in welchem Zeitraum muss man einen Arbeitsunfall gemeldet haben?

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6 Antworten

Hoi.

Nachreichen kannst du das, als Verletzter, immer, da gibt es keine Fristen.

Allerdings haben die Ärzte das bereits wohl als "Nicht"-Arbeitsunfall eingestuft. Weil die Folgen von "verhoben" sind sicherlich kein Ergebnis eines Unfalles, sondern eher des bereits vorgeschädigten Rückens.

Du mußt dir die Frage stellen (lassen), wären die Folgen auch bei einem gesunden Rücken aufgetreten? War die Last so hoch, dass auch ein gesunder Rücken "kaputt" gegangen wäre?

Auch die Krankenkasse leistet dir gute Dienste, keine Sorge.

Gute Besserung Loki

Habe den Vorfall der Akutverletzung dem Hausarzt und dem Orthopäden berichtet. Ich bin seit 20 Jahren in der Altenpflege tätig-also vorgeschädigt was die Wirbelsäule anbelangt.

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Der Arbeitgeber muß den Unfall binnen 3 Tagen nach Kenntnisnahme melden (§193 Abs. 4 SGB VII).

Also sag dem Arbeitgeber Bescheid und dann füllt ihr die Unfallanzeige gemeinsam so schnell wie möglich aus. Abgesehen davon, dass der Versicherungsfall natürlich noch geprüft werden können muß, hat die Unfallanzeige aber keinen Einfluß auf deinen Versicherungsschutz. (Es gibt ja auch Unfälle bei denen erst Jahre später erstmals (Spät)schäden auftreten, ohne dass man vorher beim Arzt war oder eine Unfallanzeige erteilt hat. Deswegen ist es ja auch sinnvoll, auch Bagatellunfälle im Verbandsbuch des Betriebes einzutragen)

Wie bereits geschrieben, ist es wichtig dem behandelnden Arzt Bescheid zu geben, damit der einen Bericht erstellt und mit der BG abrechnet. Dann kriegst du die Praxisgebühr wieder und kannst auch Zuzahlungen für Medikamente oder Heilmittel von der BG zurückfordern.

Und beim nächsten Mal zum D-Arzt und gleich eine Unfallanzeige wenn AU >3 Tage.

Mondlachen. Versuchen kann man alles. Wenn Dir nach dem Arbeitsunfall Dein freier Tag wichtiger war wie die erforderliche Behandlung, dann brauchst Du jetzt einfach einen leicht tolpatschigen Versicherungsfachmann der Deinen Versicherungsschutz auch mit Verzögerung noch liebevoll behandelt. Mit etwas Glück gelingt vieles. Nächstes Mal auch bei einem Arbeitsunfall, den vernünftigen Versicherungsablauf nicht verpassen. Ansonsten war es halt eine Lehre. Trotzdem gute Besserung.

Hat dein Arzt das Geschehen als Arbeitsunfall eingestuft? Hast du den Betrieb darüber informiert?

Die Stationsleitung habe ich mündlich informiert. Sie hat aber bis jetzt noch nichts gemacht-diesbezüglich. Meine Frage ist wie lang darf die Zeitspanne zwischen dem Arbeitsunfall und der Meldung in Schriftform betragen.

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Eigentlich kannst du noch gehen aber es könnte schon kritisch werden aber du solltest sowieso zum Arzt gehen wenns weh tut

Bin bereits in ärztlicher Behandlung. Habe aber diesen Vorfall des "Verhebens" noch nicht als Arbeitsunfall aktenkundig gemacht. Bis zu welchem Zeitpunkt kann ich dieses nachreichen?

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Die Meldung eines Arbeitsunfall an die zuständige BG ist Sache des Arbeitgebers, wenn ein Arbeinehmer länger als 3 Tage AU ist.

Dazu muss sie das dem AG aber mitteilen, wie und wann der Unfall zustande kam

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@adavan

Ist schon klar, ein guter Arzt fragt aber bei einer Erstuntersuchung nach, was evtl. die Ursache gewesen sein kann, die vorläufige Diagnose wird dann über den ICD 10 Code mitgeteilt, hier hat aber wahrscheinlich der Arzt gepennt, dieser hätte Sie bei Verdacht auf einen Arbeitsunfalles, an einen Durchgangsarzt überweisen müssen und nicht an einen normalen Orthopäden.

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Wenn Du deinem Arzt mitgeteilt hast dass die schmerzen vom verheben herrühren, hätte man dich an einen Durchgangsarzt überweisen "müssen" diese sind oft auch nur Orthopäden, arbeiten aber im Auftrag der BG,s

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