gewisses "Gespür" für bestimmte Dinge. Ich treffe beispielsweise viele Design- und Implementierungsentscheidungen, die mir schwer fallen würden, einem Dritten gegenüber zu argumentieren. Ich habe einfach genug Erfahrung, um intuitiv zu wissen, "dass es so geht" oder "dass es so am besten/effizientesten ist". So etwas bringt man sich am besten autodidaktisch bei, indem man zunächst "experimentell" programmieren lernt und dann zahlreiche Projekte umsetzt. Die ganze Theorie hinter der Informatik als Wissenschaft hingegen, lässt sich nicht so einfach autodidaktisch aneignen und genau das bekommt man in einem Informatikstudium auch vermittelt, zusammen mit den ganzen "Grundlagenveranstaltungen", die alle Natur- und Formalwissenschaften gemeinsam haben, wie zum Beispiel "höhere Mathematik".

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Da hat dein Professor recht. Wenn du nur Programmieren willst, ist ein Studium sinnlos. Im Informatikstudium geht es um Informatik also auch Elektrotechnik, Netzwerke, Hardware, Software usw. Wenn du nur Programmieren möchtest rate ich dir zu einer Ausbildung als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Da hat man viel mit Programmieren zu tun.

Aber nicht verwechseln mit Fachinformatiker für Systemintegration. Das ist wieder etwas anderes. Aber NUR programmieren wirst du in beiden nicht. Aber als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung ist das deine Hauptaufgabe

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Kommentar von NoHumanBeing
05.11.2015, 18:25

Das Problem ist, dass "reine Programmierer" eigentlich (sorry, wenn das hart klingt) "niemand braucht". Wieso soll ich, wenn ich mir schon detaillierte Gedanken über den Entwurf einer Software gemacht habe, und mich auch mit dem System, seiner Hardware, seiner Software, etc. besser auskenne (und nach einem Informatikstudium werde ich das in der Regel), die Implementierung an jemanden abgeben, der diese Kenntnisse vielleicht nicht hat?

Erstens muss ich dabei meine Ideen einem anderen kommunizieren, wo es schon einmal viele Möglichkeiten für Missverständnisse gibt. Dann muss dieser sie verstehen, muss sie umsetzen. Alles, was ich dabei beachtet haben möchte, muss ich für ihn aufschreiben. Dabei muss ich mir Mühe geben, damit ich auch bloß nichts übersehe, was für mich eigentlich klar ist, für einen Dritten aber möglicherweise nicht. Dann muss der "Programmierer" dieses Designdokument lesen, vielleicht versteht er etwas nicht, trifft dann falsche Annahmen, oder er fragt noch einmal nach bei mir. Im Laufe der Implementierung stellt er vielleicht fest, dass sich etwas gar nicht umsetzen lässt. Dann muss er mir das sagen, muss mir widerum die Einschränkungen kommunizieren, ich muss den Entwurf überarbeiten und das Spiel geht von vorne los.

Wenn wir so Software entwickeln würden, würde nichts voran gehen. Wenn ich Informatiker bin und einen Entwurf habe, eine Architektur, Anforderungen, Kenntnisse über das System, Ideen, wie man die Sache umsetzen kann und auch noch programmieren kann (und jeder "halbwegs gute" Informatiker sollte das können - ich weiß, dass es genügend Leute gibt, die sich durch's Studium "mogeln" und am Ende nicht programmieren können, aber eigentlich sollte das nicht sein und von diesen Leuten möchte ich weiß Gott auch keinen Entwurf sehen - wenn es schon an der Implementierung scheitert, dann würde ich mich erst recht nicht darauf verlassen, dass sie das Problem, das sie mit ihrer Software lösen wollen, überhaupt verstanden haben), dann ist es doch wesentlich effizienter, wenn ich mich dann auch hinsetze und den entsprechenden Code baue.

Heutzutage wird ja eigentlich überall mit "agilen Methoden" gearbeitet, wo sich die "Phasen" ohnehin nicht mehr trennen lassen, sondern das alles zu einem iterativen Prozess wird. Sobald ich vom "klassischen Wasserfallmodell" abweiche (was heutzutage eigentlich immer der Fall ist - also dass abgewichen wird), brauche ich ja eigentlich überall sämtliche Kompetenzen in meinem Team und habe keinen Platz mehr für "reine Programmierer". Ganz früher gab es noch den Beruf des "Kodierers", der sich tatsächlich nur um die Implementierung kümmerte. Der ist inzwischen (zurecht) ausgestorben. Es ergibt einfach keinen Sinn, Entwurf und Implementierung zu trennen. Entweder ein Problem ist trivial, dann kann ich mir die ganze Entwurfsarbeit sparen. Oder ein Problem ist komplex und dann kann ich es ohnehin nicht mehr auf einen Schlag erfassen, sondern muss iterativ arbeiten.

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Wie konnte das denn passieren? Hast du Dich vorher nicht über die Inhalte des Studiums informiert? Sonst hätte Dir doch auffallen müssen, dass es sich nicht nur um Programmierthemen handelt.

Aber bevor Du Hals über Kopf das Studium abbrichst: Hast Du Dir denn diesmal Gedanken gemacht, ob Deine Vorstellung von "Programmierer sein" der Realität entspricht? Sonst merkst Du in der Ausbildung, dass es erneut nicht passt. Z.B. weil die Karrieremöglichkeiten mit Ausbildung begrenzt sind. Oder weil zunehmend Programmieraufgaben ins billigere Ausland vergeben werden. Oder weil es immer starken Zeitdruck gibt. Oder weil Du Dich auch in der Ausbildung mit Themen beschäftigen musst, die Dich gar nicht interessieren. Oder weil die Ausbildung auch nicht kürzer ist als ein Bachelor-Abschluss. Denk' auch daran, dass Du den Job 40 Jahre machen wirst und die Welt der Computer dann ganz anders aussehen wird.

Wenn Du jetzt wechselst, muss dieser Wechsel "sitzen" - eine nochmalige Umorientierung sieht im Lebenslauf sonst aus wie "er kann sich nicht entscheiden", "er kann seine eigene Leistungsfähigkeit nicht einschätzen" oder "er ist nicht belastbar und geht immer den geringsten Weg des Widerstandes".

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Nun habe ich mich durchgeforscht und dort und da nachgefragt und es heißt immer für Programmierung braucht man nicht wirklich Mathe

Das stimmt nicht. Mathe ist sogar sehr wichtig. Der Rechner rechnet halt mathematisch und logisch. Wenn du kein Mathe kannst, wie willst du dann komplexere Aufgaben lösen können? Wie willst du Beispielsweise eine Matritzen-Transformation für die Bildverarbeitung programmieren, wenn du keine Ahnung von Matritzen hast? Wie programmierst du einen FFT wenn du kein Schimmer von imaginären Zahlen hast?

Bleib dran. Programmieren wirst du noch genug in den höheren Semestern. Mehr als dir lieb ist!

Außerdem hatte mein Prof zu mir gesagt "Wenn du nur programmieren möchtest, dann bist du hier falsch"

Womit er recht hat! DU bestimmst NICHT den Lehrplan! Es gibt noch andere Kommilitonen, die gerne Informatiker werden wollen. Und dazu gehört nicht nur HelloWelt zu programmieren.

Spätestens wenn du Modellentwicklung machst, wirst du schnell mitbekommen "ohhh....hier brauch ich ja die Infinitesimalrechnung"

dass Informatik nicht nur programmieren ist sondern wirklich ich sag jetzt mal Computer Wissenschaft ist

völlig korrekt! So lautet auch die englische Bezeichnung des Studiengangs

Ich wollte wirklich NUR ein Programmierer werden und mit dem anderen Informatikzeug nichts zu tun haben und außerdem interessiert mich das garnicht.

Aber genau das andere "Zeug" gehört zu Informatik UND zum Programmieren dazu! Das kannst du mir glauben! Ich habe das Studium hinter mir und kann dir versichern, dass man auch das andere "Zeug" schon braucht

Muss ich Informatik studieren, um später Programmierer sein zu können oder geht das auch über ne Ausbildung?

Kannste so oder so machen. Aber im Studium lernste du davon am meisten!

Von den ca. 50 Modulen (ca. 6 x 8 (Fach)Semester), die ich im Studium hatte ich genau 21 Programmierfächer. Glaub mir....du programmierst noch genug. In deiner wissenschaftlichen Arbeit kannste sogar dich richtig ins Zeug legen.

Ich will es jetzt halt nicht bereuen wenn ich abbreche und später gesagt bekomme bzw. erfahre, dass man Informatik braucht um programmieren zu können.

Die anderen Dinge SIND aber wichtig!!!!111hundertelf

Sie ergänzen sich zu einem großen Kuchen! Wie willst du programmieren können, wenn du keine Ahnung von bool'scher Algebra hast?

Wie willst du programmieren können, wenn du nicht weißt wie ein integer aufgebaut ist?

Wie willst du programmieren können, wenn du nicht weißt was eine Matritze ist?

Wie willst du einen Ableitungsfilter für die Bildverarbeitung programmieren ohne überhaupt ableiten zu können?

Wie willst ordentlich programmieren können, ohne zu wissen wie intern die Rechnerarchitektur funktioniert?

Programmieren ist mehr als nur auf den Tasten rumhacken. Programmieren bedeutet auch, dass man sich mit dem drumherum auch auskennt. Ansonsten kommt nämlich nur Mist dabei raus.

Ich fand BWL auch stinkend langweilig....und?! deswegen brech ich doch mein Studium nicht ab. Ich wollte nämlich auch Programmierer werden. Und da gehört nun mal auch "Zeug" dazu, welches man weniger mag. Viele Module sind aber grundlegend für das Modul XYZ, bei dem du programmierst. Assemblerprogrammierung als Modul ist sinnlos, wenn man keine Ahnung von Rechnerarchitektur hat.

Bildverarbeitung ist sinnlos, wenn man kein Mathe kann.

Und jedes Programmierfach ist sinnlos, wenn man nicht die Grundlagen der Informatik (reines Theoriefach) kann.

Es gibt zwei Möglichkeiten:

Entweder du ziehst es durch und du bist neben ein spitzenmäßiger Programmierer später auch ein spitzenmäßiger Informatiker

ODER  du schmeisst das schöne Studium hin. Denn in dem Punkt hat dein Prof nämlich völlig recht! Wenn du NUR programmieren willst, dann bist du beim Studium falsch. Das müsste man aber vorher schon wissen, wenn man sich nur mal das Curriculum angeschaut hätte!

Ich würde mich freuen, wenn du es durchziehst...Wir brauchen Akademiker!

sooo....ich hoffe du überlegst dir das gründlich und verinnerlichst das was ich dir geschrieben habe.

Freundliche Grüße
Ein erfolgreicher Ex-Informatik-Student

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Kommentar von NoHumanBeing
06.11.2015, 16:15

Programmieren wirst du noch genug in den höheren Semestern.

Bei uns war das eher umgekehrt. Bei uns wurde im Laufe des Studiums immer weniger programmiert. Inzwischen bin ich kurz davor, meinen Master abzuschließen und muss sagen, dass ich im Master fast gar nicht mehr programmiert habe.

Das stimmt auch nicht so ganz, aber das Programmieren ist eben "Handwerkszeug". Es geht später logischerweise nicht mehr ums Programmieren an sich. Es wird vorausgesetzt, dass man programmieren kann und man muss dann andere Probleme lösen und dafür vielleicht auch mal "ein bisschen was" programmieren. In vielen Veranstaltungen in "höheren Semestern" kommt man auch vollkommen ohne Code (nicht aber ohne Mathematik!) durch.

Ich habe das Studium hinter mir und kann dir versichern, dass man auch das andere "Zeug" schon braucht

Das hingegen kann ich getrost unterschreiben. :-)

Programmieren ist mehr als nur auf den Tasten rumhacken. Programmieren bedeutet auch, dass man sich mit dem drumherum auch auskennt. Ansonsten kommt nämlich nur Mist dabei raus.

Das auch! :-)

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DesbaTop hat recht. Die allerwenigsten studierten Informatiker werden Programmierer. Ich kenne zufällig eine Ausnahme, und der verdient auch überdurchschnittlich gut, aber die Regel ist das nicht. Was du suchst, ist tatsächlich eine Berufsausbildung zum Fachinformatiker, Fachrichtung Anwendungsentwicklung.

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Kommentar von NoHumanBeing
05.11.2015, 18:34

und der verdient auch überdurchschnittlich gut

Überdurchschnittlich gut für einen Programmierer schätze ich, aber unterdurchschnittlich gut für einen studierten Informatiker.

Nicht, dass ich die Implementierungsphase "niedermachen" möchte, aber so ist es nunmal. Mich wundert, dass hier überhaupt "getrennt wird". Meiner Erfahrung nach entspricht das überhaupt nicht der Realität. Ich entwickle hauptsächlich Simulationsanwendungen für die naturwissenschaftliche Forschung und dort ist es eigentlich selbstverständlich, dass man mit sämtlichen Phasen des Software-Lifecycles (Anforderungsanalyse, Entwurf, Implementierung, Test, ...) betraut ist. Selbst vor dem Erfassen von Messdaten oder dem Aufbau von Versuchen zur Validierung von Ergebnissen schrecken wir Informatiker dort nicht zurück, auch wenn unsere natuwissenschaftlichen Kollegen das natürlich wesentlich häufiger (und hoffentlich wesentlich besser ;-) ) machen.

Ich kann mir auch überhaupt nicht vorstellen, dass es überhaupt anders funktionieren kann. Wer sitzt denn bitte heutzutage (insbesondere als "studierter Informatiker") ausschließlich in seinem Büro vor'm Computer und hackt Codezeilen in den Compiler? Welches Unternehmen oder welches Institut sollte so ein Entwicklungsmodell haben? Und welchen Sinn sollte es haben, sich als Informatiker dermaßen einzuschränken und einen solch (sorry) monotonen Job anzunehmen?

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viele programmierer bringen sich das programmieren aus reiner interesse selber bei. das ist einfach nur handarbeit wo du weder eine ausbildung, noch ein studium für brauchst. informier dich mal im internet welche bücher bzw wie du es dir selber beibringst. das informatikstudium ist wie du bereits sagtest kein programmierstudium. es ist trotzdem, zumindest ist es bei mir so, ausgelegt dich zum programmierer "auszubilden". wie du am ende letztendlich programmieren kannst liegt an dir und deine hingabe zum programmieren. 

ich an deiner stelle würde das informatikstudium weitermachen und die das programmieren selber separat zum studium selber beibringen bzw. vorarbeiten. später bei der jobsuche kommt es logischerweise besser, wenn du sagst du hast ein abgeschlossenes informatikstudium als wenn du sagst das du dir selbst programmieren beigebracht hast.

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Kommentar von jahamaha
05.11.2015, 17:00

ja ich weiß, aber das Problem ist, mir fehlt jegliches Interesse und Motivation mir den Stoff erklären zu lassen. Ich habe ehrlich gesagt keine lust mich 3 Jahre lang mich zu zwingen machen zu  lernen auf die  ich keine lust habe, nur um später den Abschluss zu haben. da würde ich lieber jetzt abbrechen und ne Ausbildung anfangen oder je nachdem was ich ergibt aber zwingend lernen will ich nicht, sondern nur wenn ich Interesse hätte ,was ich grad nicht hab

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Programmierer kannst natürlich ohne Informatik Studium werden. Praxis ist da das wichtigste.

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kann es sein das du dich blauäugig ohne vorherige information einfach in ein studium gestürzt hast?... was du suchst findet man wohl eher bei angewandter informatik die zb in technischen universitäten angeboten wird, theoretische informatik ist mehr "wissenschafts"-bezogen (und weniger praxisbezogen) und hauptsächlich  darauf ausgerichtet dass man später weiterhin in einem uni umfeld arbeitet.

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Kommentar von jahamaha
05.11.2015, 18:00

ja kann man so sagen, blauäugig reingestürzt bzw. mit der Erwartung programmieren zu lernen und nur darauf spezialisiert zu werden. aber bei angewandter informatik ist doch auch viel mathe und anderes zeug dabei oder nicht? weil ich möchte wirklich nur programmieren und nichts anderes :D

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Kommentar von NoHumanBeing
05.11.2015, 18:27

was du suchst findet man wohl eher bei angewandter informatik die zb in technischen universitäten angeboten wird

Oder gar an "Hochschulen für angewandte Wissenschaften" (ehem. "Fachhochschulen").

Ein Hochschulstudium ist allerdings immer eine wissenschaftliche Ausbildung und es wird überall Mathematik und theoretische Informatik geben. Selbst an Fachhochschulen gibt es das.

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Merke: Erst ein Studium — am besten an einer Technischen Hochschule — macht aus einem Hobby-Programmierer einen kompetenten, gut bezahlten Software-Entwickler! 

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