In wieweit werden wir durch Bilder in der Öffentlichkeit manipuliert?

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4 Antworten

Jedes Bild manipuliert, auch das unbearbeitete Bild. Denn es ist nur eine Momentaufnahme. Und es ist der Blickwinkel des Fotografen. Das liegt in der Natur der Sache und lässt sich gar nicht ändern.

Muss man das bedauern? Nein. Solange die Presse frei ist, ist sie auch frei, Meinung zu machen. Das ist sogar die Aufgabe der Presse. Da wir in Westeuropa Zugang auch zu internationaler Presse haben, haben wir ausreichend Möglichkeit, uns vielseitig zu informieren.

Ich bedauere auch manchmal, dass gerade im Israel-Palästina-Konflikt von deutschen Medien nicht immer ausgewogen berichtet wird. Aber deswegen würde ich nicht auf die Idee kommen, eine Zensur irgendwelcher Art zu fordern.


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Kommentar von Jekanadar
10.05.2016, 10:51

Gerade was internationale Nachrichten angeht, ist das Internet eine große Hilfe um möglichst viele Blickwinkel abzudecken.

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Eine schwierige Frage, auf die es keine einfache Antwort gibt.
Ich denke, man sollte sich die Quelle, aus der eine Information stammt, immer gründlich ansehen. Natürlich haben Reporter die Pflicht neutral/sachlich zu berichten, aber gerade die sog. Yellow Press beschreitet oft genug den schmalen Grad zwichen Sachlichkeit und Quote. Ich persönlich finde es problematisch, dass zB. Zeitungen auf diese Weise Verkaufszahlen generieren wollen, aber aus wirtschaftlicher Sicht kann ich es verstehen.

Eine bewusste Manipulation ist in der heutigen Zeit, zumindest in Deutschland, nicht möglich. Es gibt einfach zu viele Quellen, aus denen man seine Nachrichten ziehen kann um alle gleichzuschalten. Jeder kann und sollte sich sein eigenes Bild machen.

Und manchmal schadet auch ein wenig gesunder Menschenverstand nicht unbedingt :-)

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Bilder können ein ungeahntes Ausmaß für positives und auch negatives haben. Ich denke Grenzen lassen sich nur schlecht oder überhaupt nicht ziehen. Bilder sind auch noch manipulierbar was sich zum teil nicht mehr nachweisen lassen muß. Ist echt spannend das Thema.

Was der eine als hilfreich empfindet, lehnt ein anderer grundsätzlich ab. Die Betrachter sind unterschiedlich.


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Kommentar von thlu1
10.05.2016, 11:05

Ich glaube ja sogar, dass in gewinnen Situationen es sogar ausdrücklich erwünscht sein kann, um Beispielsweise eine Betroffenheit zu wecken, weil sonst sich niemand auf ein bestimmtes Thema aufmerksam wird. Auf der anderen Seite kann ich mit der Wirkung eines Bildes auch Meinung in eine bestimmte Richtung lenken und ich glaube, dass das sogar fast täglich passiert. Ja ich sehe das tatsächlich so, wie du.

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Ach dürfen die Standpunkte auch konträr sein? Wie großzügig.

Da wir non-stop mit Werbung zugeballert werde, filtern die meisten Menschen Ottonormalverbraucher-Werbung schon raus. Das gefällt der Industrie und den Medien nicht.

Deshalb versucht man die instinktgetriebene Seite anzusprechen (Sex sells) oder möglichst erschütternde Nachrichten zu produzieren (schocker news).

Perfektioniert hat dieses Prinzip die Bildzeitung. Dort arbeiten ein paar echt gerissene Publizisten. Alles natürlich sachneutral.

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