In welchen Fällen kann man bei einem Unfall ohne Wintereifen eine Teilschuld bekommen?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es heisst.....Der Witterung angepasste Bereifung...... Also bei Schnee,Schneematsch oder gar Eis wird es sicher eine Teilschuld geben, wenn was passiert. Bei "nur" regennasser Fahrbahn scheiden sich die Geister. Denn bei Bremsversuchen hat sich herausgestellt, dass ein guter Sommerreifen selbst bei zB.nur 3oder 5Grad und regennasser Fahrbahn,bessere Bremswerte erzielt, als ein Winterreifen.

Wenn bei Schnee durch geeignete Bereifung sprich Winterreifen der Unfall von deiner Seite vermeidbar gewesen wäre, dann kann die Kaskoversicherung die Zahlung einschränken bis hin komplett verweigern.
Ebenso sieht es mit dem Bußgeld aus, da kommt noch hinzu, dass ein Bußgeld verhängt werden kann wenn du mit Sommerreifen auf Schnee nicht mehr vorankommst und andere blockierst.

eigentlich immer wenn es zu einem Unfall kommt...man hat geeignete Reifen zu benutzen sonst bekommt man immer eine Teilschuld. Bei tieferen Temperaturen eignen sich Sommerreifen nicht zum Fahren weil der Bremsweg da länger ist..liegt an der Gummimischung! Auch ohne Unfall ist man mit 20€ Strafe dabei wenn man im Winter nur Sommerreifen drauf hat!!

In der Tat: § 2 Abs. 3a StVO enthält seit 2006 ein entsprechendes Gebot: „ Bei Kraftfahrzeugen ist die Ausrüstung an die Witterungsverhältnisse anzupassen. Hierzu gehören insbesondere eine geeignete Bereifung und Forstschutzmittel in der Scheibenwaschanlage.“ Und damit gibt es in der Tat eine Winterreifenpflicht.

Doch was bedeutet diese in der Praxis?

Eine ungeeignete Bereifung kann mit 20 Euro Strafe, eine Behinderung aufgrund ungeeigneter Bereifung mit 40 Euro und einem Punkt in dem gerade 50 Jahre alten Register in Flensburg geahndet werden http://www.anwalt24.de/rechtsanwalt/fachanwalt-fuer-verkehrsrecht-roman-becker-716045/blog/15/2577/winterreifenpflicht-gibt-es-die-wirklich-40-euro-und-1-punkt

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