In welcher Ideologie würdet ihr am liebsten leben (wenn ich es euch aussuchen müsstet)?

Das Ergebnis basiert auf 33 Abstimmungen

Andere (mit bennenung) 33%
Kommunismus 24%
Kapitalismus 24%
Sozialismus 12%
Anarchokapitalismus 3%
Anarchokommunismus 3%

14 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Sozialismus

Da muss man erst mal wissen, was ist was?

Kapitalismus

Kapitalismus ist die aggressivste Art des Wettbewerbs.

Wirtschaftlicher Erfolg bringt automatisch auch Macht über andere mit sich.

Wer wirtschaftlich erfolgreich sein will muss aggressiv seine Ziele verfolgen, darf zu seinen Mitbewerbern nicht rücksichtsvoll sein, sonst wird er selbst weggedrückt.

Wer wirtschaftlich erfolgreich ist erhebt sich über andere.

Der wirtschaftlich Erfolgreiche hat in der Gesellschaft eine hohe Anerkennung.

Sehr schnell wirtschaftlich erfolgreich zu sein ist nur in einem kapitalistischen Wirtschaftsystem möglich.

Starke machtbewusste Persönlichkeiten werden immer aggressiven Kapitalismus bevorzugen, weil sie nur in diesem politischen System die Chancen sehen, ganz schnell in Machtpositionen zu gelangen.

Diese Macht können sie, nur durch Gesetze begrenzt, die sie durch persönliche Netzwerke oft mitbestimmen, nutzen, um die eigene Machtposition und die der Nachkommen zu zementieren.

Wettbewerb im kapitalistischen System ist Hoffnung auf Macht, Hoffnung auf Anerkennung und Hoffnung auf den Machterhalt der Nachkommen.

Soziale Marktwirtschaft

Soziale Marktwirtschaft ist ein gemilderter Kapitalismus.

Der Wettbewerb der Erfolgreichen ist der gleiche wie beim Kapitalismus.

Man lässt lediglich den größten Teil der Bevölkerung am wirtschaftlichen Erfolg durch gerade ausreichende finanzielle Mittel abgestuft teilhaben.

Abgestuft, weil natürlich in allen Stufen der Arbeitswelt, beim Einkommen, im gesamten Dasein, Wettbewerb herrscht.

Ob aggressiver Kapitalismus oder Soziale Marktwirtschaft, immer hat auch der Geringste noch die Hoffnung.

Selbst wenn er einsehen muss, dass er auf „Normalem Weg“ nie zu Macht und Anerkennung kommt, bleibt immer noch Hoffnung dass man irgendwie zu Reichtum kommen könnte. Reichtum wird mit Macht und Anerkennung gleichgesetzt.

Selbst wenn es extrem unwahrscheinlich, und die Chance verschwindend gering sind, hoffen wöchentlich zig Millionen Menschen auf den Hauptgewinn in der Lotterie.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Kommunismus

Im Kommunismus ist theoretisch der wirtschaftliche Wettbewerb ausgeschaltet.

Jeder stellt seine Arbeitskraft, sein Wissen und Können zur Verfügung zum Wohle der Allgemeinheit.

Keiner erhebt sich, bzw. seine Person über andere.

Eine von allen gewählte Gruppe entscheidet über die Richtung und das Tempo der wirtschaftlichen Entwicklung. Was natürlich dann auch Auswirkungen bis in die persönlichen Belange jeder einzelnen Person hat.

Jede persönliche Entfaltung ist stark begrenzt.

Der Kommunismus bremst bzw. unterbindet Wettbewerb und nimmt auch die Hoffnung sich Machtpositionen durch eigene Kraft, Wissen und Können zu erobern.

Kommunismus wird vom wettbewerbsbestimmten Menschen, nicht akzeptiert, von starken Personen bekämpft, weil er wirtschaftliches Machtstreben des Einzelnen nicht zulässt.

Selbst die Schwächsten, die von Gleichheit ungemein profitieren würden, lehnen den Kommunismus ab, weil er die Hoffnung auf Reichtum und Macht nimmt. Einmal oben stehen – davon träumt jeder. Auch wenn die Chance fast Null ist. Evolution ist Wettbewerb und Hoffnung. Das ist genetisch verankert.

Andere (mit bennenung)

sozial stark angehauchter Individualismus.....

soll idF bedeuten: Alle kümmern sich um ihr eigenes Wohlergehen, ohne außer Acht zu lassen, wie es dabei anderen Menschen ergeht...und erweisen sich dabei sehr unterstützend und hilfsbereit

Das ist aber sehr optimistisch

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Andere (mit bennenung)

Neue Physiokratie

Das sähe dann so aus:

  • Bodenwertsteuer 3%
  • Geldhaltegebühr/ Umlaufsicherungsgebühr 6%
  • Ökologisches Grundeinkommen

Und die Abschaffung aller bisheriger Steuern, weil obiges brächte mehr als genug.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Andere (mit bennenung)

Monarchie.

Warum? Ich bin für die Erhaltung von Tradition und Kultur. In den letzten Jahrzehnten hat es leider extrem stark abgebaut. Es gibt kein Gefühl mehr für Ästhetik und Werte. Es existiert kein Respekt mehr vor den Eltern bzw. Familie. Man passt sich immer mehr fremden Kulturen an, weil sie eben stärker dominieren. Mit einer richtigen Monarchie wär das alles anders. In England ist die Monarchie auch nur noch schwach und auf die Tradition wird gepfiffen mittlerweile. In der Monarchie war nicht alles perfekt, ja. Aber es hat auch seine Vorzüge und für mein Empfinden würden wir es in der heutigen Zeit sehr brauchen. Gerade wegen Internet uns Co.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Andere (mit bennenung)

In einer bürgerlich-demokratischen Ideologie. Im Wesentlichen dem, was wir hier in Deutschland haben, mit einigen Verbesserungen.

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