In welchen Lebensjahren kann man die Entwicklung des Hirns am meisten beeinflussen?

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2 Antworten

Die Zeit vor der Pubertät gilt als am lernintensivsten und
entwicklungsreichsten.

Vorgeburtliche Erfahrungen führen zu einer Ausbildung bestimmter Verschaltungsmuster im Gehirn, diese werden zur Orientierung in der großen weiten Welt genutzt.  Vertrautheit und Sicherheit ermöglichen dem Kind immer wieder neues zu entdecken und zu erleben und somit über sich hinaus zu wachsen. Um verknüpfende und stabile Verschaltungen im Gehirn zu generieren ist besonders die eigene Lust am Entdecken von Bedeutung –
Verschaltungen werden so schnell erweitert, ergänzt und gefestigt.  Ein Kind lernt in kurzer Zeit sehr viele Dinge, die es für das gesamte weitere Leben benötigt.

Beispielsweise Selbstregulation – ein Kind muss erst erfahren, was ein Erfolg
und was ein Misserfolg ist und die Situation entsprechend bewerten und auch
ändern.  Um eine Situation zu ändern, muss es sich selbst allerdings erstmals als Verursacher von Etwas erleben = Autonomieerleben

Wenn ich nicht weiß, dass ich etwas bewirken kann – wie soll ich es dann bewusst tun ?

Es gibt neben den offensichtlichen Prozessen wie das Erlernen vom Gehen oder Schreiben, viele eher versteckte Dinge, die erlebt und gelernt werden müssen.

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Vermutlich als Kleinkind. Weil in dieser Zeit das Hirn alles lernen muss. Es fängt ja praktisch bei Null an.

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