In welches Land würdet ihr fliehen, wenn in Deutschland Bürgerkrieg wäre und ihr auf der Verliererseite wärt?

Das Ergebnis basiert auf 29 Abstimmungen

Holland 34%
Schweiz 31%
Österreich 10%
Polen 7%
Syrien 7%
Afghanistan 7%
Eritrea 3%

32 Antworten

Diese Frage ist wie viele Fragen in dieser Richtung hier sinnfrei.

Wenn ein Krieg ausbricht, gelten ab sofort Notstandsgesetze, die fertig in den Schublaeden liegen.

Niemand bewegt sich dann ohne Befehl irgent wo hin.

Alles waere Fahnenflucht und die endete in den letzten Jahrhundert, meistens mit dem Tode.

https://de.wikipedia.org/wiki/Fahnenflucht

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Schweiz

Bin halb Schweizer, daher dürfte das kein Problem sein und wäre daher meine erste Wahl, zudem ist die konstant neutrale Haltung der Schweiz in diesem Fall sehr praktisch. Ein Nachteil wäre aber wohl vermutlich die geographische Nähe zu Deutschland. Grundsätzlich kommt es aber auch ganz darauf an von wem der Krieg ausgeht bzw. auf Basis welcher Legitimation. Je nach dem wie ich die Lage, im Bezug auf diese Gesichtspunkte, dann bewerten würde, wäre ich auch bereit für Deutschland (oder eines der Bundesländer) zu kämpfen, zumindest gehe ich davon aus. Zu deiner Fragestellung solltest du auch noch "Verliererseite" definieren, heißt das, dass es keine Chance auf einen Sieg gibt, ergo die Teilnahme an Kampfhandlungen ein Himmelfahrtskommando wäre, oder heißt es lediglich, dass es lediglich schlecht/er um meine Seite steht? Das wäre sicher auch ein Faktor.

Schweiz

Oder GB. Aber der von dir geschilderte Fall ist völlig absurd. Eher schon möglich, dass in NRW muslimische Kräfte einen Anschluss an die Türkei fordern. Aber auch das noch ziemlich unwahrscheinlich.

Ebenso unwahrscheinlich ist, dass man dann noch irgend wohin fliehen könnte. Z.B. alles Gold was ein Privatmann besitz und auf einer Bank deponiert ist, gehört dann per Notstandsgesetz der Bank oder dem deutschen Staat, weiß ich nicht mehr so genau. Wer Gold bei einer Bank kauft und zu hause deponiert, wird seit langem registriert. Auch das privat deponierte Gold würde dann sofort beschlagnahmt. Jeder zivile Verkehr, mit Ausnahme zur Arbeitsstelle und zurück und für Einkäufe, wird dann verboten werden. u.s.w.

Wahrscheinlich nach Schweden, vllt auch in die Schweiz oder Frankreich.

Warum ausgerechnet Schweden. Weil ich dort schon immer Leben wollte. Stelle es mit dort schön vor.

In die östlichen Ländern, sowie nach Österreich würde ich niemals fliehen.

Da das Leben und alles erwirtschaftete dann eh von Null anfängt würde ich im jetzigen Altersabschnitt versuchen durch die Welt zu reisen und da zu bleiben wo ich es schön finde.

Im älterem Stadium würde ich Holland als "Rettungsanker" nehmen.
Nah dran, relative verständliche Sprache als deutscher, nicht so weit weg. Recht stabile Nation mit großer ähnlichkeit zu Deutschland, viele gleiche Gewohnheiten...

Meine bange wäre dann nur das zich wenn nicht Millionen das gleiche denken und nach Holland wollen.
Denn dann wäre ich auch nur ein "Flüchtling" und wenn Holland dann intern Gesellschaftlich das gleiche Temperant wie Deutschland gegen die Syrer bekommt, dann wäre ich auch nicht gerade glücklich mit meiner Entscheidung.
Aber besser so als obdachlos...

Grüße

— ist denn Syrien „...nah dran an Deutschland“?

  • haben Syrer eine „...relativ verständliche Sprache“?
  • ist uns Syrien sehr ähnlich?
  • haben Syrer die gleichen Gewohnheiten, Bildung, Ausbildung, Sozialisierung, Frauenbild, Feiertage, Werte, Mentalität ...usw.?

und ich denke anders herum ob 1 Million Holländer, Schweden, Dänen oder auch Ungarn, Tschechen bei uns „Schutz“ suchen ist doch ein riesengroßer Unterschied zu Arabern oder Afrikanern.

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Ich sagte was ich tun würde, und nicht ein Syrer. Sicherlich ist es ein kultureller Unterschied wer wohin geht. Fakt ist aber egal welches Land eine Millionen Menschenwelle von wem auch immer bekommt, es wird überfordert sein. Und das führt zu Spannungen. Grüße

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