ind Tankstellen dazu verpflichtet Pfandflaschen anzunehmen?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Wahrscheinlich ging es nicht nur um eine Flasche, sondern bestimmt um zehn, zwanzig Flaschen. Dafür haben die wohl auch keinen Platz diese aufzubewahren. Daher haben sie es abgelehnt. Du könntest sie bei Lidl, Real usw. in den Automaten werfen, da wird jede Flasche akzeptiert. Da wird wohl auch die Bequemlichkeit eine große Rolle spielen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das ist vollkommen richtig so.

Bei Geschäften mit einer Verkaufsfläche unter 200 Quadratmetern (z.B. Tankestelle, Imbiss, Kiosk) beschränkt sich die Rücknahme von Einweg-Getränkeverpackungen auf die Marken die sie auch verkaufen. Das wird in den §§ 6 & 9 der Verpackungsverordnung so geregelt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also soweit ich weiss müssen sie, sie nicht annehmen.

Dafür sind eher die Discounter zuständig

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es ist eines, was sie müssen... Ein anderes was Sie tun.

Ja Einweg müssten sie alles annehmen.

Mehrweg nur was sie selbst führen.

Wenn Sir such dennoch weigern...

Was willst dann machen ? Klagen ?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von BigBen38
26.02.2016, 05:43

Das im internet gefunden..

Gesetzliche Anforderungen an die Rücknahme pfandpflichtiger Einweggetränkeverpackungen

Rücknahmepflicht nach Materialart

Seit dem 1. Mai 2006 sind Einzelhändler oder andere Letztvertreiber zur Rücknahme aller pfandpflichtigen Einweggetränkeverpackungen der Materialart verpflichtet, die sie vertreiben. Die Rücknahmepflicht gilt unabhängig davon, ob die Einweggetränkeverpackungen von dem Händler oder einem Wettbewerber verkauft wurden. So muss ein Händler, der nur PET-Einwegflaschen anbietet, keine Dosen oder Glasflaschen zurücknehmen, jedoch PET-Flaschen unabhängig von ihrer Größe, Form oder Marke.

Ausnahme:

Geschäfte mit einer kleinen Verkaufsfläche (unter 200 m²) können die Rücknahme weiterhin auf die Einweggetränkeverpackungen der Marken beschränken, die sie in ihrem Angebot haben.

 

Bei allen Rückgaben ist zu beachten, dass der Verbraucher keinen Pfandanspruch hat, wenn die Pfandwerthaltigkeit der Verpackung (z.B. durch das DPG-Kennzeichen) nicht ersichtlich ist. Denn für Getränkeverpackungen, die z.B. vor Inkrafttreten der Pfandpflicht oder im pfandfreien Ausland gekauft wurden, kann kein Pfand herausverlangt werden.

Keine Rücknahmeverpflichtung für Mehrweggetränkeverpackungen und Getränkekästen durch Teilnahme am DPG-System

Das DPG-System ist ein Einwegpfandsystem. Die Systemteilnahme begründet keine Verpflichtung, Mehrwegverpackungen zurückzunehmen. Diese werden nur von solchen Händlern angenommen, die an einem freiwilligen Mehrwegsystem teilnehmen.

 

Entsprechendes gilt für die Rücknahme von Getränkekästen. Einzelhändler, die nur Einweggetränkeverpackungen führen, sind berechtigt, ihre Kunden darauf hinzuweisen, dass sie keine Mehrweggetränkeverpackungen oder Getränkekästen zurücknehmen.

 


1

die Tankstelle ist NICHT verpflichtet Einwegflaschen zurückzunehmen wenn

sie solche nicht verkauft !

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?