In wie weit ist Irreführung in der Hundezucht gestattet?

9 Antworten

Als einzige Denkanregung:

Die Nachfrage bestimmt das Angebot. 

Leider sind Menschen nicht besonders lernfreudig, insgeheim lesen die ja was sie beachten muessen und machen es trotzdem falsch, weil es viele gibt die sagen einfach "mir passiert sowas nicht, ich weiss das besser  als alle anderen". (Arroganz)

Dann gibt es noch Preisfuechse die durch den Handel hier verwoehnt sind und der Meinung sind das man alles was man will, im Internet billiger bekommt, deswegen funktionieren diese Angebote, dank Geiz. 

Und dann gibt es noch die Fraktion die es gewohnt ist zu jeder Zeit einzukaufen und nur schnell schnell ein Hund haben wollen, ohne dran zu denken das die ja nicht vom Himmel fallen. und schnell bekommt man ja nur wenn es in Massen vorhanden ist.

Und die schlimmsten von alle sind die Blender, die wollen was spezielles, was exotisches wo sie von denken Anerkennung dafuer zu bekommen, die kaufen halt auch ueberteuerte Designermixe oder Qualzuchten. 

solange die Leute ohne Moral einkaufen gehen werden auch Leute ueber den Tisch gezogen. Da ist der Gesetzgeber im Grunde machtlos. 

Meiner Meinung nach ist die Idee die die Leute beim ELO hatten eher der richtige Weg. Die sind ja hingegangen und haben Elo als Marke eintragen lassen, bietet da jemand ein Hund an, der nicht von denen ist, so kann der wenigstens wegen Markenrechtsverletzung rangezogen werden. Das koennte meiner Meinung nach eher die Zukunft von Rassehunden sein. :) 

Du machst den Fehler, Begriffe wie z.B. "reinrassig" oder "Papiere" mit den Rassestandards des VDH gleichzustellen. Beides sind aber sog. Begriffe des allgemeinen Sprachgebrauchs, die rechtlich nicht geschützt sind. Die Markenbezeichnungen Polo oder Golf hingegen sind geschützte Begriffe und folglich dürfen das Logo und die Bezeichnung auch nicht von anderen Firmen oder Anbietern genutzt werden.

Es gibt auch keine "echten" und "unechten" Rassehunde. Innerhalb des VDH gelten Hunde als reinrassig, die VDH- Papiere haben. Wenn ich einen solchen Hund will, muss ich ihn eben dort kaufen. Gleiches gilt, wenn ich Wert darauf lege, dass die Elterntiere auf bestimmte Erbkrankheiten untersucht worden sind. Auf einen Verkäufer, der solche Untersuchungen nur vorgibt, muss niemand reinfallen, denn die Ergebnisse sind beim VDH in den Abstammungspapieren verzeichnet und müssen vom Züchter vorgelegt werden. Spätestens, wenn das nicht möglich ist, sollte es auch beim dümmsten Käufer klingeln. 

Papiere kannst Du Dir auch selbst basteln, denn dieser Begriff ist (s.o.) nicht geschützt. Wenn Du einen bestimmten Standard willst, dann musst Du dort kaufen, wo er garantiert und umgesetzt wird. Die Käufer, die auf Vermehrer reinfallen, scheitern regelmäßig nicht an den falschen Begrifflichkeiten, sondern an ihrer Unfähigkeit, sich im Vorfeld gründlich zu informieren.

der Name *reinrassig* ist meines Wissens in diesem Sinne so nicht geschützt.

Das heisst, wenn ich Welpen von 2 reinrassigen Elterntiere züchten würde...bei welchen aber die Papiere fehlen, weil deren Eltern zwar einen Abstammungsnachweis hatten...aber nicht gekört waren...so darf ich den Ausdruck *von reinrassigen Eltern* gebrauchen...(obwohl es genau genommen Mischlinge sind )

Wenn sich jeder, welcher einen Hund erwerben will...sich dessen bewusst wäre, dass nur Tiere mit einer lückenlosen Ahnentafel und Abstammungs-Papieren als reinrassig gelten und alles andere Mischlinge sind....hätten wir vermutlich ein grosses Problem mit diesen *professionellen* Vermehrern gelöst...Ihre Welpen würden sehr stark an Wert und Interesse verlieren.

Leider gibt es kein Gesetz, dass verbietet 2 rassenreine...obwohl papierlose Hunde zu verpaaren und deren Welpen wiederum als *rassenrein* weiter zu verkaufen.....daher auch der Erfolg von all diesen *Doodles*

Autokauf und mein Pass ist abgelaufen, muss man den Kaufvertrag später "umschreiben"?

Guten Morgen Community,

ich habe eine Frage zum Autokauf, speziell zum Kaufvertrag und den Haltern.

Folgende Situation: Ich möchte mir ein Auto kaufen - es soll ein Vorführfahrzeug vom Händler sein. Nun habe ich allerdings gemerkt, dass mein Pass abgelaufen ist und ich somit weder den Kaufvertrag unterschreiben kann, noch das Auto auf mich anmelden kann. Da der Wagen aber optimal für mich scheint und jederzeit weg sein kann, hat sich meine Mutter angeboten, den Kaufvertrag für mich zu unterschreiben und ich würde das Geld dann von meinem Konto überweisen. So weit, so gut.

Nun ist es so, dass ich vermeiden möchte, dass unnötigerweise eine weitere "Hand" später die Attraktivität bei einem Wiederverkauf mindert. Wie könnte man da vorgehen? Den neuen Pass würde ich frühestens in zwei Monaten erhalten können (weil ich kein deutscher Staatsbürger bin und das Ganze deswegen um einiges komplizierter ist).

Meine Mutter wäre ja der Eigentümer des Fahrzeuges - allerdings noch kein Halter. Sollten wir gleich einen "Kaufvertrag" abschließen, in welchem sie mir das Auto "schenkt" bzw dann eben für 1€ verkauft - damit ich der rechtliche Eigentümer dieses Fahrzeuges werde? Den Brief erhalte ja eh ich.

Ist es korrekt, dass ein Halter derjenige ist, auf wen das Auto angemeldet wird oder zählen da tatsächlich die Eigentümer? Muss ich dann warten, bis mein Pass fertig ist um das Fahrzeug dann tatsächlich auf MICH anzumelden? In der Zeit müsste das Fahrzeug ja tatsächlich weiterhin beim Händler stehen.

Wie würdet ihr vorgehen? Ich danke euch schon mal im Voraus für eure Hilfe.

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