In welcher Form einen Fantasy Roman schreiben?

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5 Antworten

Man legt sich auf eine Zeit fest und bleibt dabei, es sei denn, man spielt bewusst mit den unterschiedlichen Zeiten.

Beispiel Moby-Dick.

Der Roman beginnt wie in einem Gespräch mit dem Satz: "Nenn mich Ishmael". Der Ich-Erzähler berichtet im folgenden von der Geschichte um Kapitän Ahab und dem weißen Wal in der Vergangenheitsform. Die ganze Geschichte ist Vergangenheit, die von einem Gegenwartssprecher erzählt wird.

Wenn hier Kollegen sagen, man könne beliebig zwischen den Erzählzeiten wechseln, dann prophezeihe ich, dass sie damit bei keinem Verlags-Lektorat durchkommen werden. Wer mal etwas veröffentlichen möchte, muss sich an Regeln halten.

Wenn Du nur für Dich oder einen kleinen Freundeskreis schreibst, kannst Du natürlich machen, was Du willst.

Viele beschreiben in der Gegenwartsform eine Szenerie, und wechseln dann sogar bei der Rede in die Vergangenheit. Meist wird jedoch umgekehrt geschrieben: Szenerie Vergangenheit und Rede Gegenwart. Schaue bei Tolkien nach! Die Vergangenheit ist mehr erzählerisch, die Gegenwart aktiv. Ich selber setzte die Formen, entgegen jeder Vorschrift, nach Gutdünken ein, das erzielt einen speziellen Effekt, sollen sich die Rechtschreibefundamentalisten daran nerven, mir gefällt es. Ich verwende Formen so, wie ich etwas wahrnehme. Das grosse Vorbild ist Tolkien, Herr der Ringe, die ersten etwa 50 Seiten! 

Ich würde einfach andere Romane des Generes lesen. Es gibt viele Autoren die gut schreiben können, bei denen kann man sicher ein wenig abschauen.

Das stimmt wohl, da ich aber im Moment im Umzugswahn bin und viles schon in kartons versteckt ist, komm ich da nicht mehr so gut ran. und um ehrlich zu sein bin ich auch zu faul sie zu suchen 🤗

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Ich würde sagen Präteritum ist am weitesten verbreiter, auch in den Redebegleitsätzen. Aber wo's passt können andere Zeitformen die Geschichte stark verbessern.

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Auf eine Zeitform würde ich mich nicht festlegen. Kann beides interessant sein.

Also bei den meißten Fantasy-Romanen wird im Präteritum erzählt, da das mystische klingt. Du kannst sowohl aus der Ich-Perspektive, als auch als Erzähler schreiben, da solltest du das nehmen, was dir mehr liegt.

Ob man "sagt" oder "sagte" schreibt, hängt davon ab, welche Zeitform du nimmst. Im Präteritum heißt es "sagte". Solltest du so schreiben, musst du in  Szenenrien auch mit "sah", "stand" oder "lag" schreiben.

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