In wie weit darf der Arbeitgeber, die Urlaubstagwahl begrenzen?

6 Antworten

Damit der Arbeitnehmer die Arbeit nicht selber machen muss oder weil dann an den Tagen so viel los ist, dass man die Arbeit alleine oder mit zu wenig Personal nicht bewältigen kann?

In bestimmten Monaten boxt der Papst im Einzelhandel und an Werktagen zwischen Feiertagen werden alle Lebensmittelläden z.B. leergekauft, als wenn es mindestens 14 Tage Nichts mehr zu kaufen gäbe.

Taxifahrer haben auch so ihre Probleme und gerade zu Silvester dürfen die auch nicht trinken und haben zur Verfügung zu stehen - warum bloß?

Es gibt halt Branchen, da sind einige Branchen so gefragt, da wird jede Hand gebraucht und wenn man das nicht möchte, dann sucht man sich eine andere Arbeit mit gleichbleibender Auslastung. 

An diesen Tagen ist mehr los, richtig. Die Arbeit wird an diesem Tag von ihm alleine gemacht, so wie jeden anderem Tag auch. An seinen freien Tagen übernimmt der Chef seinen Bereich und macht ihn auch alleine. An den Tagen wo so viel zu tun ist, will der Chef nur einfach nicht die Arbeit machen. Also es ist nicht so das Arbeitskraft fehlt, den diesen Job macht immer nur einer, der extra dafür eingestellt wurde, mein Freund. Davor hat es der Chef selber gemacht.

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@Thiahen

Die Übernahme erfolgt des anderen Bereiches erfolgt also nur dann, wenn damit zu rechnen ist, dass nicht extrem Viel los ist und darum auch zu schaffen. Ja, natürlich geht das schonmal, doch sicherlich nicht, wenn beide Bereiche schon extrem gefordert sind und sich mehr ins Zeug legen müssen, damit das überhaupt für Einen zu schaffen ist. Dein Freund ist nach Deinen Aussagen komplett in dem Betrieb überflüssig und man genießt lediglich seine Anwesenheit?

Wenn das so ist, dann würde er nur reine Hilfsarbeiten übertragen bekommen. 

Entweder andere Job oder den gleichen in einem Unternehmen, die keine Hochs haben, weil dort eh Keiner einkaufen mag und die Pleite vorgezeichnet ist oder halt eine andere Freundin.

Mal eine Urlaubs- oder Krankheitsvertretung zu übernehmen und zwar bei Normalbetrieb ist sicherlich machbar, doch nicht, wenn der Papst boxt.

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Der Arbeitnehmer kann seinen Urlaubswunsch äußern, aber der Betrieb kann diesen Wunsch ablehnen, wenn betriebliche Gründe dagegen sprechen. In diesem Fall ist es so, dass diese betrieblichen Gründe schon lange vorher absehbar sind und der Betrieb entsprechende Regelungen bekannt gegeben hat. Er nutzt damit seine gesetzlichen Rechte und es ist zudem ja von Vorteil für die Beschäftigten, wenn sie sich langfristig darauf einstellen können.

Ich sehe auch keine unzumutbare Einschränkung wie zum Beispiel dass die gesamte Sommerurlaubszeit ausgeklammert wäre. Oder anders gesagt, ob die Regelungen irgendwie zu weit gehen, kann man als Außenstehender nicht wirklich beurteilen. In so einem Fall wäre ein Betriebsrat von Vorteil, der eine Betriebsvereinbarung über Urlaubsgrundsätze aushandeln könnte, in denen sowas einvernehmlich festgelegt werden kann.

Es ist ein Kleinunternehmen mit 2 Chefs und gerade mal 7 Miarbeitern, kann man da schon einen Betriebsrat gründen?

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@Thiahen

In einem Betrieb mit mindestens 5 ständigen Mitarbeitern kann ein Betriebsrat gewählt werden. In einem so kleinen Betrieb muss man allerdings damit rechnen, einen schweren Stand zu haben. Wichtig wäre der Rückhalt von allen Kollegen und vielleicht die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft..

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@PeterSchu

"Wichtig wäre der Rückhalt von allen Kollegen"

Alle unter einen Hut bringen wird man nicht. Gerade WEIL es so eine kleine Firma ist.

Und wenn man neu ist, ist noch die Angst da, dass man die Probezeit nicht übersteht.

Klingt zwar jetzt pessimistisch, aber am besten sucht sich der Freund ne Firma, wo es "passt". (Und klärt dann bevor er den Vertrag unterschreibt, solche Sachen)

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Wenn dein Freund einen Tarifvertrag hat, dann steht ihm der Urlaub fest zu. Nicht mehr und nicht weniger. Hier ist er generell immer bevorzugt und kann sich normalerweise den Urlaub selber einteilen. 

Wenn er keinen hat kann er eigentlich nur mit seinem Chef verhandeln. Ich glaube zwar nicht, dass der Chef ihm vorschreiben kann wann er Urlaub machen soll, aber es wirkt sich bestimmt schlecht auf die Beziehung zu seinem Chef aus wenn er darauf beharrt seinen Urlaub dann wann ER will anzusetzen. 

Hoffe ich konnte helfen.

"Wenn dein Freund einen Tarifvertrag hat, dann steht ihm der Urlaub fest zu."

Aber nicht zu jedem beliebigen Termin. Der Betrieb kann den Wunsch ablehen, wenn es betriebliche Gründe gibt.

"...glaube zwar nicht, dass der Chef ihm vorschreiben kann wann er Urlaub machen soll..."

Tut er ja auch nicht Er sagt nur, wann es nicht geht.

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nun denke ich mir aber das das nicht so einfach ist denn etwas sagen und etwas machen sind ja doch zwei verschiedene paar schuhe vielleicht besinnt sie sich ja in ein paar tagen zb und nimmt den uraub doch nicht dann wäre die kündigung doh unrechtens.

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