Induktion - Spule - Magnet?

1 Antwort

Vorausgesetzt, dass die Geschwindigkeit des Magneten beim Ein- und Austreten in die bzw. aus der Spule gleich sind, dann ist auch der Spannungsstoß in beiden Fällen gleichgroß. Die von der Zeitachse und dem Graph der Funktion  Uind = f(t)  eingeschlossene Flächen oberhalb und unterhalb der Zeitachse haben dann den gleichen Flächeninhalt, nur eben mit entgegengesetztem Vorzeichen. In der Praxis wird der Magnet jedoch mit einer kleineren Geschwindigkeit in die Spule eintreten als beim Austreten aus der Spule, weil sich beim freien Fall die Geschwindigkeit des Magneten vergrößert.   

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der Ausschlag wird zwar größer, aber die Spannung wird dann über einen kleineren Zeitraum induziert, deshalb bleiben die Flächen ja dann trotzdem gleich

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@Ant0n

Das ist richtig. Der Grund dafür besteht darin, dass die Änderung des Magnetflusses Φ (nicht die zeitliche Änderung) in beiden Fällen gleichgroß ist. Je nachdem, ob dieses  ∆Φ sich in einer kürzeren oder längeren Zeitdifferenz ∆t ändert, entsteht im ersten Fall eine kleinere, aber zeitlich länger andauernde Uind bzw. im zweiten Fall eine größere, aber zeitlich kürzere Uind. Beides erklärt sich mit dem Begriff "Spannungsstoß", der den Flächeninhalt der o.g. Flächen entspricht.

    

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Bei gleicher Geschwindigkeit beim Ein- und Austreten in bzw. aus der Spule sind die Flächen gleich i.S. von deckungsgleich zu verstehen. Dann sind logischerweise auch ihre Flächeninhalte gleich. 

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