In welcher Religion ist es wahrscheinlicher leicht ins Paradies zu kommen?

44 Antworten

Hallo ReisepassLiebe,

Menschen, die die richtige Religion haben, kommen ins Paradies! Aber welche ist die richtige Religion?

Das kannst Du herausfinden, wenn Du Dich mit dem geoffenbarten Wort Gottes, der Bibel, eingehend beschäftigst. Dort erfährst Du viel von dem allein wahren Gott, dem Schöpfer aller Dinge. Auch zeigt die Bibel sehr deutlich, was Gott von den Menschen erwartet, die ihn als ihren Gott bezeichnen, ihn also anbeten.

Damit eine Religion den Anforderungen entspricht, den Gott an sie stellt, dann muss sie bestimmte, unverzichtbare Merkmale aufweisen. Einige wichtige Merkmale, an denen man wahren Glauben erkennt, möchte ich im Folgenden anführen.

Jesus Christus verglicht die Religionen einmal mit "Bäumen" und und ihre Handlungsweise mit "Früchten", indem er erkläre: "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man vielleicht jemals Trauben von Dornsträuchern oder Feigen von Disteln? Ebenso bringt jeder gute Baum vortreffliche Frucht hervor, aber jeder faule Baum bringt wertlose Frucht hervor; ein guter Baum kann nicht wertlose Frucht tragen, noch kann ein fauler Baum vortreffliche Frucht hervorbringen. Jeder Baum, der nicht vortreffliche Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. Ihr werdet also diese [Menschen] wirklich an ihren Früchten erkennen" (Matthäus 7:16-19). Nach Jesu Worten gibt es also "gute Bäume" und "faule Bäume". Von den "faulen Bäumen" habe ich ja gerade gesprochen und die schlechten Früchte, die sie hervorbringen, haben letztlich ja auch zu Deiner Frage geführt.

Wie müsste denn so ein "guter Baum", also eine gute Religion aussehen? Jesus verwies ja darauf, dass man eine Religion "an ihren Früchten", das heißt an ihrer Handlungsweise messen müsste. Wie müsste diese denn aussehen? Nun, die Bibel gibt die Richtlinien vor und zeigt, wie eine Religion beschaffen sein muss, damit sie Gottes Anerkennung finden kann.

Zum Beispiel beteiligen sich echte Christen weder an Kriegen noch an sonstigen gewaltsamen Auseinandersetzungen. Sie verweigern jegliche Form des Krieges und Wehrdienstes. Gottes Wort sagt darüber: "Und er wird gewiß Recht sprechen unter den Nationen und die Dinge richtigstellen hinsichtlich vieler Völker. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nation wird nicht gegen Nation [das] Schwert erheben, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen." (Jesaja 2:4). Ein Christ meidet jedoch nicht nur Krieg und gewaltsame Konflikte, sondern fördert aktiv den Frieden, indem er sich in jedem Bereich seines Lebens als ein Friedensstifter erweist.

Wahres Christentum ist so organisiert, wie die Christen im ersten Jahrhundert, die nach Jesu ursprünglichen Lehren lebten. Bei ihnen gab es keine hierarchischen Strukturen, also keine Geistlichenklasse.

Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: "Ihr aber, laßt euch nicht Rabbi nennen, denn e i n e r ist euer Lehrer, während ihr alle Brüder seid. Des weiteren nennt niemand auf der Erde euren Vater, denn e i n e r ist euer Vater, der himmlische. Auch laßt euch nicht ‚Führer‘ nennen, denn e i n e r ist euer Führer, der Christus. 11 Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein" ( Matthäus 23:8-11)

Es gibt also bei echten Christen keine Unterscheidung in "Geistliche" und "Laien". Diejenigen unter ihnen, die als Hirten und Lehrer fungieren, haben keine Machtstellung inne, auch wenn sie nach biblischem Muster die geistige Führung übernehmen. Sie sind Mitarbeiter ihrer Glaubensbrüder und bemühen sich darum, ein gutes Vorbild zu sein.

Dann sollten sich echte Christen in allen Lebensbereichen durch absolute Ehrlichkeit auszeichnen.
Das geht aus folgender biblischer Aussage deutlich hervor: "Betet weiterhin für uns, denn wir hegen das Vertrauen, ein ehrliches Gewissen zu haben, da wir uns in allen Dingen ehrlich zu benehmen wünschen." ( Hebräer 13:18).
Für einen Christen gibt daher es weder Notlügen noch Halbwahrheiten. Sein Reden und sein Handeln zeichnet sich durch absolute Ehrlichkeit, auch in den vielen kleinen Dingen, des Lebens aus.

Ein weiteres Merkmal der wahren Religion ist auch, dass sich sämtliche Lehren und Handlungsweisen auf die Bibel stützen. Für Jesus Christus war das ganz selbstverständlich, denn er sagte über Gottes Wort: "Heilige sie durch die Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit" ( Johannes 17:17).
Echter christlicher Glaube hält sich in jedem Bereich des Lebens eng an die Bibel. Für ihn haben die moralischen Standards der Bibel absolute Gültigkeit, auch wenn der Trend der Zeit oft in eine ganz andere Richtung weist.

Wahrer Glaube zeigt auch große Achtung vor Ehe und Familie. Auch wenn heutzutage Ehebruch und Ehescheidung an der Tagesordnung sind, sollte ein Christ den moralischen Standard der Bibel auch in diesem Bereich hochhalten. Sie billigt nämlich weder Ehebruch noch Ehescheidung. Das hob Jesus hervor, als er bzgl. Ehe folgendes sagte: "‚Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird fest zu seiner Frau halten, und die zwei werden e i n Fleisch sein‘, so daß sie nicht mehr zwei, sondern e i n Fleisch sind? Was also Gott zusammengejocht hat, bringe kein Mensch auseinander.“ (Matthäus 19:5,6). Daher sehen wahre Christen in der Ehe eine lebenslange Bindung, die nur durch den Tod oder die eheliche Untreue des Partners zerstört werden kann.

Wer von Gott anerkannt werden möchte, der nimmt die Nachfolge Jesu Christi sehr ernst und lässt sein ganzes Leben davon bestimmen. Es ist so, wie der Apostel Petrus einmal schrieb: "In der Tat, zu diesem [Lauf] wurdet ihr berufen, weil auch Christus für euch gelitten hat, euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen genau nachfolgt" (1. Petrus 2:21).

Jemand, der diesen Rat befolgt, zeigt dies u.a. dadurch, dass für ihn materielle Werte nur eine untergeordnete Bedeutung haben und Dienst für Gott und für andere im Vordergrund steht. Er versucht in jedem Bereich seines Lebens das Beispiel und das Wesen Jesu Christi nachzuahmen und ihm widerstrebt jegliche Form von Heuchelei.

Ein echter Jünger Jesu Christi wird auch daran erkannt, dass er Gottes Wort anderen verkündigt . Außerdem bieten er anderen seine Hilfe an, ebenfalls Christi Nachfolger zu werden. Jesus gab diesbezüglich folgenden Missionsauftrag an seine Jünger weiter: " Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge" ( Matthäus 28:19,20).
Im Mittelpunkt des Lebens Jesu stand sein Predigen und Lehren. Überall, wo er auf Menschen traf, erzählte er ihnen etwas von Gott und seinem künftigen Königreich. Der gleiche Eifer sollte auch einen Nachfolger Jesu kennzeichnen.

Als letzten Punkt möchte ich erwähnen, dass sich die wahre Religion auch dadurch auszeichnet, dass sie den Namen Gottes gebraucht und ihn bekannt macht. Auch Jesus verwendet den göttlichen Namen, denn er sagte einmal in einem Gebet zu Gott: "Und ich habe ihnen deinen Namen bekanntgegeben und werde ihn bekanntgeben, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in Gemeinschaft mit ihnen" ( Johannes 17:26). Ein echter Christ macht aus dem Namen Gottes also keinen Hehl und gebraucht ihn ebenso freimütig, wie das Jesu und seine ersten Jünger taten.

Das sind nur einige wenige Merkmale, die für den echten christlichen Glauben kennzeichnend und bestimmend sind. Und wer praktiziert nun heute noch diese Art Glauben, magst Du fragen? Das herauszufinden dürfte nicht allzu schwer sein, wenn man Augen und Ohren offen hält.

LG Philipp

Die "Hölle" ist ein Wort, welches aus der germanischen Mythologie entlehnt wurde. Sie beschrieb ursprünglich einen kalten, dunklen und verlassenen Ort (wie eine richtige Höhle). Die Kämpfer, die ehrenhaft gefallen waren, kamen nach dem Tod nach Walhall, zu Odin. Die Frauen, die sie dorthin führten, waren die Walküren.

Als die Germanen christianisiert wurden, wurden sie auch mit dem Bild der "Gehenna" konfrontiert. Sie benutzten dann das ihnen (von früher bekannte) Wort dafür, und so wurde die "Flammenhölle" geboren. Dabei ist Gehenna ein höchst irdischer Ort, kein jenseitiger Ort. Dies ist das Tal von Hinnom, unweit von Jerusalem.

Im jüdischen Glauben gibt es keine Hölle. Dagegen ist der Koran voll mit Höllendrohungen, daher würde ich persönlich von einer weiteren Beschäftigung in dieser Richtung abraten. Der Koran ist ebenso eine "Drohbotschaft" wie Teile des traditionellen Katholizismus.

Es gibt auch Christen, die an keine Hölle glauben, dazu zählen die Zeugen Jehovas (ich selber bin aber kein ZJ, ich rate auch nicht dazu, da mitzumachen, ich erwähne dies nur aus inhaltlichen Gründen). Die ZJ vertreten eine "doppelte Erlösungslehre", die in großen Teilen auf der Offenbarung des Johannes beruht.

Nach Armageddon stirbt der Mensch entweder endgültig (ohne in eine Hölle zu kommen), oder er lebt ewig auf der Erde. 144.000 kommen darüber hinaus zu Gott in den Himmel. Freilich ist dieses Konzept von anderen christlichen Gruppen kritisiert worden, aber ich finde, die ZJ vertreten keine "Drohbotschaft", und sind oft beeindruckend nahe am Text der Bibel.

Gemäß ihrer Lehre gibt es keine unsterbliche Seele, und sie begründen dies aus der Bibel. Z.B. mit einer Stelle aus Hesekiel, die besagt, dass eine Seele, die sündigt, stirbt (da steht nicht, dass sie in die Hölle kommen würde). Tote haben kein Bewusstsein.

Du hast gestern bereits eine ähnliche Frage gestellt:

https://www.gutefrage.net/frage/soll-man-ein-bisschen-wie-ein-moslem-leben-wenn-man-nicht-weiss-welche-religion-die-beste-ist?foundIn=list-answers-by-user#answer-249220062

Offenbar verstehst du das Konzept von Religionen nicht.

Religiöse Lehren sind Glaubensvorstellungen, keine wissenschaftlich gesicherten und objektiven Fakten.

Jede Religion kann Behauptungen über die Existenz Gottes, Sünden, Gebote, Himmel und Hölle aufstellen, ohne dass sie beweisbar sind.

Du kannst also keine "Wahrscheinlichkeitsrechnung" anhand von Daten anstellen, sondern objektiv betrachtet lediglich religiöse Ratespiele betreiben.

Auch aus religiöser Sicht entscheidet nicht die mechanische Einhaltung von Regeln, sondern der Glaube und das Vertrauen auf Gott, über das Paradies.

In der Bibel kritisiert etwa Jesus die öffentlich betenden im Tempel, weil sie ihre Religion äußerlich zur Schau stellen, obwohl sie womöglich gar keinen Glauben haben.

Jemand der nicht glaubt, sondern nur Gebräuche und Regeln folgt, hat demnach schlechte Karten.

Wie ich gestern schon sagte: Ein Mörder kann zwar das Verhalten eines Unschuldigen äußerlich nachahmen - dadurch wird er aber nicht unschuldig.

Mein Ratschlag

Du wirst offenbar nicht von religiösen Gefühlen, oder dem Bedürfnis nach Spiritualität angetrieben, sondern nur von deiner Angst vor der Hölle.

Keine deiner Aussagen lässt auf persönliche Sinnsuche schließen, sondern alles klingt für mich nach einer Angststörung.

An deiner Stelle würde ich nicht versuchen, meine Angst durch Religion zu bekämpfen, sondern ich rate ganz klar zu einer Psychotherapie.

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Kleine Anmerkung am Rande: Jesus  kritisiert  nicht öffentliches betenden im Tempel! 

(EU, Matthäus 6,5) Wenn ihr betet, macht es nicht wie die Heuchler. Sie stellen sich beim Gebet gern in die Synagogen und an die Straßenecken, damit sie von den Leuten gesehen werden. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.

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Aber ich glaube auch das es gewollt ist von Allah, das es verschiedene Religionen gibt. Ich mein wenn Moslems nur die richtigen sind, warum hat Allah nicht alle zu Moslems gemacht? ich denke das würde keinen Sinn machen.

Aus dem Grund bin ich mir sicher das Allah mit Grund verschiedene Religionen und Regel gemacht hat, und egal welcher Religion man angehört das man diese Regeln auch befolgt oder wie seht ihr das?

Und nochmal zur Frage können "gute" also ehrliche sündenfreie Juden,Christen etc auch ins Paradies kommen? auch wenn sie niemals vor ihrem Tod an den Islam geglaubt haben oder Moslems waren?

Ansonsten bitte ich euch keine kritischen oder beleidigenden Kommentare zu schreiben, auch untereinander nicht. Ich will auch keine Leute hier drunter sehen die nicht an Gott glauben, ich will Leuten nix böses die an keinen Gott glauben aber ich will mich von denen auch nicht beeinflussen lassen. Also bitte nur Leute die sich zu 100% mit dem Islam auseinandergesetzt haben und/oder Moslems sind.

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