In welchem Verhältnis stand Jesus aus Nazareth zu seiner Religion?

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10 Antworten

Diesbezüglich lohnt es sich, die 4 Evangelien (Matthäus, Markus, Lukas, Johannes) zu lesen und darauf zu achten, wenn Jesus sagt: "Es steht geschrieben" und "Es ist euch gesagt worden".

Die erste Formulierung bezieht sich auf das Gesetz des Mose, das Gott dem Volk Israel am Berg Sinai gab und das verbindlich für die Israeliten war. Insgesamt besteht dieses Gesetz aus 613 Gebote, die 10 Gebote sind ein Teil davon. Dieses Gesetz sollten die gläubigen Israeliten zur Zeit Jesu halten und auch Jesus hielt sich an dieses Gesetz und erklärte z. B. in der Bergpredigt und in anderen Reden den wahren Inhalt und die Bedeutung der Gebote.

Die zweite Formulierung bezieht sich auf die vielen selbstgemachten Zusatzgebote zum Gesetz. Insgesamt hatten die Pharisäer Tausende von Zusatzgeboten aufgestellt, die wie eine Art Zaun um das Gesetz gelten sollten, damit man - falls man ein Zusatzgebot brechen sollte - nicht das Gesetz des Mose bricht. Mit der Zeit wurden diese mündlich überlieferten Gesetze (sie wurden erst lange nach Jesu Tod und Auferstehung aufgeschrieben) gleichwertig dem Gesetz des Mose gegenüber betrachtet. Diese Praxis kritisierte Jesus immer wieder und legte sich mit den Pharisäern und Schriftgelehrten an, indem er ihnen den Unterschied zwischen ihren eigenen Geboten und der wahren Bedeutung der Gebote Gottes erläuterte.

Die Pharisäer waren in der damaligen Gesellschaft sehr angesehen und hielten sich auch selbst für besonders gerecht. Aber Jesus zeigte ihnen ihre falsche Selbstgerechtigkeit und Heuchelei auf und sagte zu seinen Jüngern: "Wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, so werdet ihr gar nicht in das Reich der Himmel eingehen!" (Matthäus 5,20). 

Vor 2000 Jahren waren Israel von den Römern besetzt. Die Menschen warteten auf den von den Propheten des Alten Testaments verheißenen Messias, der sein Reich des Friedens aufrichten würde. Jesus erklärte seinen Zuhörern, dass Er der verheißene Messias ist - und damit auch Gottes Sohn und Gott selbst. Um diesen Anspruch zu belegen, legte Er die vielen Stellen aus dem Alten Testament aus, die auf Ihn hinweisen und tat die Wunder, die nur der Messias tun konnte (bestimmte Heilungswunder, Totenauferstehung usw.). Doch die religiöse Führerschaft Israels lehnte Jesus ab und ließ ihn kreuzigen, auch wenn die Menschen Ihm eine Woche vorher am Palmsonntag zujubelten: "Hosianna dem Sohn Davids! Gepriesen sei der, welcher kommt im Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe!" (Matthäus 21,9). 

Die Pharisäer, Schriftgelehrten und Sadduzäer, die so viel Wert auf die Einhaltung des Gesetzes des Mose und ihrer vielen eigenen Regeln legten und versuchten, streng nach diesen Regeln zu leben und auch das Volk anzuleiten, dies zu tun, erkannten nicht, dass im Alten Testament vorhergesagt ist, dass der Messias zweimal kommen wird: Einmal, um zu leiden (z. B. in Jesaja 53) und dann als siegreicher König und Richter, der Sein Reich des Friedens (das Messianische Reich) aufrichtet.

In der gesamten Antike stießen zwei grundsätzlich unterschiedliche Betrachtungsweisen der Welt aufeinander. Die eine war materialistisch orientiert, die andere geistig. Die Betrachtung der Welt fand in beiden Fällen so statt, dass Religion, Wissenschaft und Philosophie eine Einheit bildeten.


Schon in den Anfängen des Monotheismus trafen diese Betrachtungsweisen aufeinander. Echnaton benannte Aton, die Sonne als physikalisches Gebilde, als einzigen Gott. Er selbst verstand sich als irdische Materialisierung dieses Gottes.

Abraham und Moses vertraten ebenfalls die Idee des Monotheismus, allerdings in einer geistigen Ausprägung. Gott war kein ein physikalischer Körper. Abraham und Moses verstanden sich auch nicht als irdische Materialisierung Gottes. Gott ist bei ihnen das Höchste, der reine Geist, begrifflich so unfassbar, dass sein Namen nicht ausgesprochen werden durfte. Von Echnaton übernahm Moses jedoch die Möglichkeit, Religion als Machtinstrument zu nutzen. Andersdenkende ließ er zu  Tausenden ermorden.

In der griechischen Philosophie setzte sich das Aufeinandertreffen der beiden Betrachtungsweisen fort. Die bekannten griechischen Götter stellten die Ordnung des Kosmos und die Hierarchie der Naturkräfte in poetischer Verklärung dar. Die Verschiedenheit der griechischen Götterwelt wurde im spirituellen Monotheismus durch den einen höchsten, geistigen Gott durchdrungen. An den Heiligtümern von Memphis, Delphi und Eleusis z.B. wurde diese Einheit Gottes gelehrt. Philosophische Hauptvertreter dieser Denkrichtung waren Pythagoras und Plato. Der griechische Humanismus befruchtete den spirituellen Monotheismus durch das humanistische Menschenbild. Religion sollte nicht mehr Andersdenkende tyrannisieren. Politik sollte sich nur noch den grundlegenden Prinzipien von Gerechtigkeit, Wissenschaft und Ökonomie unterwerfen.

In seinen ersten Lebensjahren wurde Jesus von seiner wissenden Mutter sowie gelehrten Lehrern in die inneren und äußeren Geheimnisse des jüdischen Glaubens eingeweiht und er machte eine starke innere Entwicklung durch. Dies resultierte in dem Ausruf: „Himmlischer Vater, ich will wissen! Ich will heilen! Ich will erretten!“ So war der Weg nicht weit zu den Essenern, die zur Zeit Jesu die einzige Brüderschaft in Israel war, die noch das alte Wissen der Propheten und die alten Traditionen bewahrte. Daher gibt es die großen Übereinstimmungen der Lehre Jesu und der Schriften der Essener, die in Qumram gefunden wurden. Bemerkenswert ist dabei, dass über alle politischen und religiösen Parteien in der Bibel hergezogen wird, aber kein einziges Wort über die Essener, weder bei Jesus noch bei den Aposteln oder Evangelisten zu finden ist. Diejenigen, die buchstabengläubig sind und manisch am Kanon der Bibel als Materialisierung des Wort Gottes festhalten, schließen daraus, dass es keine Verbindung zu den Essenern gäbe. Diejenigen aber, die die Wahrheit suchen und die Verkettung von Umständen zu ergründen versuchen, werden erkennen, dass Jesus und die Apostel Mitglieder der
Essener waren, das Gelübde der Mysterien abgelegt haben und zu einer Verschmelzung von Essenern und frühem Christentum beigetragen haben.


Jesus erfuhr bei den Essenern die universelle Lehre des göttlichen Wortes, wie sie auch schon durch Krishna in Indien, den Priestern der Osiris in Ägypten, den Anhängern des Orpheus und Pythagoras und letztlich der Propheten gelehrt wurde. Diese Lehre war auch als das Mysterium vom Menschensohn und Gottessohn bekannt, ist stark spirituell und antimaterialistisch geprägt. Sie sieht im Menschen die höchste Offenbarung Gottes, der durch seine Konstitution, Form, Organe und seiner Intelligenz ein Abbild des ewigen Wesens ist und dessen Fähigkeiten in sich einschließt. In der irdischen Evolution der Menschheit ist Gott verstreut, verteilt und zerstückelt in der Vielfalt der Menschen und der menschlichen Unvollkommenheit. Der Mensch leidet, sucht und ringt in ihr, er ist Menschensohn. Der vollkommene Mensch, welcher der tiefste Gedanken Gottes ist, bleibt verborgen in den unergründlichen Tiefen des individuellen Wollens und Könnens. Zu gewissen Zeiten, wenn es darum geht, die Menschheit vor einem Abgrund zu bewahren, sie zu erheben und zu einer höheren Bewusstseinstufe zu führen, verschmilzt ein Auserwählter mit Gott, zieht Gott an sich heran durch die Kraft, die Liebe und die Weisheit und offenbart sie wiederum der Menschheit.

Dann ist Gott vollkommen in ihm offenbar durch das Wesen und Wirken des Geistes. Der Menschensohn wird Gottessohn und sein lebendiges Wort. Auf einen solchen Gottessohn warteten die Propheten in Form des Messias.

Jesus war der erste, der das esoterische Wissen über das Jenseits öffentlich predigte: „Glaubt, liebt, benutzt den Verstand und handelt getragen von der Hoffnung getragen. Es gibt ein Jenseits, eine Welt der Seelen, ein vollkommenes Leben. Ich weiß es, ich komme von daher. Ich werde euch dort hinführen. Um das vollkommene Leben zu erlangen, müsst ihr hier auf Erden damit anfangen. Versucht zuerst Liebe und Barmherzigkeit in euch selbst zu finden, dann in der ganzen Menschheit.“

Von seinen Jüngern verlangte er keine Schwüre. Er verlangte Brüderlichkeit, Liebe und Glaube. Er fing an, das Himmelreich in seiner Anhängerschar zu verwirklichen. Wie er sich das vorstellte, fasste er in der Bergpredigt zusammen. Seine Predigt führte zu einem starken spirituellen Erleben bei seinen Zuhörern.


Neben seiner öffentlichen Lehre unterwies Jesus die Jünger in den tieferen, esoterischen Grundlagen seiner Lehre und der spirituellen Wahrheiten, die er durch die Essener und eigene visionäre Erfahrungen gewonnen hatte. Diese Wahrheiten finden sich allerdings nicht in den kanonischen Evangelien, lediglich bei Johannes kann man Anklänge daran finden. Alle weiteren Schriften wurden schon in den ersten Jahrhunderten gewaltsam unterdrückt. Irenäus von Lyon ist dafür ein gutes Beispiel. Die tieferen, spirituellen Wahrheiten der Lehre Jesu wurden von der katholischen Kirche auf den elementaren, wörtlichen Sinn reduziert. Seinen Jüngern lehrte Jesus den Sieg des Geistes über die Materie. Er lehrte die Herrschaft der durchgeistigten Seele über das Gefängnis des menschlichen Körpers. Er versprach, dadurch die Wahrheit intuitiv erkennen zu können. Dadurch sei das Reich Gottes als innerer himmlischer Zustand zu erlangen und Seele beeinflusst Seele ohne Worte. Die Seele ist völlig abstrakt, hat nichts materielles und ist durch nichts materielles an den Körper gebunden, den sie formt. Der Körper ist eine vorübergehende Materialisierung der Seele so, wie die sichtbare Welt eine Materialisierung des göttlichen Geistes ist. Im Gespräch mit Nikodemus erläutert Jesus dies noch wesentlich ausführlicher, dies würde aber hier zu weit führen.

Im materiellen Monotheismus ist die Seele das zufällige Ergebnis eines individuellen Körpers, und wird als Individuum zusammen mit oder ohne den zugehörigen Körper beim jüngsten Gericht auferstehen.

Jesus kam als Jude auf die Welt und hat sich unter anderem im Namen seines Vaters mit den Schriftgelehrten auseinandergesetzt.
Für ihn war nicht das Sprechen über Taten wichtig. Sondern die Taten selbst.
Er versuchte über sie und über Gleichnisse das Wort Gottes den Menschen näher zu bringen.

So zumindest in der Bibel, historisch ist es nicht belegt...

Alles richtig, nur die Bemerkung "historisch ist es nicht belegt" ist falsch. Es gibt nichts in der Weltgeschichte, was besser belegt ist!

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Ich verstehe im Moment nicht, was du mir sagen möchtest.

Ich bin selbst Christin und habe mich viel damit auseinander gesetzt. Und viel über die Geschichte des Christentums gelernt. Auch in meinem Studium.

Das Christentum ist eine Weltreligion. Die sehr viel missioniert wurde.
Die Bibel ist ein historisches Dokument aber kein historischer Beleg für die Existens und das tatsächliche Wirken der Person Jesus von Nazareth.
Wer es so glauben möchte, weil die Bibel zum Christ sein dazu gehört, der darf das gern tun.
In der Bibel stehen Gleichnisse etc. Sie wurde zuerst mündlich weiter gegeben und auch viel übersetzt.
Hier entstanden Variationen und Übersetzungsfehler.

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Für viele ist Jesus laut Theology Today „ein Zyniker, ein umherwandernder Weiser oder ein bäuerlicher Mystiker; ein Gemeindeorganisator, ein Hippiepoet, der das Establishment angriff, oder ein cleverer, großmäuliger Provokateur, der durch die brodelnden, verarmten, sozial explosiven und rückständigen Dörfer Palästinas zog“.

Nachdem Jesus von seinen Aposteln erfahren hatte, wie die Leute über ihn dachten, fragte er sie: „Ihr aber, was sagt ihr, wer ich sei?“ Petrus antwortete ihm: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes“ (Matthäus 16:15, 16).

Jesus stimmte dem zu: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich“ (Johannes 14:6). 

Bei verschiedenen Gelegenheiten bezeichnete er sich als der „Sohn Gottes“ (Johannes 5:24, 25; 11:4).

Wahre Christen heute stehen hinter Jesu Aussage: 

"Auch laßt euch nicht ‚Führer‘ nennen, denn e i n e r ist euer Führer, der Christus." (Mat. 23:10) 

Jesus gründete das Christentum.

"... und es war zuerst in Antiọchia, daß die Jünger durch göttliche Vorsehung Christen genannt wurden." (Apg 11:26)

Jesus gründete das Christentum.

Schon falsch. Er wollte das Judentum zum Ursprung zurückbringen. Das Christentum in der heutigen Form als Weltreligion wurde von Paulus von Tarsus gegründet, der Jesus nie persönlich gekannt hat.

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@ulrich1919

Meine Quellen habe ich genannt. Jetzt bitte ich um Deine Quellen ...

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@OhNobody

Eigentlich, lieber ulrich1919 , hättest Du nur den  von OhNobody teil -zitierten Text aus der Apostelgeschichte 11:26 im Kontext nachzulesen brauchen,  dann wärst Du um folgende Wahrheit klüger geworden:

"Schließlich reiste er [Barnabas] nach Tarsus, um Saulus [dessen römischen Namen Paulus war] zu suchen, und als er ihn gefunden hatte, nahm er ihn mit nach Antiochia. Die beiden [Barnabas und Paulus] waren dann ein ganzes Jahr miteinander in der Gemeinde ´tätig` und unterrichteten viele Menschen ´im Glauben`. Hier in Antiochia wurden die Jünger ´des Herrn` zum ersten Mal Christen genannt." (NGÜ)  Oder nach der Hoffnung für alle   ". . . In Antiochia wurden die Nachfolger Jesu auch zum ersten Mal "Christen" genannt . . .)

Stelle Dir das bitte einmal vor: ein gestandener Apostel Jesu zusammen mit dem „Sohn des Trostes“ Barnabas unterweisen ein Jahr lang die "Jünger des Herrn"  -  das heißt also die Nachfolger Jesu  Christi -  und werden aufgrund einer "göttlichen Fügung" und logischerweise "Christen"  genannt.

Und all das geschah nicht etwa, um  "das Judentum zum Ursprung zurückbringen zu wollen"  sondern um das in Gründung befindliche Christentum zu fördern.

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Schon 12 Antworten aber fast keine hilfreiche....

Jesus war Jude und wollte neben seinem Auftrag Gottes Liebe zu offenbaren und als Schöpfer für die Sünden der Welt zu sterben den abgedrifteten jüdischen Glauben wieder auf das Wesentliche richten und dabei vor allem auf die Erfüllung der Vorhersage des Messias deuten.

Auch wollte er dass seine Botschaft in der ganzen Welt gepredigt wird, sodass das Christentum entstand. Obwohl er mit manchen Kirchen wohl nicht so glücklich ist, weil zu viele heidnischen Elemente aufgenommen wurden und fundamentale jüdische/urchristliche Glaubenspunkte abgelegt wurden (die als ewiger Bund mit Gott galten, wie der Sabbat), gilt immer noch das enge Verhältnis, das er zu jedem Gläubigen und Menschen der Welt haben möchte.

Für mehr über sein "Verhältnis zu seiner Religion", vielleicht liest du den Prolog in Johannes 1.

zu "seiner" religion hatte er ein ausgezeichznetes verhältnis

aber natürlich nicht zu der religion, die die menschen daraus gemacht haben.

Er war Jude und hat dies auch nie in Zweifel gezogen. Er wollte keine neue Religion stiften. 

Paulus, der ehemalige Saulus, hat aus Jesus`Lehre eine neue Religion geschaffen. Ob Jesus damit einverstanden gewesen wäre? Eher nicht.  

Paulus und Petrus konnten sich übrigens auf den Tod nicht leiden und waren Gegner.


In einem sehr engen. 

Da seine Religion nichts anderes als eine lebendige Beziehung zu seinem himmlischen Vater ist kann man es als selbstverständlich sehen, daß ihm das wichtig war. ;)

warehouse14

Jesus war keineswegs ein Religionsstifter. Er hat den direkten Weg zu einer Beziehung zu Gott geebnet. Das ist etwas völlig anderes als Religion. (Religion ist "Suche nach Gott")

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@painter060559

Es geht in der Frage um die Religion der Person Jesus. Und der musste seinen Gott nicht suchen.

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Jesu hatte keine "Religion", sondern "Gottes Wahrheit" (Joh.17,17; Röm.6,23).

Die "Religionen" stammen vom "Gott dieser Welt" (2.Kor.11,14; Offb.12,9).

Jesus War Jude und wurde auch so erzogen

nebenbei bemerkt gab es zu der Zeit nur das Judentum als weltreligion, das Christentum folgte später aus Jesu taten etc. und die jüngste Religion ist der Islam

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@Atrokius

nur das Judentum als Weltreligion

Das Judentum war nie eine Weltreligion und wollte das nie sein. Die jüdische Religion war dem jüdischen Volk vorbehalten. Erst wo das jüdische Volk über die Welt zerstreut wurde, war die jüdische Religion verbreitet, aber immer nur für Juden als Volk.

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