In welchen Fällen sind Leistungs-und Energiewirkungsgrad nicht identisch?

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5 Antworten

Mein Spezialgebiet bezüglich der Energieeffizienz bei Heizung, Lüftung und Kühlung in EFH.

Wirkungsgrade sind stets leistungsbezogene Momentanaufnahmen. Bei energetischen Betrachtungen sind jedoch Nutzungsgrade von wesentlicher Bedeutung.

P = f (t), E = Integral P(t) dt

Bedeutet für die praktische Anwendung, Wirkungsgrad und Nutzungsgrad sind nicht identisch.

Z.B. werben Hersteller von Wärmeerzeugern mit extrem hohen Wirkungsgraden, die unter Laborbedingungen definiert wurden. In der Praxis werden die jedoch nie erreicht.

Leistung ist Energie pro Zeit.

Der Wirkungsgrad ist unbezahlbar - Oh mist, ich sollte nicht so viel Werbung schauen - wohl eine Eigenschaft einer speziellen Maschine.

Der ist zwar in der Praxis mal zeitabhängig, ein kalter Motor "arbeitet schlecht", aber vom Prinzip her - und von der Theorie - Oh, mist, ich sollte nicht so viel Wrbung schauen - doch wohl eher eine Kenngroße einer Maschine.

Langer Rede kurzer Sinn:
Ich verstehe deine Frage nicht.

eigentlich geht es nur darum, dass der Wirkungsgrad manchmal als
Verhältnis von Leistungen (Pab/Pzu) und manchmal als Verhältnis von
Arbeiten (Wab/Wzu) angegeben wird.. und diese Wirkungsgrade sollen nicht immer gleich sein.. meine Frage ist, in welchen Fällen sie nicht übereinstimmen

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@HamiltonJR

Das "manchmal" hilft aber nicht wirklich weiter, weil "machmal" schon eine Zeitkomponente enthält.

Und Leistung eben Arbeit pro Zeit ist. Es fehlt immer noch die Angabe, zu was du das in ein Verhältnis setzt.

Ich bin doch nicht hier, um mich über dich lustig zu machen, das ergibt sich einfach manchmal, und wenn du regelmäßig alle Fragen zum Thema durchliest, manchmal automatisch oder reflexhaft.
Das solltest du mir nicht so übel nehmen.

Ich habe nicht Physik studiert, kenne das Thema nur soweit, wie ich es brauche und/oder verstehen will. Und darum geht es auch gar nicht, um dein Wissen oder gar um meines.

(Pab/Pzu)(Wab/Wzu) sind nur Kürzel, die können 2 Meter weiter schon anders lauten.

Es gibt hier sehr viel mehr an Wissen, als du ahnst und ich erahne.
Der Unterschied ist der, dass ich eine Ahnung habe, wovon die reden, oder zu haben glaube.
Du versteht nicht mal das Thema.

Aber auch darum geht es nicht. Ob ich nun soviel mehr oder weniger pro cent oder absolut weiß:

Wenn ich als Halb-Idiot die Frage nicht verstehe, und auch sonst niemand, könnte es auch an der Frage liegen.
Auf offensichtlich idiotische Fragen stürzen sich Hyänen (die angeblichen) und Geier.
Also gibt es nur 2 Möglichkeiten:
1.  Du hast deine Frage unklar gestellt.

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"Energiewirkungsgrad" habe ich noch nicht gehört. Der Nutzungsgrad einer Energieanlage oder eines -gerätes setzt die in einer bestimmten Zeit nutzbar gemachte Energie zur zugeführten Energie ins Verhältnis.  

Der Wirkungsgrad ist das Verhältnis von Nutzleistung zu zugeführter Leistung. Der kann natürlich im Zeitverlauf schwanken durch Variationen diverser technischer Parameter (z.B. Maschinenanlauf, Temperaturen, Drehzahlen, Drehmomente u.s.w.). Bei Abweichungen vom Mittelwert ist der Wirkungsgrad ungleich dem Nutzungsgrad.

Was ist der Energiewirkungsgrad? Wie ist der definiert? Um welche Maschine geht es denn überhaupt?

eigentlich geht es nur darum, dass der Wirkungsgrad manchmal als
Verhältnis von Leistungen (Pab/Pzu) und manchmal als Verhältnis von
Arbeiten (Wab/Wzu) angegeben wird.. und diese Wirkungsgrade sollen nicht immer gleich sein.. meine Frage ist, in welchen Fällen sie nicht übereinstimmen

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@HamiltonJR

Mir fällt da kein Beispiel ein und wenn es eines gibt, muss das eine echte Spezialität sein.

Die Leistung ist die erste Ableitung der Arbeit nach der Zeit. Ist die Arbeit gleich, muss auch die erste Ableitung gleich sein, würde ich mal sagen.

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Hi,- ich hab jetzt echt nicht gegoogelt und meine Schul- und Studienzeit liegt doch schon einiges zurück.

Aber wenn:

Energie = Fähigkeit, Arbeit zu verrichten

Arbeit = Kraft mal Weg

Leistung = Kraft mal Weg durch Zeit

Kannst du dann deine Frage nochmal in erkennbaren Zusammenhängen neu formulieren?

Gruß

eigentlich geht es nur darum, dass der Wirkungsgrad manchmal als Verhältnis von Leistungen (Pab/Pzu) und manchmal als Verhältnis von Arbeiten (Wab/Wzu) angegeben wird.. und diese Wirkungsgrade sollen nicht immer gleich sein.. meine Frage ist, in welchen Fällen sie nicht übereinstimmen

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Moin,- also: Ich halte es mit Andre' Heller. Der hat mal gesungen: "Die wahren Abenteuer sind im Kopf, in deinem Kopf. Und sind sie nicht in deinem Kopf dann sind sie niergendwo ....". Recht hat er und deshalb hab ich auch echt ein Herz für "Grenz-Denker" und versuche das mit meinen begrenzten Mitteln zu verstehen. Aber hier ist es doch einfach nur der Lehrsatz aus dem ersten Unterrichtsjahr Physik wenn der Lehrer stolz mit 2 Fundamentalsätzen die "Säulen des Universums" klarstellt: 1. "Keine Wirkung ohne Ursache", 2. "Unter denselben Bedingungen ergibt dieselbe Ursache dieselbe Wirkung". Oder frei nach dem liebenswerten Lehrer aus der "Feuerzangenbowle": "Datt is 'ne Dampfmaschien ...".

Also: Entweder reichen meine Mittel nicht aus, um deine Frage zu verstehen oder den Denkfehler zu finden auf dem sie basiert (was durchaus möglich ist). Oder du mußt nochmal nachlegen.

Meine Ausgangsdenke: Ein System ist ein System von Funktionsparametern. Das gilt auch für ein Energieumwandlungssystem. Solange die System- oder Eingangs- und Einwirkungsparameter sich nicht ändern bleibt alles wie es ist. - Egal ob mit oder ohne Zeitfaktor als Beschreibungsgrundlage des Systems.

Gruß

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