In wie weit hat Sex was mit Liebe zu tun?

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4 Antworten

Hallo. 

Ich kann dir nur sagen was es für mich persönlich bedeutet. 

Ich hätte sowohl One night stands als auch ernste Beziehungen. Und ich persönlich kann dir sagen, das der Sex mit einem One night stand nicht annähernd befriedigend war, wie mit jemandem, den ich geliebt habe. 

Es gibt Menschen, die führen eine offene Beziehung und für die bedeutet Sex nicht gleich liebe. Wenn ich aber mit jemandem Sex habe, muss ich ihn auch wirklich lieben. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden, ob man Sex ohne Liebe haben möchte oder nicht. 

Liebe Grüße. 

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Hi DanIsMyName,

Fragen sind immer gut und diese Frage ist mehr als berechtigt.

Sex kann was mit Liebe zu tun haben, muss aber nicht.

Liebe kann was mit Sex zu tun haben, muss es aber auch nicht.

Es ist aber Fakt, dass beides in Kombination das Beste aus dem Ganzen rausholt. Wenn du deinen Partner liebst, ist auch der Sex-Akt umso intensiver. 

Ich hatte selbst einige ONS und auch feste Beziehungen und ONS waren natürlich besser als Pornos, aber nicht besser als Sex in einer festen Beziehung. 

Problem an der Sache ist, aus einen ONS kann es passieren, dass der eine entweder Gefühle für den anderen danach entwickelt hat oder sogar davor hatte und gar nicht wusste, dass es sich dabei um ein ONS handelt und dann wird hinterher einer sich verletzt fühlen und auch noch benutzt. 

Das gleiche Gilt auch für eine Sexbeziehung. 

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"Eine der großen Lügen, die wir Kindern erzählen, ist, dass Sex für Liebe steht. Menschen nutzen Sex, um alle möglichen Gefühle und Motive auszudrücken, etwa Abenteuerlust oder Fürsorge, aber auch Wut oder Verachtung." (Dr. David Schnarch, Sexualtherapeut)

Sprich: Wenn man liebt, ist das ein Grund, Sex zu haben. Aber es gibt noch ganz andere Gründe: gute, harmlose und böse.

Solange man nicht wirklich glaubhaft weiß, warum jemand Sex mit einem haben möchte, sollte man das im Hinterkopf behalten. Und auch, dass manche Menschen skrupellos lügen (und verletzen), wenn sie sich davon Vorteile versprechen (Stichwort: Narzissten und Soziopathen).

Optimal ist natürlich, wenn alle Beteiligten aus gleichen Motiven handeln. Dann ist der Sex für beide am schönsten - egal ob aus Liebe oder (Abenteuer-)Lust.

Darüber kann (und sollte) man also durchaus miteinander reden. Generell ist reden sinnvoll. Auch darüber, wie der Partner und man selbst es am besten findet, was in am meisten erregt. Da sollte es keine Tabus geben.

Auch sollte man bedenken, dass Sex prinzipiell die Bindung stärkt. D.h., selbst wenn man Sex nur der Lust wegen hat, kann das zu Verliebtheit und dann Liebe führen.

Das ist mitunter aber eben gar nicht erwünscht.

Generell: Beim Verliebtsein, bei Liebe und Sex feuert das Gehirn jede Menge Botenstoffe ab (bzw. unterdrückt ggf. auch welche). Neurobiologisch handelt es sich also um einen natürlichen Drogengebrauch, bzw. auch Drogenabhängigkeit - mit ggf. Entzugserscheinungen.

Da muss man, wenn es mal nicht wie erwünscht läuft, leider durch. Irgendwann geht auch das dann vorbei, und die Gehirnchemie hat sich wieder eingependelt ... ;-)

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Es geht nur um Fortpflanzung, sonst wären die Menschen schon ausgestorben. 

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