In welchen Ländern ist Trampen verboten?

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3 Antworten

guckst du mal hier. http://abgefahren.hitchbase.com/trampFAQ

Die erste Frage waere mal: in welchem Land moechtest Du diese "Sportart" ausueben ? Das hat absolut nichts mit der Religion des Landes zu tun. Ich MUSSTE auch schon mal in Quatar trampen, weil permanent Menschen angehalten hatten, die nicht verstehen konnten, dass ich einfach ein paar Schritte zu Fuss gehen wollte ! Was meinst Du genau ? Und wo ?

Ich denke mal in allen Ländern in denen der Islam dominierend ist. Denn im Islam ist betteln verboten.

Das äre mir aber neu, dass das Betteln im Isölam verboten wäre. Im Qr-an steht sogar die Verpflichtung, denen die Hilfe ersuchen zu helfen!

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@Indy72

Genau! Wer Hilfe braucht, dem ist man verpflichtet zu helfen - betteln ist aber verboten! Man muss eben genau hinsehen, wer Hilfe braucht! Derjenige der Hilfe braucht, soll zu Allah beten, dass Er ihm in seiner Not hilft!

" 'Abdullah Ibn 'Umar, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte:

"Der Mensch hört nicht auf zu betteln, bis er am Tage der Auferstehung auftreten und kein Fleischfetzchen mehr in seinem Gesicht haben wird. "

Bukhary


"Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte:

"Ich schwöre bei Dem, in Dessen Hand mein Leben ist, dass es für den einen von euch besser ist, sein Seil zu nehmen und damit auf seinem Rücken ein Bündel Brennholz herbeizubringen,

als wenn er zu einem anderen geht und diesen anbettelt, der ihm entweder etwas gibt oder nichts gibt. "

Bukhary Hadith Nr. 1427, 1429, 1469 u. 1471


" 'Umar berichtete: "Wenn mir der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, etwas gab, sagte ich zu ihm:

»Gib es demjenigen, der es nötiger hat als ich!« Er aber erwiderte: »Nimm es!

Wenn dir etwas von diesem angeboten wird, ohne dass du darum gefragt oder gebettelt hast, so nimm es.

Wenn aber dies nicht der Fall ist, so erniedrige dich nicht dafür.«"

Bukhary

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@Zannati

"Abu Huraira pflegte folgendes zu berichten:

"Bei Allah, außer Dem kein Gott da ist, litt ich seit einiger Zeit so sehr an Hunger,

dass ich meine Leberseite gegen den Erdboden drückte der starke Hunger veranlasste mich auch, dass ich einen Stein gegen meinen Bauch festband.

Eines Tages saß ich auf dem Weg, den die Menschen gewöhnlich einnahmen und als Abu Bakr an mir vorbeiging,

fragte ich ihn über einen Vers im Buche Allahs, und meine Frage an ihn hatte keinen anderen Grund als die Erwartung,

dass er mir etwas zu essen gäbe, von dem ich mich hätte satt essen können.

Er ging aber weiter und unternahm nichts für mich. Als 'Umar aber an mir vorbeiging, fragte ich ihn über einen Vers im Buche Allahs,

und meine Frage an ihn hatte ebenfalls keinen anderen Grund als die Erwartung, dass er mir etwas zu essen gäbe, von dem ich mich hätte satt essen können. Er ging aber weiter und unternahm nichts für mich.

Danach ging Abu-l-Qasim1), Allahs Segen und Friede auf ihm, der lächelte, alsbald er mich sah, und wusste, was ich in mir hegte, und was auf meinem Gesicht zu erkennen war. Er sagte:»Du Abu Hirr2)!«

Ich erwiderte: »Da stehe ich dir zur Verfügung, o Gesandter Allahs.« Er sagte zu mir: »Folge mir«, und ging weiter. Ich folgte ihm, bis er bei sich eintrat und die Seinen um Erlaubnis für meinen Eintritt bat. Darauf bat er mich hinein.

Dort fand er ein Trinkgefäß mit Milch und fragte: »Woher ist diese Milch?« Seine Leute sagten: »Das ist ein Geschenk an dich von dem Soundso - oder von der Soundso - « Er sagte zu mir: »Du Abu Hirr!« Ich erwiderte: »Da stehe ich dir zur Verfügung, o Gesandter Allahs.«

Er sagte: »Gehe hin zu den Leuten der Suffa3) und lade sie bei mir ein.«Die Leute der Suffa sind übrigens die Gäste des Islam,

die von keinem etwas verlangen, weder von der eigenen Familie noch von den Wohlhabenden, noch sonst von jemandem anderen.

Wenn gewöhnlich ein Almosen zum Propheten gebracht wurde, schickte er es zu ihnen und nahm für sich nichts davon und wenn ihm gewöhnlich ein Geschenk geschickt wurde, schickte er ihnen etwas und nahm für sich etwas davon, und ließ sie sich dabei in der Regel beteiligen.

Es hat mir leid getan, und ich sagte zu mir selbst: »Was haben die Leute der Suffa mit der Milch zu tun? Ich bin doch eher dazu berechtigt, etwas von dieser Milch zu trinken, damit sich meine Kräfte wieder sammeln können.

Wenn sie nun kommen, wird der Prophet von mir verlangen, dass ich ihnen die Milch gebe und wieviel werde ich davon haben?« Mir blieb aber nichts anderes übrig, als Allah und dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, Gehorsam zu leisten.

Ich ging also zu ihnen und lud sie ein. Sie trafen ein und baten um Einlaß, der ihnen auch gewährt wurde. Dort bei ihm nahmen sie ihre Sitzplätze in der Wohnung ein.

Der Prophet sagte zu mir: »Du Abu Hirr!« Ich erwiderte: »Da stehe ich dir zur Verfügung, o Gesandter Allahs.« Er sagte: »Nimm es und gib ihnen!« Ich nahm das Trinkgefäß und fing damit an, einem Mann nach dem anderen zu geben:

Der erste trank davon, bis er seinen Durst gestillt hatte, und gab mir anschließend das Trinkgefäß zurück.

Der nächste trank davon, bis er seinen Durst gestillt hatte, und gab mir anschließend das Trinkgefäß zurück.

Der nächste darauf trank davon, bis er seinen Durst gestillt hatte, und gab mir anschließend das Trinkgefäß zurück, usw., bis ich am Ende der Reihe zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, gelangte, nachdem alle Leute ihren Durst gestillt hatten.

Der Prophet nahm dann das Trinkgefäß, stellte es auf seine Hand, lächelte und sagte: »Du Abu Hirr!« Ich erwiderte: »Da stehe ich dir zur Verfügung, o Gesandter Allahs.«

Er sagte: »Siehe, es bleiben nur ich und du übrig!« Ich sagte: »Du sagst die Wahrheit, o Gesandter Allahs!« Er sagte zu mir: »Setze dich hin und trinke!«

Da setzte ich mich hin und trank. Er sagte: »Trinke weiter!« Ich trank weiter, und er hörte nicht auf, dies zu wiederholen, bis ich ihm sagte: »Nein, bei Dem, Der dich mit der Wahrheit entsandt hat denn ich finde in mir keinen Platz mehr dafür.«

Da sagte er: »Laß mich dann sehen!« Ich gab ihm dann das Trinkgefäß, und er lobte Allah, sprach Seinen Namen darauf4) und trank den Rest."

(1) Beiname des Propheten, Segen und Friedeauf ihm, der außchließlich ihm vorbehalten ist.

2) Hirr = Kater, Huraira = Kätzlein es handelt sich um dieselbe Person von Abu Huraira = Vater des Kätzleins.

3) Einige Sufis wollen den Ursprung ihrer Bewegung auf diese Leute zurückführen, was historisch und wissenschaftlich bezweifelt, sogar widerlegt wird.

4) Mit den Worten "bismi-llahi-r-rahmani-r-rahim (= im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen), Basmala genannt)

Bukhary

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