In wie weit ist ein Kind eine Finanzielle Belastung?

18 Antworten

also wir haben uns eine größere Wohnung kaufen/Mieten müssen + ein größeres Auto. Da bist du dann schon bei mehrren hundert tausend euro....

abgesehen davon: füttere ich mein Kind z.b. mit Hippgläschen dann kostet 1 Glas ca. 1 €. Meine kleine hat 3 Gläser pro Tag gegessen. Sind 3 € pro Tag = 21 € pro Woche = knapp 80 € für Essen.  Windeln + Feuchttücher etc komm ich auch auf etwa 100 € pro monat. uns schwups ist das Kindergeld schon weg.

Da hab ich für die Kleine aber noch nichts zum anziehen gekauft. Gerade Kinderschuhe sind teuer... für Winderstiefel zahlt man auch (wenn man nicht gerade beim Discounter einkauft) 50-80 €. Wenn man Pech hat passen die nicht mal den ganzen Winter. Dann braucht man 2 Paar Winterstiefel pro Jahr. Selbst wenn die einen Winter passen - nächsten Winter braucht man garantiert neue. Das selbe mit der Kleider. Die Sommersachen vom letzten Sommer pasen garantiert nicht mehr das nächste jahr...

Jetzt habe ich aber gerade mal die Grundbedürfnisse gestillt. Ich hab noch kein Geld für Spielsachen, Ausflüge etc. ausgegeben.

Wie weit kommst Du mit 185 Euro bei einem Baby / Kleinkind für Windeln , Kleidung ( die wachsen ja meist schneller als Kleidung passt oder hält ) und später regelmässig Schulzeug ? 

Evtl. will sich ein Kind ja dann auch mal ( kostenpflichtig ) in Vereinen einbringen, oder allgemein mal ins Freibad etc.

Diese Antwort richtet sich hier vor allem an fragende Eltern mit Erwernseinkommen und dem Wunsch, ausser Erziehungs- / und Kindergeld keine weiteren staatlichen Leistungen in Anspruch nehmen zu wollen oder gar finanziell zu müssen wenn das Einkommen dafür zu gering ist. 

Es ist nur im Sinne der Fragestellung eine Antwort für planende Eltern, die vorher rechnen, ob es finanziell ohne anteilige  Grundsicherungsleistungen ( Kinder- und Erziehungsgeld davon ausgenommen )  möglich ist. 

Überlege dir mal, was du alles in deinem Zimmer hast, wofür deine Eltern noch Geld für dich ausgeben und schon weißt du, dass knapp 200€ monatlich bei weitem nicht ausreicht.

- mehr Miete (Kaltmiete, da mit mehreren Leuten auch mehr qm^2 benötigt werden; Warmmiete, da mehr für Wasser, Müll, Heizung, Strom etc. ausgegeben werden)
- größeres Auto, zudem bis zum 12. Lebensjahr Kindersitze bzw. Sitzerhöhungen
- mehr Hygieneartikel, mehr Kleidung, mehr Schuhe, Schulbedarf, Luxusartikel und Sport-/Freizeit-/Hobbyausgaben, Spielzeug, ggf. medizinische Kosten (z.B. Zahnspangen, Brillen, ...), mehr Kosten bei Reisen, für Nahrung etc.
- Gebühren für Kindergarten (allein das übersteigt das Kindergeld meist schon)
- Einrichtung für Baby-, Kinder- und Jugendzimmer
- einige Dinge, die man ersetzen/instandsetzen muss, da sie kaputt gehen oder gemacht werden
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