In wie weit hat die Bildung in Jugend und Kindheit einen einfluss auf die kognitven Fähigkeiten?

1 Antwort

Intelligenzunterschiede sind zu einem Teil erblich bedingt und lassen sich zu einem anderen Teil auf äußere Umwelteinflüsse zurückführen. Über die genaue Gewichtung sind sich die Wissenschaftler bis heute nicht einig. Wird man in der Kindheit früh gefördert und erhält viel geistige Anregung kann sich die Intelligenz besser entfalten als wenn man in einem anregungsarmen Umfeld aufwächst. Dies trägt leider zur sozialen Ungleichheit bei. Fakt ist aber auch, dass unser Gehirn plastisch ist. Selbst wenn man als Kind nicht gut gefördert wurde hat man später noch weitreichende Möglichkeiten sich zu entfalten, sich zu bilden und neue Perspektiven einzunehmen. Man kann auch mit 70 noch eine neue Sprache erlernen, viele trauen es sich nur einfach nicht mehr zu. Fast jeder Mensch ist in der Lage in irgendeinem Bereich Spitzenleistungen zu erbringen, wenn man nur für etwas richtig brennt und eine starke Leidenschaft entwickelt. Das ist wichtiger als ein hoher IQ, auch wenn ein hoher IQ immer hilfreich ist.

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