Industrielle Revolution

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Wie war das Leben der Arbeiter?

Der technische Fortschritt führte dazu, dass die Menschen immer schlechtere Arbeitsbedingungen hatten. Auch die Zahl der Maschinen nahm zu. Es gab also auch weniger Arbeitsplätze und die Arbeiter waren einem Konkurrenzkampf ausgesetzt. Auch der Konkurrenzkampf zwischen den Unternehmen war groß. Jeder wollte der beste auf dem Markt sein.

EInige wichtige Daten:

*Kinderarbeit ab dem 4. Lebensjahr

*Frauen- und Männerarbeit mit Arbeitstagen bis zu 14 Stunden am Tag.

*Keine Hilfe bei Arbeitsunfähigkeit/Krankheit

*Entlassung jederzeit möglich

Die Menschen sahen oft nicht mal das Tageslicht. Sie arbeiteten zum Beispiel in Schächten, immer gebückt. Kinder sahen dadurch schon sehr bals viel älter aus, als sie es waren. Das schaffte einen verkrüppelten Wuchs, Asthma, Rheumatismus und Appetitlosigkeit. DIe körperliche und geistige Entwicklung blieb zurück. In Fabriken wurden ihnen bei Fehlern die Löhne gekürzt. Die Arbeiter konnten sich keine gute Wohnung leisten. Oft lebten 20 Menschen ine inem Raum. Die Luft war schlecht und es gab kaum Betten.

Wie versuchten die Arbeiter, ihre Lage zu verbessern???

Die Arbeiter selbst versuchten durch organisierte Streiks und Sabotagen ihr Glück. Allerdings folgte oft eine harte Bestrafung. Sie erreichten allerdings nach vielen Versuchen die Gründung einer Gewerkschaft (eine Organisation der Arbeiterschaft). Die Gewerkschaft schuf Hilfsfonds für Bedürftige und erreichte schlussendlich (nach vielen Mühen) eine Lohnerhöhung und eine Kürzung der Arbeitszeiten. Der Staat schuf also 1859 die Kinderarbeit unter 12 Jahren ab, 1885 die Kinderarbeit unter 14 Jahren, 1887 führte man Unfall- und Krankenversicherung ein, 1906 eine Pensionsversicherung für Angestellte, 1919 arbeitete man 8 Stunden am Tag und bekam Urlaubs- und Krankenversicherung. 1969 arbeitete man 40 Stunden die Woche. Auch Partein für Arbeiter wurden gegründet. Die Unternehmer halfen ihnen nur nach vielen mühsamen Streiks. Und die Kirche half auch.

Was für wichtige Erfindungen gab es? Also die Dampfmaschine kennst du ja. Also weiters:

*die "Spinning Jenny", die erste Spinnmaschine für Baumwolle

*Die "Mule" stellte Garne in verschiedenen Stärken her

*Die Eisenbahn, genauer die Lokomotive "the Rocket" von Stephenson und die erste kompliziertere Eisenbahnstrecke Liverpool-Manchester mit Brücken, Tunnels, ... unter der Leitung von Stephenson

Mussten 14 und mehr Stunden am Tag arbeiten, unter den miesesten Bedingungen (alles dreckig, keine Sicherheitsvorrichtungen). Zuhause wurden dann mehr Kinder gezeugt um die Familie zu ernähren, weil Kinder auch arbeiten mussten. Und damals wurde viel gesoffen, weil das Grundwasser dreckiger war als das Bier.

Die Bedingungen waren aus heutiger Sicht unmenschlich. Nicht vergessen darf man, daß viele uns heute bekannten Errungenschaften wie geregelte Arbeitszeiten, freie Tage, Jugend und Arbeitsschutzgesetze noch nicht existierten.

Die industrielle Revolution war etwas völlig neues und schuf Formen der Produktion und der Arbeit, die vorher in der Form nicht beknnt waren. Es gab nicht nur bei den Arbeitsbedingungen katastrophale Zustände, auch die ganze Infrastruktur, bezogen auf Wohnraum für die Massen an Arbeitern, Versorgung mit Wasser und Energie, Nahrungsmittel in ausreichender Menge vor Ort gab es nicht. dementsprechend kam es zu Mangelsituationen.

die Berufstätigkeit begann im Kindesalter und die Kinder wureden entsprechend ihrer körperlichen Statur an verzwickten stellen in Bergwerken beispielsweise eingeetzt. Die Entlohnung aller arbeiter deckte nicht den Bedarf an Geld, der für den Lebensunterhalt benötigt wurde. Soziale Absicherung im Krankheitsfall, bei Tod des Verdieners war unbekannt.

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