In wie weit ist Islam unter Türken in DE ausgeprägt?

12 Antworten

Warum sollte in Deutschland nicht jeder einfach das glauben dürfen,was er möchte?

Wir haben das Grundgesetz,wonach niemand wegen seines Glaubens,seiner Herkunft noch seiner Hautfarbe diskriminiert werden darf.

Auch DAS gehört zu besagter Freiheit,nach der das Volk doch immer so brüllt-aber eben nicht nur für die Mitbürger aus eigenem Land,sondern genauso für Mitbürger aus fremden Ländern.

Solange niemand seine relig.Vorstellungen oder sonstige Überzeugungen mit Gewalt durchsetzt,ist doch alles im grünen Bereich.

Mich stört eine Frau in Burka überhaupt nicht-genausowenig wie mich die Kleidung anderer beeinträchtigt.

Und schon wieder hab ich den Verdacht,dass man sich als "Deutscher",wie so oft, benachteiligt fühlt......

Ich bin der Meinung, dass bei den meisten (natürlich nicht allen) der Glauben besteht, es fehlt lediglich oft das Bewusstsein eines Muslims und somit die Praxis.

Deshalb fällt da eine große Aufgabe an die Moscheegemeinden, Kontakt mit diesen Leuten aufzubauen, ansonsten werden andere Gruppen versuchen diese Lücke zu füllen (und tun es leider auch).

Liebe(r) lolztsameem,

ich habe noch nie gesehen, dass ein männlicher Türke ein Kopftuch trägt.

Frauen ja, aber das hat nichts mit der Religion zu tun, sondern mit dem Patriarchat unter den Moslem.

Freundliche Grüße

Delveng
20170906113108Mi

Thema Kopftuchverbot ein für alle mal widerlegt?

Guten Tag!

äußerst wichtiger Beitrag!

ein User schrieb:

“Oft dreht es sich bei der Diskussion aber auch um ein Kopftuchverbot für bestimmte Berufsgruppen z.B. Lehrer oder allgemein Beamte. Und hier kann ich die Diskussion durchaus nachvollziehen: In Deutschland herrscht nun mal eine strikte Trennung von Staat und Religion und deshalb haben religiöse Symbole in Behörden, Schulen usw. meiner Meinung nach nichts zu suchen. Das gilt dann aber nicht nur für ein Kopftuch, sondern für ALLE religiösen Symbole, also genauso für Kreuze jeglicher Art (der Vorschlag von dem Heini aus Bayern ist meiner Meinung nach genauso hirnrissig), Kippas und Ctullhu-Anhänger^^“

(1): Aber dazu, dass Lehrerinnen mit Kopftuch nicht religionsneutral sind:

Damals in der Schule waren viele von meinen Lehrern Atheisten und gegen alle Religionen unter anderem gegen den Islam. Es war nicht so, dass es ihnen gleichgültig war, welcher Religion man angehörte. In Deutschunterricht sagte der Lehrer: „Die Bibel besteht auch grösstenteils aus Gedichte, welche die Menschen geschrieben haben und die Leute von damals dachten, dass sie von einem Gott kommt.“

mit dieser Aussage wird natürlich der Koran auch mit eingeschlossen, was aber keiner in der Klasse (grösstenteils Muslime) begriffen hat.

Daher sehe ich keinen Unterschied zwischen einem muslimischen Prediger, der vom Islam erzählt und einem Lehrer, der versucht, die Schüler davon zu überzeugen, dass die Religionen falsch sind.

(2): Jeder kann in seinem Leben entscheiden, wie er sich kleiden möchte, solange er die Rechte seiner Mitmenschen nicht verletzt. Selbst wenn wir davon ausgehen, dass die Schülerinnen ihre muslimische Lehrerin mit Kopftuch zum Vorbild nehmen und ihr nachahmen, dann ist es immer noch ihnen überlassen, wie sie sich zu kleiden haben. Eine Lehrerin ohne Kopftuch unterrichtet auch viele muslimische Mädchen mit Kopftuch, was die muslimische Mädchen ja auch nicht dazu bringt, ihre Kopftüchter für immer abzulegen, wie gern die Lehrer es auch hätten.

(3): Ein Kopftuch zählt meiner Meinung nach nicht als ein religiöses Symbol. Es ist ein Kleidungsstück, vergleichbar mit einer Mütze, einem Turban oder meinetwegen einer Kippa. Das Tragen von einer Mütze im Unterricht ist nicht notwendig. Einem muslimischen Mann wurde laut seiner Religion nicht vorgeschrieben bedingungslos einen Turban zu binden. Eine Frau dagegen, die sich zum Islam bekennt, ist verpflichtet ihre Haare vor fremden Männern zu bedecken.

Schlussfolgerung:

eine Frau mit Kopftuch kann sich überall in der Gesellschaft genauso religionsneutral wie alle anderen verhalten.

Ihr Kopftuch ist kein religiöses Symbol, sondern ein Kleidungsstück, wie ein BH: geeignet für alle Frauen.

Wenn man ihr das Kopftuch verbietet, schränkt man sie in ihrer Religion ein, wobei man gegen die Religionsfreiheit verstößt.

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Wie sieht meine Zukunft hier in Deutschland aus - Zukunftsängste?

Ich bin ein Deutscher mit einem Migrationshintergrund. Ich bin hier geboren und lebe hier schon seit meiner Geburt. Vom Glauben her bin ich Muslime (kein streng erzogener Muslime).

Ich sehe eher europäisch aus und die aller meisten Menschen wissen gar nicht das ich Muslime bin (also auf dem ersten Blick).

Und trd habe ich Angst. Angst was hier in Deutschland und Europa abgeht. Angst davor, dass sich die Geschichte wiederholt und dass diesmal die Muslimen in den Geschichtsbücher stehen und sich die Welt fragt "Wie konnte dies nur passieren?"...

Ich sehe überall nur noch Hass. Hass hier, hass dort. Viele Rechte, sowie Nazis kriechen aus ihren Höllen und trauen sich wieder, ihre Gedanken, Meinung und Weltanschauung frei auszusprechen.

Wenn ich manchmal Hetz Videos auf Youtube gegen Muslime sehe, bricht es mir das Herz. Hunderttausende Klicks und Likes! In den Kommemtaren beleidigen sie den Islam, Muslime, Migranten sowie Ausländer.

Überall in Europa nehmen rechte Parteien zu. In Deutschland würden 14,2% der Deutschen diesen Sonntag die AfD wählen...

Dadurch, dass man rechte Parteien und die Hetze gegen den Islam toleriert, denken die Menschen dies sei normal und oder ändern ihre Denkweise!

Nur 5% der Bevölkerung hier ist muslimisch! Und die aller Meisten tuen so, als wäre jeder 2ter ein Muslim... wenn man viele Menschen hört, reden sie davon, dass die Klassen nur noch aus Muslimen bestehen und dass jeder in der Stadt mit Kopftüchern zu sehen ist. Aber nur jeder 20ter ist Muslim! Und von diesen 4,5mio Muslimen sind vllt nur 5% streng muslimisch! Wären also 0,27% der Bevölkerung...

Ist die Zukunft von Deutschland von rechten gefährdet...? Und sollte ich als 18 jähriger mir jetzt schon bewusst machen, dass ich eines Tages Deutschland verlassen muss? Ich frage mich und euch, welche Ländern tolerant sind...? Wo könnte man gut leben? Haben die Engländer auch ein Problem mit den rechten? Und wie sieht es mit Finnland oder Norwegen aus? Oder Dänemarkt?

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