In Wie weit macht Krankheit unglücklich?

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7 Antworten

Ich denke, dass ist abhängig von der Form der Krankheit. Aber generell obstruiert es die meisten Menschen doch sehr. Unsere Gesundheit ist ein sehr wertvolles Gut und ein essentieller Faktor für unser Lebensgefühl. 

Es hängt aber auch davon ab, wie positiv ein Mensch ist und mit solchen Schicksalsschlägen umgehen kann. Manch einer wird durch eine schwere Erkrankung nur noch stärker und lernt das Leben mehr schätzen. 

LG

Ich kann nich für die Leute sprechen die nichts anderes kennen, also von Geburt an krank sind.

Aber wenn man bewusst einige Jahre "gesund" durchs Leben spaziert ist und dann z.B: Krebs bekommt, dann ist das schon eine gravierende Einschränkung. Oft muss man sich einschneidenen Behandlungen unterziehen, Körperteile müssen amputiert werden etc.

Viele Menschen liegen Jahre lang im Krankenhaus, weg von den Freunden, der Familie und vor allem fernab des alten Lebens. Es fällt schwer positiv zu denken und nach vorne zu schauen, auch weil es sehr oft Rückschläge gibt.

Dadurch werden Menschen unglücklich. Eine schwere Krankheit wie Krebs ist nicht nur eine physische, sondern auch eine psychische Belastung.


Ich habe eine Freundin, die vor kurzem erfahren hat, dass sie agressiven Brustkrebs hat. Diese Freundin ist alleinerziehende Mutter von 2 Kindern. Nach der Diagnose hatte sie erst mal einen Nervenzusammenbruch.

Das hast du einen kleinen Einblick, wei "unglücklich" eine Krankheit machen kann.

Nicht jede Krankheit macht einen selbst unglücklich. Es gibt Krankheiten, die man nicht merkt. Das sind z. B. Krankheiten, die einen solche Fragen stellen lassen.

Den Rest verkneife ich mir.

DH ³ !!!

Ich antworte besser nicht - ich könnte mir nix verkneifen.

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Ja, wieso eigentlich?

Es ist doch schön zu wissen, dass das Ende des eigenen Leben bereits gegenwärtig ist, wo andere noch unbelastet drauflos leben. Ebenso schön ist, jeden Tag Medikamente schlucken zu müssen, die neben der eigentlichen Krankheit auch noch andere unliebsame Erscheinungen hervorrufen, abgesehen von den Schmerzen und den äußerlichen Veränderungen.
Hinzu kommt das Bewusstsein, auf die Hilfe und Unterstützung anderer angewiesen zu sein und diese damit seelisch zu belasten und moralisch in Zugzwang zu bringen. Ebenso toll, auf manches Verzichten zu müssen, was man gerne einmal oder noch einmal tun würde.

Nein, es besteht überhaupt kein Grund, im Falle von Krebs oder anderen tückischen Krankheiten unglücklich zu sein. (Ironie).

Folgendes ist keine Ironie:

Wer von sich sagt, dass er trotz seiner Krankheit glücklich ist, sagt nicht die Wahrheit. Er versucht lediglich seinem Leben mit der Krankheit einen Sinn zu geben und Optimismus auszudrücken. Das ist nicht verkehrt und hilft, das Leben besser zu meistern. Kann aber nicht jeder.

Im Grunde genommen ist die Erörterung dieser Frage für jeden Betroffenen eine Zumutung, und deine Frage an sich - sowieso.

Ja - sie ist einfach unverschämt.

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Immer, wenn sie Angst macht. Manche haben vor AIDS und Krebs keine Angst  während sich andere schon bei einer Erkältung fürchten

Na, glücklicher wird man dadurch nicht.

Wenn Du solche Fragen stellst, kannst Du diese nicht ein wenig besser spezifizieren? So bringt das wenig.

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