In welchen Fällen kann der Arbeitgeber nach PZ hier kündigen?

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2 Antworten

Eine betriebsbedingte Kündigung ist nur möglich, wenn es wirklich wirtschaftlich erforderlich ist, einen Teil der Arbeitnehmer zu entlassen. Davor stellt das Gesetz einige Hürden (z.B. Sozialplan Abstimmung mit der Arbeitsagentur...)

Eine personenbedingte Kündigung wird vor dem Arbeitsgericht in der Regel mit einer Abfindung enden (z.B. wegen der von Dir angeführten Argumente). Allenfalls bei sehr vielen krankheitsbedingten Fehlzeiten oder geistigem/körperlichem Abbau könnte das glatt durchlaufen.

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Ganz unjuristisch: Für einen Arbeitgeber gibt es durchaus Mittel und Wege. Gehen wir jetzt einmal von der Legalität aus, ist es dennoch kein einfacher weg. Lass es mich so sagen: Je größer das Unternehmen und desto einfacher gelagret die Arbeit, desto schwieriger wird es für den Arbeitgeber. Zu den einzelnen Kündigungsründen kann ich an dieser Stelle keine Stellung enhemne, die 1256 Seiten willst Du nicht lesen.

In der Praxis kommt am ehesten die betriebsbedingte Kündigung vor (ist kein Kündigungsgrund greifbar) und auch die ist schwierig zu begründen. Natürlich kann ein Arbeitnehmer sich auf den Punkt stellen, dass er immer da bleiben will. Lass es mich so sagen: Auch Arbeitszeit ist Lebenszeit und manchmal macht es einfach Sinn einen Schlußstrich zu ziehen und sei es mit einem golden handshake.

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