In wie weit hat die Lernmethode einen Einfluss auf die Note?

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4 Antworten

Wie du ja schon selber sagst: Wenn die Lernmethode nicht die richtige ist, dann bringt es auch nichts damit ewig zu lernen. Die Noten können trotzdem schlecht sein.

Mir persönlich bringt lesen oder schreiben so gar nichts.

Entsprechend genervt war ich immer, wenn die Lehrer Vokalbel-Karten oder Mind-Maps kontrolliert und bewertet haben, die landeten danach immer im Müll oder bei Klassenkameraden. "Das ist ja so eine gute Methode, damit kann jeder lernen." Teilweise habe ich sogar angeboten, nachweise über eine andere Lernmethode zu bringen (um zu zeigen, dass ich es wirklich gemacht habe und nicht nur keine Lust hatte auf die Hausaufgabe), aber da waren die total stur. Richtig schön immer wieder total viel Zeit damit verplempert, die durften wir nämlich ständig erstellen und waren die Lehrer nicht zufrieden, durfte man es noch mal machen...

Sprachen sind aber eh nicht so meine Stärke. Ich kann zwar auch im Beruf englisch reden, dass hat aber einige Zeit gedauert und hat mehr durch privates üben über Bücher und Filme geklappt, als über die Schule.

Mir selber bringt hören viel mehr. Daher habe ich die Sachen zum Teil vorgelesen und mir immer wieder angehört oder mit anderen zusammen gelernt. Einer Freundin hat es total geholfen die Sachen laut zu formulieren und konnte mir zum üben alles erklären. Damit hatte sie wen zum zuhören und zur Not korrigieren und ich hatte jemanden dem ich zuhören konnte.

Sachen zu sehen ist auch einigermaßen ok, oft weiß ich z.B. noch genau die Position (und manchmal sogar die Seitenzahl) wo etwas im Buch stand, wie es dargestellt war usw. aber einfach nicht mehr was dort stand. Das hat zum Teil aber auch gereicht, wenn ich in Chemie oder Bio wusste wie der Ablauf aussieht und ich dann nur die Bestandteile herleiten musste.

Die Schule ist da oft sehr engstirnig und viele Lehrer wollen nicht akzeptieren, dass die bei ihnen so gut wirkende Methode anderen einfach nicht hilft. Und nur weil gerade etwas wie Mind-Maps modern sind, bringt das immer noch nicht allen was.

 

Bei Prüfungsleistungen wird nicht honoriert, wieviele Stunden man gelernt hat, sondern welches Wissen und welche Kenntnise man in der Prüfung vorweisen und darlegen kann bzw. welche Transferleistungen man erbringen kann und ob man Aufgaben korrekt löst.

Selbst wenn man außerhalb des Unterrichts keine Lernanstrengungen unternommen hat, kann man eine sehr gute Note bekommen, sofern man alle gestellten Aufgaben erfüllt hat.

Wenn Du das Erlernte nicht abrufen kannst, dann hast Du es auch nicht gelernt.
Oder Du hast das Falsche gelernt oder es nicht verstanden.

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