in wie fern bürgt ein Bürge beim Vermieter und wann?

5 Antworten

Ein selbstschuldnerische Bürgschaft, ohne Einrede der Vorausklage, verpflichtet den Bürgen für sämtliche Verbindlichkeiten, die sich aus dem Mietverhältnis ergeben.

Zu empfehlen ist daher eine Ausfall-Bürgschaft. Diese minimiert das Risiko für den Bürgen und gibt dem Vermieter trotzdem eine zusätzliche Sicherheit.

Dabei muss der Gläubiger nachweisen, daß er alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft und einen finanziellen Verlust erlitten hat.

Der Bürge muss dann einspringen, wenn du beispielsweise die Miete nicht zahlst.

Dann muss er mitunter auch für auflaufende Kosten aufkommen!

Der Spruch heisst: Bürgen heisst würgen!

Wenn du also beim Vermieter eine Bürgschaft unterschrieben hast, dann muss du alles, was der Mieter nicht bezahlt, bezahlen.

Es gibt nur eine Ausnahme: Die Bürgschaft wurde von dir eingeschränkt.

Als Beispiel: Du hast in die Erkllärung reingeschrieben, dass du nur für 3 Monatsmieten aufkommst.

Egal was du auch machst, der Vermieter hat dich mit allem am Wickel.

Tut mir ja leid, dass ist so im BGB geregelt. MfG

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