Induktions Herdplatte

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Die Funktion kannst du in dem kopierten Beitrag von Nedi 123 nachlesen.

Die Kosten liegen bei € 800 bis € 2.000 je nach Hersteller und Größe des Kochfeldes. Entscheidend ist, dass du entweder ein autarkes Kochfeld oder eines, welches mit deinem Herd kompatiebel ist, benötigst. Außerdem muss das Ausschnittmaß gleich oder größer wie das deines alten Kochfeldes sein. Zu dem Kaufpreis des Induktionskochfeldes kommt natürlich noch der Preis für Einbau und Anschluss- je nach Aufwand ca. 100 bis 200 Euro

Sekunden dauert es nicht, aber höchstens 2 bis 3 Minuten, bis ein Topf Wasser kocht und du sparst dabei bis zu 50 % Strom

Nolti 21.12.2010, 19:24

Danke für den Stern

0

Energie wird in Form eines elektromagnetischen Wechselfeldes auf den Boden des Kochgeschirrs übertragen und dort in Wärme umgewandelt.

Unterhalb der aus Glaskeramik bestehenden Kochfläche befindet sich eine stromdurchflossene Spule, die ein magnetisches Wechselfeld erzeugt. Dieses induziert in einem darüber platzierten metallischen Topf durch Induktion Wirbelströme, die das Metall des Topfes und damit durch Wärmeübertragung den Inhalt aufheizen. Die dabei übliche Frequenz liegt im Bereich von etwa 20 bis 50 kHz.

Obwohl Induktionsbeheizung prinzipiell bei allen metallenen (und damit elektrisch leitenden) Töpfen (z. B. auch aus Aluminium oder mit Kupferboden) funktioniert, wird für einen ausreichend hohen Wirkungsgrad mit einem handelsüblichen Induktionskochfeld Kochgeschirr mit einem Boden aus ferromagnetischem Material empfohlen. Die Gründe dafür sind:

Ferromagnetisches Material bündelt das elektromagnetische Wechselfeld im Topfboden. Die eingekoppelte elektromagnetische Energie erzeugt Wirbelströme in den Außenflächen des Topfes. Aufgrund des ohmschen Widerstandes des ferromagnetischen Materials wird ein großer Teil der elektrischen Energie (etwa 2/3 der Heizleistung) in thermische Energie umgesetzt. Ein weiterer Teil der im Magnetfeld gespeicherten Energie wird im Topfboden durch den Ummagnetisierungsverlust (Hysterese) in thermische Energie gewandelt. Dies entspricht etwa 1/3 der Heizleistung.[1] Im nicht ferromagnetischen Topfboden wird das Magnetfeld weniger gebündelt und sich somit in stärkerem Maße im Raum ausbreiten. Dies kann zu ungewünschter Wechselwirkung mit der Umgebung der stromdurchflossenen Spule führen: Elektromagnetische Umweltverträglichkeit Da die Wärme fast nur im Topfboden erzeugt wird, kann die Auflagefläche des Kochfeldes thermisch isolierend ausgelegt werden, nämlich z. B. aus Glaskeramik.

Das Material muss, für einen guten Wirkungsgrad der Wandlung elektromagnetischer in Wärmeenergie, einen ausreichend höheren spezifischen elektrischen Widerstand aufweisen als das gut leitende HF-Kupfer der Induktionsspule. Das ist bei Eisenlegierungen meistens der Fall. Induktionstaugliches Kochgeschirr erfüllt diese Bedingungen normalerweise und lässt sich am Symbol, das die Drahtwendel einer Spule in einem Quadrat zeigt, auf dem Topf- oder Pfannenboden erkennen. Dieses Symbol hat jedoch keine Funktionsgarantie. Man kann einen Topf nur im Praxistest auf induktionstauglichkeit prüfen. Ferromagnetisches (lat. ferrum = Eisen) Material ist daran zu erkennen, dass ein Magnet an ihm haften bleibt. Dabei sind dickere Böden für eine bessere Wärmeverteilung vorteilhaft.

Die meisten Induktionskochfelder schalten das Erregerfeld automatisch aus, sobald sich kein, ein zukleiner oder ein ungeeigneter Topf auf dem Kochfeld befindet.

Elektrischer Aufbau [Bearbeiten]

Induktionskochplatte mit abgenommener Abdeckung: Zu sehen ist die große Kupferspule, darunter die Elektronik; rechts oben: Netzfilter; unten rechts: Ventilator zur Kühlung; unten, unter dem Aluminium-Kühlkörper: IGBT; links unten: blaue Kondensatoren des Resonanzkreises; links oben: Hilfsspannungsversorgung; weißer Knopf in der Mitte: TemperatursensorEine große, flache, einlagige Spule aus Hochfrequenzlitze erzeugt das magnetische Wechselfeld unter der Kochfläche. Sie bildet mit Kondensatoren einen Schwingkreis, der von IGBT-Schalttransistoren angetrieben wird. Dafür gibt es verschiedene Schaltungskonzepte. Die Schalttransistoren werden zum Beispiel mit im Resonanzkreis liegenden Stromwandlern gesteuert und aus einem regelbaren Gleichspannungs-Zwischenkreis gespeist. Die Gleichspannung wird über steuerbare Gleichrichter aus der Netzwechselspannung gewonnen – ihre Höhe bestimmt die Heizleistung. Eine weitere Möglichkeit ist die Pulsweitensteuerung der Anregung des Resonanzkreises.

Vorteile [Bearbeiten] Da bei Induktionskochfeldern aufgrund ihrer Funktionsweise nicht nur der Boden des Kochgefäßes, sondern auch die Seitenwände erhitzt werden, wird die Wärme besser verteilt, und das Kochgut wird schneller erwärmt. Darüber hinaus ist die Reaktionszeit sehr kurz. Deshalb erhitzt sich das Kochgut rasch. Weiterhin lässt sich durch die kurze Reaktionszeit der Kochvorgang genauer dosieren als bei einem herkömmlichen Elektroherd.

Die Kochfläche bleibt neben dem Topf kühl, da sie sich nicht selbst erwärmt und die Wärme nicht leitet. Die Fläche darunter wird einzig durch Konduktion, d. h. nur sekundär durch den Kontakt mit dem Topf erwärmt (thermische Rückleitung und -strahlung des Topfes). Aus diesem Grund können Lebensmittelreste nicht auf dem Kochfeld neben dem Topfboden einbrennen, was eine einfachere Reinigung zulässt. Die sichere Handhabung ergibt sich daraus, dass die eingesetzte Energie gezielt an magnetisierbares Metall abgegeben wird: Eine versehentlich (oder von unbedarften Kindern) eingeschaltete Induktionskochfläche heizt nur, wenn ein Kochgefäß darauf steht.

Der Streuverlust durch das elektromagnetische Feld ist sehr klein, sofern das Kochfeld komplett durch den Topf- oder Pfannenboden abgedeckt wird. Der Streuverlust durch Konvektion, Wärmestrahlung und Wärmeleitung ist für die Kochstelle sehr gering und für das verwendete Gefäß dem konventionellen Elektroherd unverändert. Im Gegensatz zum Gasherd geht keine Energie aus dem Kochgas durch Konvektion verloren (nämlich durch die neben der Pfanne aufsteigende warme Luft). Bei kurzer Kochzeit kann Energie gespart werden, da nur eine relativ geringe Masse erwärmt wird. Im Gegensatz zum konventionellen Elektroherd mit Kochplatte,Heizspirale oder Infrarotheizung geht keine Energie durch Strahlung und Konvektion verloren, und es wird keine Energie in heißem Metall gespeichert. Im Gegensatz zum Holzofen entsteht an der Kochstelle kein umweltschädliches Abgas und kein Feinstaub. Die Wärme wird fast ausschließlich im Topf erzeugt – auch bei vom Kochfeld abweichendem Topfdurchmesser: Ist der Topf kleiner, erwärmt er sich ebenso zügig wie ein größerer Topf. Die ihn umgebende Fläche des Kochfeldes bleibt kalt. Die Verlustenergie in der Elektronik ist sehr gering.

Nachteile [Bearbeiten] Die Energieeinsparung durch Induktion ist beim schnellen Ankochen am höchsten, während beim langsamen Weiterkochen oder -dünsten der Spareffekt gegenüber thermischen Kochfeldern zunehmend geringer wird.

Für das Kochen auf einem Induktionskochfeld sind Kochgefäße mit ferromagnetischem Boden erforderlich. So eignen sich alle Guss- oder Tiefzieh-Stahl gefertigten Töpfe gut. Hingegen können haushaltsübliche Edelstahltöpfe nur eingeschränkt und Aluminiumtöpfe und Kupfergefäße gar nicht verwendet werden. Daneben sind alle elektromagnetisch nichtleitenden Kochgefäße nicht verwendbar, insbesondere solche aus Glas und Keramik.

Ist die Wicklung deutlich kleiner als der Topfboden, so kommt es zu starker punktueller Erwärmung und in seltenen Fällen zur Verformung des Topfbodens.

Der Lüfter, welcher die elektronischen Schalter kühlt, erzeugt während des Kochvorganges und im Nachlaufprozess Nebengeräusche. Nach jahrelangem Gebrauch wird jeder Lüfter aufgrund der Lagerabnutzung und des angesammelten Staubes lauter und es sind Defekte zu erwarten.

Die Auswirkungen der elektromagnetischen Strahlung auf den Menschen ist nicht restlos erforscht. Eine Einwirkung irgendwelcher Art auf den menschlichen Organismus wurde bei handelsüblichen Induktionskochfeldern bisher nicht festgestellt, jedoch fehlen zu einer objektiven Beurteilung dieses Problems Langzeitstudien. Generell wird jedoch empfohlen, dass Schwangere einen Abstand von etwa einer Handspanne (15 cm) vom Kochfeld halten, was sich mit einzeiligen Induktionskochfeldern gut erreichen lässt. Personen mit einem Herzschrittmacher sollten beachten, dass ein Induktionskochfeld ein starkes Magnetfeld hat, welches vor allem unipolare Herzschrittmacher stören kann, wenn diese nicht wie vorgeschrieben störfest sind. Das schweizerische Bundesamt für Gesundheit betont, dass bei heute gängigen Herzschrittmachern bei korrektem Verhalten eine Störung des Implantats sehr gering ist, jedoch auf kurze Distanz nicht vollkommen ausgeschlossen werden kann. Trägern eines elektronischen Implantats wird geraten, die Sicherheitshinweise des Herstellers zu beachten und mit ihrem Arzt das Kochen an einem Induktionsherd zu besprechen.

PREIS: 519€ + ca. 20€

turalo 18.12.2010, 16:10

Ist die Wicklung deutlich kleiner als der Topfboden, so kommt es zu starker punktueller Erwärmung und in seltenen Fällen zur Verformung des Topfbodens.

Bei einem vernünftigen Kochfeld klappt das gar nicht, weil die Topferkennung den Topf verwirft und die Platte erst gar nicht angeht.

Was Du da abgeschrieben hast, beschreibt ein absolut nicht gutes Kochfeld, sondern ein Sonderangebot.

0
primusvonquack 18.12.2010, 16:13

Vergiss bitte nie die Quellenangabe, wenn du von Wikipedia abschreibst.

0
Nolti 18.12.2010, 16:55
@primusvonquack

Hast du wohl auch verstanden, was du da abkopiert hast, denn eigentlich beantwortet es die Frage nur sehr ungenügend und der Preis ist wohl etwas fragwürdig.

0
turalo 18.12.2010, 20:09
@Nolti

Die gibt es tatsächlich schon so billig, aber die taugen nicht viel. Man erwartet doch etwas von solche einem Herd, da kauft man nicht die billigste Ausführung.

0

Induktionskochplatten erwärmen nicht den Topf, sondern lediglich dessen Inhalt. Es dauert wohl nicht einige Sekunden bis Wasser kocht, aber es geht recht schnell.

Mein Kochfeld hat 1.895 Euro gekostet, ist aber ein ausgesprochen gutes Teil.

primusvonquack 18.12.2010, 16:06

Das ist wirklich Unsinn! Natürlich wird der Topf erwärmt. Die Herdplatte wird nicht erwärmt.

0
turalo 18.12.2010, 16:08
@primusvonquack

Der Topf erwärmt sich nur durch seinen Inhalt. Der Topf wird nicht heiß durch den Kontakt zum Herd, sondern durch die heißen Speisen im Inneren.

0
primusvonquack 18.12.2010, 16:11
@turalo

Das wird langsam peinlich,turalo! Wenn du keine Ahnung hast, was Induktion überhapt ist, bitte lese es doch bei wikipedia nach!

0
Nolti 18.12.2010, 16:57
@primusvonquack

Turalo, das ist Unsinn. Der Topf wird erwärmt und die Glasplatte erwärmt sich nur durch den Kontakt mit dem Topf. Was du beschreibst, ist eine Mikrowelle. Darin erwärmt sich nur die Flüssigkeit.

0
turalo 18.12.2010, 20:08
@Nolti

Stimmt. Ich habe das durcheinandergeworfen und wollte darauf hinweisen, daß sich der Herd bzw. die Platte nicht erwärmt. Dabei kam mir dann der Topf buchstäblich in die Quere.

Ich bitte um Entschuldigung für einen "Beschreibungsfehler".

0

Es geht schneller als mit Herdplatten oder Ceranfeld. Bedenke aber, das Du auch die geeigneten induktionsfähigen Töpfe brauchst. Das ist noch einmal eine enorme Anschaffung.

Die ersten beiden Fragen kannst du leicht ergooglen. Das mit dem Wasser hängt von der Menge ab, es geht schneller als auf einem Elektro- oder Gasherd.

Was möchtest Du wissen?