In wie weit bindet ein Kostenvoranschlag den Handwerker beim tatsächlichen Preis?

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5 Antworten

Siehe hier: http://www.verbraucherrechtliches.de/2006/05/22/welche-folgen-hat-die-uberschreitung-eines-kostenvoranschlags/

Es werden 15-20% als tolerierbare Überschreitung genannt.

Man ist nur dann auf der sicheren Seite, wenn man einen Pauschalpreis oder einen Festpreis vereinbart. Dabei sollte zwar der Umgang der Arbeiten (also das Ergebnis / das Werk) genau bestimmt sein, nicht aber jedes kleine Bauteil -- denn sonst kann der Unternehmer noch Zusatzleistungen versuchen hineinzuschmuggeln und als Aufpreis zu berechnen. Das ist zwar unfair, aber so ist das Leben.

Konkret: Wenn Dein Auftragnehmer teurer als 20% über dem Kostenvoranschlag war, darf er diese Kosten nicht berechnen. Generell gilt aber, daß er in jedem Falle begründen und einzeln aufführen muß, welche Leistungen zur Erhöhung geführt haben. Einfach nur erhöhter Arbeitslohn ("ich habe länger gebraucht als gedacht") ist dabei nicht zulässig. Der Unternehmer legt sich mit dem Kostenvoranschlag schon auf eine konkrete Dauer fest -- es sei denn, es treten unvorhersehbare Ereignisse ein, die tatsächlich einen begründbaren Mehraufwand rechtfertigen!

es ist leider nicht so wie du sagst, wenn du dir mal deine angegebene Quelle bis zum Schluß durchliest. Wird erst bei Rechnungstellung klar, daß die Preise überschritten sind, muß man sie im Prinzip zahlen egal wie hoch sie ausfallen.

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@Mismid

die Chancen eine Klage zu gewinnen stehen also lt. Artikel mindest 50 zu 50

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Es ist nur eine Schätzung. Du kannst natürlich einen Festpreis aushandeln. Dann sind eventuelle Mehrarbeiten separat zu vergüten. Und deren Höhe ( Sundensatz) sollte vorher vereinbart sein.

Wenn du einen verbindlichen Kosten-Voranschlag mit genauer Spezifikation der Leistungen abschließt, darf das Ergebnis nur um + 15 % überschritten werden. Ich empfehle, dann (wenn es sich um einen größeren Auftrag handelt) Zwischen-Abnahmen (Meilensteine) im Auftrag zu vereinbaren, damit man bei der Gesamt-Summe keine bösen Überraschungen erlebt. Und bei Mehraufwand sollten Rückfragen beim Auftraggeber obligatorisch sein.

Maximale Abweichung +15 %. Begründeter Mehraufwand und damit neue Kosten müssen vorher zugestimmt werden, am besten schriftlich.

Früher hieß es plus/minus 10 %, ich denke so ist das heute noch!

das war noch nie so und ist auch heute nicht so. Es gibt keine feste Grenze

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@Mismid

so kenne ich es, wenn Du glaubst, daß Du es besser weist, na gut!

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