In wie weit ist der kategorische Imperativ auf Sterbehilfe anzuwenden?

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2 Antworten

Moralisch richtig ist für Kant, dass ein Mensch nur Selbstzweck ist und nicht zum Zwecke eines andern wird. Moderner ausgedrückt könnte man behaupten, dass Kant ganz gehörig etwas gegen Instrumentalisierung von Personen zur Erreichung beliebiger Ziele hatte. Mal ganz davon abgesehen, dass Kant ohnehin nicht ohne sein Menschen- und Freiheitsbild behandelt werden kann ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass man irgendwo auf der Krankheitsskala eine Grenze ziehen kann "bis dahin ist es Mord und ab da ist es Sterbehilfe". Wie will man sowas also pauschalisieren können? Da ich überhaupt nicht einsehe, deine Hausaufgaben für dich zu schreiben höre ich auch an dieser Stelle auf. Die Antworten in deinem Kopf sollten dir jetzt zufliegen.

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Kommentar von Skype
01.12.2013, 20:40

danke :) instrumentalisiert wird also der helfende, richtig?

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Sterbehilfe selber zu wollen wäre aber doch egoistisch und hätte eben Selbstzweck, das wäre nach Kant moralisch nicht "gut".

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Kommentar von Janiela
28.11.2013, 09:02

Selbstzweck ist etwas anderes :-/

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