In wie weit ist Islam unter den Flüchtlingen ausgeprägt?

12 Antworten

Hallo.

Wie atzef bereits geschrieben hat, gibt es zur Zeit noch keine belastbare Studie zur Religiösität von Flüchtlingen in Deutschland.

Was man jedoch aus religionswissenschaftlicher Sicht sagen kann, ist: Der Islam ist nicht homogen. Was rechtgläubig islamisch ist und was unislamisch ist, wird fortwährend zwischen verschiedenen, konkurrierenden islamischen Identitäten neu ausgehandelt.

Die meisten Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen sind Sunniten. Einige praktizieren ihren Glauben stärker, andere weniger.  Wenn wir begründete Vermutungen darüber anstellen wollen, wie die Leute religiös geprägt sind, könnten wir uns anschauen, welche islamischen Strömungen in den Herkunftsländern verbreitet sind.

Am weitesten verbreitet auf der Welt ist der traditionelle Islam. In der Volksfrömmigkeit ist der Suffismus am weitesten Verbeitet. Sufis verüben keine Terroranschläge - also braucht man vor denen keine Angst haben. Allerdings ist der Suffismus zur Zeit auf dem Rückzug, weil verschiedene Reformewegungen (sowohl der liberale Islam, als auch die Gruppen, die wir hier als "Radikale" oder "Fundamentalisten" bezeichnen") den Suffismus als entstellte Gestalt des Islam betrachten und dementsprechend bekämpfen.
Für die traditionelle islamische Theologie sind die Rechtsschulen sehr wichtig, welche dafür verantwortlich waren die überlieferte Ethik und das überlieferte Recht für jeweils neue gesellschaftliche Situationen auszulegen. Als "radikal" gelten unter den Rechtsschulen eigentlich  nur die Neo-Wahabiten in Saudi Arabien. Diese sind zwar eine Minderheit, haben aber dank Ölvorkommen unter dem Wüstensand, genug Geld um ihre Lehren überall auf der Welt verbeiten zu lassen (was die auch machen). Daher kann es durchaus sein, dass auch ein Afghane, Syrer oder Afrikaner bereits unter dem Einfluss radikal ausgerichteter Prediger stand. Allerdings muss man sagen Leider stagniert die Weiterentwicklung der Rechtsschultheologie, weil seit durch den imperialen Kolonialismus seit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts und Ost-West-Konflikt des 20. Jahrhunderts die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für eine akademische Theologie in den vielen islamischen Ländern nicht dauerhaft gegeben waren. Daher wirken die Vorstellungen mancher aus dem Rechtschulislam stammender Prediger manchmal schon noch etwas "rückständig".

An dieser Stelle ist festzuhalten, dass die meisten Gruppen, die wir zum "radikalen Islam" rechnen (z.B. Salafisten, gewalttätige Panislamisten) den traditionellen Islam als entstellte Religion ansehen, die zum wahren Urislam zurückkehren müsse. Das wissen leider viele Leute nicht (auch Journalisten bei großen Tageszeitungen).
Daher versuchen eben diese radikalen Gruppierungen die Gläubigen für ihre Sache zu gewinnen. Und natürlich stehen Männer mit speziellen Bartfrisuren vor den Flüchtlingsunterkünften und verteilen ihre Broschüren. Wenn ein Flüchtling dieser Szene angehört, wird er auch versuchen seine Mitbewohner zum "wahren Islam" zu bekehren. Die letzten islamischen Terroranschläge in Deutschland wurden größtenteils von kurzfristig "radikalisierten" Personen begangen. Es gab auch schon Probleme, dass muslimische Flüchtlinge in den Unterkünften zum Christentum konvertierte Mitbewohner gewaltsam angegriffen haben.
Es wäre in diesen Fällen völlig falsch zu sagen, die Probleme hätten nichts mit dem Islam zu tun. Aber es wäre ebenso falsch zu sagen, dass der Islam prinzipiell oder zumindest mehrheitlich so radikal sei - dass diese Gruppen eine Minderheit sind, ist eine religionssoziologische Tatsache. Daher ist es auch klar, dass die meisten Muslime, die du kennst, keine Radikalen sind (es sei denn du suchst deine Freunde zukünftig nur noch in Salafisten-Moscheen).
Die Tragödie liegt sogar darin, dass diejenigen die glauben Islam und "westliche Welt" oder "deutsche Leitkultur" seien prinzipiell unvereinbar, damit ein gesellschaftliches Klima erzeugen, welches den radikalen Predigern in die Hände spielt. Wenn muslimische Flüchtlinge im Alltag die Erfahrung machen, dass ihnen aufgrund ihres Glaubens Ablehnung begegnet - dann passt das wie Ars** auf Eimer zu der Ideologie radikaler Prediger.

Ausgerechnet bezeichnest Du den Sufismus als traditionellen Islam. 

Er wird von den orthodoxen Muslimen total abgelehnt. 

Sehr gut beschrieb der Literaturnobelpreisträger V.S. Naipaul in seinen beiden Büchern "Eine islamische Reise" und "Jenseits des Glaubens", wie in Pakistan, Iran, Malaysia und Indonesien der traditionelle  Islam gelebt wird. 

Eine Pflichtlektüre für alle, die meinen, den Islam zu verstehen.

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@Nunuhueper

Der Suffismus war jahrhundertelang vorherrschend  von Afrika bis Indonesien, das belegen zahlreiche historische Quellen. Auch führende Rechtsgelehrte waren nicht selten zugleich Sufis. Andere Rechtsgelehrte standen auch in der Vergangenheit dem Suffismus schon distanziert gegenüber (ebenso, wie sich manche Sufi-Orden nicht um die Rechtsschultraditionen kümmerten). In einigen Regionen ist der Suffismus, was die Volksfrömmigkeit betrifft, bis heute prägend. Etwas traditionelleres, als den Suffismus gibt es im Islam (religionsgeschichtlich gesehen) nicht.

Leider gibt es in Europa und Nordamerika, einige Islamwissenschaftler, die zu ordentlichem historischen Arbeiten nicht wirklich in der Lage sind. Das sind oft die gleichen Leute, die Heiligenlegenden, welche über 200 Jahre nach Mohammeds Tod verfasst wurden als Quellen für "Mohammad-Biographien" verwenden. Teilweise liegt das auch daran, dass die Leute selbst Muslime sind, dem Reformislam nahestehen und daher den Suffismus aus theologischen Gründen ablehnen.

Ich habe ja durchaus geschrieben, dass der Suffismus zur Zeit auf dem Rückzug ist, weil er von islamischen Reformbewegungen bekämpft wird. 

Was im Islam "orthodox" (d.h. "rechtgläubig) ist, ist äußerst umstritten. Da ich kein Muslim, geschweige denn muslimischer Theologe, bin brauche ich mich nicht festlegen, welche Muslime besonders rechtgläubig sind und welche nicht.
Wo ist denn der Islam rechtgläubig? In Pakistan oder im Iran? Beides geht nicht. Die Iraner sind (größtenteils) Zwölferschiiten; seit dem 18. Jh. gehört es zur schiitischen Identität anti-sunnitisch (und damit eben auch antisufisch) zu sein. Die meisten Pakistanis sind Sunniten. In Pakistan ist sogar eine suffistische Frömmigkeit in der Bevölkerung weit verbreitet - Heiligenverehrung und das volle Programm. Andere Pakistanis lehnen den wiederum entschieden Sufismus ab, weil sie den Deobandi nahestehen. Die Deobandi sind eine Rechtschule, die (im Gegensatz zu den meisten anderen Rechtschulen) in völliger Opposition zu der mystischen Spiritualität und der Heiligenverhehrung stehen. Die Deobandi sind sicher sehr streng, manche Anhänger der Deobandi (z.B. die Taliban) sind auch äußerst radikal, aber sie sind keineswegs traditionell - Dar ul-'Uluum Deoband wurde erst im 19. Jh. gegründet (ist aber inzwischen äußerst einflussreich geworden). 

Naipaul ist keine Pflichtlektüre im Religionswissenschaftsstudium, weil seine Schriften weder historische Primärquellen sind, noch wissenschaftliche Studien, sondern Reiseberichte. Abgesehen davon beschreibt Naipaul in "Eine islamische Reise" gezielt das Leben radikaler Muslime in unterschiedlichen Regionen (daher kommt dort auch u.A. der Suffismus nicht vor). Das Buch ist sicher interessant - aber keinesfalls ausreichend, um einen differenzierten Blick auf den Islam zu bekommen.  Dort werden, wie gesagt, gezielt nur bestimmte Gruppen in bestimmten Regionen beschrieben werden - Literaturnobelpreis hin oder her.
Außerdem beschreibt Naipul auch keineswegs immer traditionellen Islam in den jeweiligen Regionen - z.B. in Bezug auf Malaysia beschreibt er eben Anhänger der Dakwah. Die Dakwah ist tragischerweise unter den Muslimen in Malaysia in den letzten 50 Jahren vorherrschend geworden. Allerdings ist die Dakwah eine Erweckungsbewegung des 20. Jh. und somit keineswegs der traditionelle Islam Malaysias. Traditionell war der Islam in Malaysia jahrhundertelang stark sufisch geprägt. Naipul hat aber auch gar nicht den Anspruch religionsgeschich fundierte Abhandlungen zu schreiben.


Aber weder die Haltung von mit den Deobandi sympatesierenden Bevölkerungsgruppen in Pakistan, noch die (ohne Frage schlimmen) Zustände in Malaysia sind wirklich relevant, wenn es um die religiöse Ausrichtung von Flüchtlingen in Deutschland geht. Die kommen vor allem aus Syrien, Irak und Afrika.

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Hallo,

nur weil man dem Islam angehört, ist man ja nicht automatisch radikal.:) Dass so viele Leute "Angst" vor Flüchtlingen haben liegt meiner Meinung nach auch ziemlich stark an den Medien, die bei schlimmen Nachrichten zwar immer dazu sagen, wenn ein Flüchtling der Täter war, aber bei einem Deutschen ist die Rasse plötzlich nicht mehr wichtig und wird gar nicht erst erwähnt. Klar dass das Thema Flüchtlinge dadurch weiter bei vielen Menschen negativ belastet wird. Und da viele Flüchtliche Muslime sind, projizieren das die Leute auch oft auf die Religion. Klar muss aber wie gesagt auch sein, dass Muslime zu sein nicht gleich bedeutet, radikal zu sein...

Ich habe bisher auch überwiegend gute Erfahrungen mit Flüchtlingen gemacht. Man sollte einfach offen bleiben und sich sein eigenes Bild von den Menschen machen. :)



 Dass so viele Leute "Angst" vor Flüchtlingen haben liegt meiner Meinung nach auch ziemlich stark an den Medien, die bei schlimmen Nachrichten zwar immer dazu sagen, wenn ein Flüchtling der Täter war,

liegt wohl eher daran , was ISIS so treibt , und damit aus dem Koran zitiert , singt  . Dadurch ist der Islam als sehr aggressiv erklärt. .

und liegt wohl eher daran, wenn Flüchtlinge sich als Terroristen entpuppen und mit LKW  Menschen  überfahren ,  wenn sie plötzlich Waffen haben , um einfach  zu bezeugen , das Allah groß ist , mal massig  unschuldige Menschen  niederschießen.  Oder dass Menschen betanzt werden und sie plötzlich ihren Geldbeutel lost sind.  Oder wie an Silvester, dass Frauen wie Freiwild  angefasst werden.   

Also so verharmlosen  kann man das nicht wirklich . 



 Klar muss aber wie gesagt auch sein, dass Muslime zu sein nicht gleich bedeutet, radikal zu sein...

Das haben aber IS-terroristen gezeigt , dass man als Muslime radikal zu sein hat . Das ist angekommen .  Wenn Muslime ihren Glauben   friedlich leben und der IS  nicht  wäre ,  wären die Vorurteile viel geringer.   Mit dem Satz , tötet sie, wo immer ihr sie findet, der Aufruf, den der IS wirklich weit verbreitet hat ,  ist auch die Angst geboren , Muslimen kaum zu trauen . 

Der Ruf des Islam ist dadurch vermurkst . Unschuldige Muslime können nichts dafür . 
Ich habe bisher auch überwiegend gute Erfahrungen mit Flüchtlingen gemacht

Schön .

Ich auch . 

lieben Gruß





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@Sternfunzel

Sicher sind solche Ereignisse nicht zu verharmlosen, hat aber nichts mit dem Grundgedanken des Islams zu tun, sondern mit den Persönlichkeiten, die sich dahinter verstecken und ihre kranken Machtvorstellungen damit rechtfertigen. Genauso, wie es etliche Nazis gibt, die angebliche "Christen" sind. Mit den Werten der Religion an sich hat das nichts mehr zu tun.

Klar rufen IS-Terroristen die Leute zu solchen Dingen auf, aber die weltweite Anzahl der Muslime steht in keinem Verhältnis dazu, wieviele Menschen solche Aufrufe dann tatsächlich umsetzen... Und auch das hat dann wie gesagt nichts mehr mit dem Glauben des Islams zu tun.

 

 

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@qstnsndanswrs

Nein , hat auch nicht .  Dahinter ist der verdorbene Ruf , des IS . Ich kenne viele Muslime , die leben ihren Glauben friedlich . 

 Und auch das hat dann wie gesagt nichts mehr mit dem Glauben des Islams zu tun.

Doch schon , denn sie entnehmen ihre Aufrufe vom Koran.  Und nun schau mal in den Ländern , wo der Islam ganz groß ist , wie viele Köpfe , Körperteile abgetrennt werden, wieviele Menschen gesteinigt werden.  Sie haben ihre Scharia diese beruft sich auf den Islam und basiert auf den Koran . 

lieben Gruß

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@Sternfunzel

Natürlich beziehen sich die IS-Terroristen auf den Koran, weil sie eine "Rechtfertigung" für ihr Handeln brauchen und natürlich auch, um -so blöd es klingt- damit zu "werben" und neue Anhänger zu finden, die sich nur so mit ihnen "verbunden" fühlen können. Dennoch hat das wie gesagt nichts mehr mit dem Grundgedanken des Islams zu tun und ich finde auch, dass man das daher ganz klar differenzieren sollte.

Nur weil irgendwelche Leute eine neue Definition für das, was im Koran steht, erfinden, bedeutet das nicht, dass das (auch nicht im weitestgehendsten Sinne) in irgendeiner Weise dem Islam geschuldet ist.

Denn mal angenommen der Islam würde als Religion gar nicht existieren, hätten diese Leute mit großer Sicherheit irgendeinen anderen Grund als Vorwand für ihr Handeln gefunden...

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Da es dazu bislang keine seriöse wissenschaftliche Untersuchung gibt, bleibt das spekulative Mutmaßung.

Grundsätzlich wirst du da natürlich alle möglichen Abstufungen und Nunacierungen von Religiosität vorfinden, wie auch bei Christen...

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