Induktionsherd

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8 Antworten

Hab ich, ist klasse, kann ich empfehlen. Ist sehr zeit- und energiesparend. Nur die Töpfe und Pfannen müssen alle geprüft werden, da diese unbedingt magnetisch sein müssen. Der höhere Preis macht sich durch die Stromeinsparung schnell bezahlt.

Danke, das scheint mir logisch.

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Ein Induktionsherd hat den Vorteil, daß die Platte sehr schnell erkaltet, wenn der Topf runter ist, und nicht aus Eisen bestehende Dinge überhaupt nicht warm werden, wenn die Platte an ist. Du benötigst aber Kochgeschirr mit einem gewissen Stahlanteil, sonst wird das Kochgeschirr nicht warm. "Edelstahl" ist dafür nicht immer geeignet, weil der Eisenanteil nur klein ist. Kann also sein, daß Du da auch noch neue Töpfe kaufen müßtest. Ich persönlich habe es nicht unbedingt als Vorteil empfunden und ich würde kein reines Induktionskochfeld kaufen.

VORTEILE

    • ähnlich wie beim Gasherd sehr kurze Reaktionszeit bei Änderungen der Einstellung (sehr kurze Vorwärmzeit; schnelles, genau dosierbares Anbraten)
    • teilweise verhindern Sensoren ein Überhitzen nach dem Verkochen allen Wassers
    • Schnelles Ankochen größerer Mengen – und auch mit schweren Töpfen, da die Wärme im Topfboden direkt durch die Induktion erzeugt wird und die Kochplatte nicht erst erwärmt werden muss,
    • die Kochfläche bleibt neben dem Topf kühl, da diese sich nicht selbst erwärmt, sondern nur sekundär durch den Kontakt mit dem Topf erwärmt wird (sog. Rückerwärmung)
    • Deutlich erleichterte Reinigung, da Lebensmittelreste kaum einbrennen: die Glaskeramikoberfläche erhitzt sich nur unterhalb des Topfes durch diesen – nicht jedoch auf den kritischen Flächen um den Topf herum
    • Verbesserte Sicherheit, da Energie nur gezielt an Metall abgegeben wird: versehentlich (oder von kleinen Kindern) angeschaltete Induktionskochflächen heizen nur, wenn ein Topf darauf steht
    • Energieersparnis: o bei kurzen Kochzeiten, da nur eine relativ geringe Masse erwärmt wird und weder, wie beim Gasherd, große Teile der Energie durch Strahlung und Konvektion verloren gehen, noch Energie in der heißen Platte deponiert bleibt (deshalb z. B. besonders geeignet für das Kochen mit einem Schnellkochtopf) o Wärmeerzeugung nur im Topf – auch bei abweichenden Topfdurchmessern: ist der Topf zu klein, erwärmt sich nur dieser; die ihn umgebende Fläche des Kochfeldes bleibt kalt.*

NACHTEILE *Da für die Funktion des Induktionskochfeldes ein ferromagnetischer Boden des Kochgeschirrs empfehlenswert oder sogar erforderlich ist, können einige Typen von Edelstahltöpfen kaum, sowie Aluminiumtöpfe nicht verwendet werden. Alle Glas-, Keramik- u. a. nichtleitenden Töpfe sind grundsätzlich ungeeignet. Daher ist manchmal die Anschaffung neuer Töpfe und Pfannen notwendig.

Als Alternative zu teurem Spezialgeschirr empfehlen sich einfache emaillierte Stahltöpfe und eiserne Bratpfannen. Auch handelsübliche Edelstahltöpfe mit mehrlagigem Topfboden eignen sich für das Kochen mit Induktion. Diese sind auf der Verpackung, z. T. auch der Unterseite mit einem speziellen Symbol gekennzeichnet.

Prinzipbedingt ist beim Induktions- wie bei allen elektrischen Kochfeldern der Primärenergieverbrauch erheblich höher als bei Gaskochfeldern, besonders bei mittleren und langen Garzeiten sowie nicht allzu hoher Leistung, es sei denn, der Strom wird aus erneuerbaren Quellen erzeugt.[3] [4]

Es scheint zumindest bei preiswerten Einzel-Induktionskochfeldern das Problem zu geben, dass sich diese nicht mit kleinen Leistungen betreiben lassen, was den Gebrauchswert etwas einschränkt. Man darf sich darüber auch durch die Anzahl der Leistungsstufen nicht hinwegtäuschen lassen. Ein weiterer Nachteil ist die Geräuschentwicklung, welche sich zum einen als niederfrequentes Betriebsgeräusch am Lüfter und zum anderen als hochfrequentes Geräusch am Topf bemerkbar macht. Personen mit Herzschrittmacher sollten beachten, dass diese Geräte mit einem starken Magnetfeld arbeiten, das den Herzschrittmacher blockieren oder in anderer Weise stören und daher gefährlich sein könnte.*

Quelle

http://de.wikipedia.org/wiki/Induktionsherd

Danke, Eppendorf!

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@MrsHyde

Die Formatierung ist bei Wiki allerdings besser gelungen. ;)

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Wenn Du die Hand drauflegt, dann verbrennst Du Dich nicht (weißt Du sicher schon!). Solche Herde sind meistens teurer als "normale" und ich glaube, man braucht dafür auch extra Töpfe ??? Und sie sollen die Nahrung schneller erwärmen können.

Schnelles Hochkochen und kaum Energieverlust. Mal abgesehen von der Energieeinsparung kocht es sich bedeutend bequemer. Dagegen steht aber die relativ teure Anschaffung.

Wieviel teurer ist denn die Anschaffung durchschnittlich?

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@MrsHyde

das kommt auf den Hersteller an, ich habe noch so ca. 150 Euro (mindestens) im Kopf. Kann man natürlich nicht vergleichen wenn du einen Billig Elektroherd mit einem Miele Induktionsherd vergleichst. Der Unterschied hält sich aber im Rahmen.

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Es hat den Vorteil das die Platte selbst nicht heiss wird. Ein weiter Vorteil ist, das die Hitze sofort weg ist, wenn man den Herd auschaltet. Aber man braucht extra Töpfe dazu, und die sind teuer.

Die Töpfe haben auf der Unterseite Symbole, für welche Herdarten sie geeignet sind. Meine haben das Symbol für Induktionsplatte schon. Daher würde ich empfehlen: Erst mal Töpfe von unten angucken!

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Ich finde diese Herde voll super, es brennt sich nichts ein, man kann sich nicht verbrennen und man spart eine Menge Energie. Die Anschaffungskosten sind halt noch relativ hoch momentan.

Induktion braucht wen'ger Strom,

als der alte Herd, doch schon

bietet doch der Gasherd mehr,

weil der noch sparsamer wär.

Auch ganz ohne Gasanschluß,

man nicht drauf verzichten muß.

Den Propangaslieferant

gibt's urban und auf dem Land,

ein Fläschchen mit 11 kg drin,

kocht ganz lang und bringt Gewinn.

Soll ich zum Gasherd was erzählen,

würd ich http://www.smeg.de empfehlen.

Bilduntertitel eingeben... - (Küche, induktionsherde, Induktionskochfelder)

Sorry, aber ich hab eine kaum zu unterdrückende Abneigung gegen jegliche Art von Gas.

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