In welchem Land gibt es die billigsten Schaffelle?

8 Antworten

Die billigsten gibt es meist in China. Aber der Flug ist recht teuer. Wenn ich den Schrott für 19-59 Euro sehe und überlege, dass davon der Finanzminister schon mal 20 % hat was willst Du eigentlich ? Das Fell kostet was, die Gerbung, die Umweltmaßnahmen, der Transport, und der Verkäufer will bezahlt sein. je billiger, desto schneller ist der Murks kaputt. Einmal gewaschen und das war´s.

Leider leider stammen meine 2 SCHAFFELLE auch aus Australien, ein günstiges Importprodukt 13 cm Haarlänge, einfarbig, 1,60 groß für Stück um 18-25€ ersteigert.

Hätte ich DAS gewußt, ich würde nicht mehr kaufen sondern auf Felle verzichten, sind eh nur Bettvorleger und Katzenliegefläche:

Peta schreibt: 2001 war Australien mit seinen mehr als etwa 100 Millionen Schafen der größte Wolllieferant der Welt und produzierte knapp 25 Prozent des gesamten Wollaufkommens. Die Herden bestehen gewöhnlich aus Tausenden von Schafen, was es faktisch unmöglich macht, einem Tier individuelle Aufmerksamkeit zu schenken oder den Bedürfnissen eines Einzelnen nachzukommen. Daher kommt es auch vor, dass jährlich bis zu 6 Millionen Tiere sterben, was von den Schafzüchtern in Kauf genommen wird. Die meist verbreitete Rasse sind die Merinos, Australien stellt etwa 50 Prozent der weltweiten Merinowolle. Dementsprechend ist die Bedeutung für den australischen Export, der – trotz sinkender Schafzahlen – heute noch immer den Weltmarkt mit Wolle versorgt

Merinos sind speziell so gezüchtet, dass sie faltige Haut haben, was noch mehr Wolle pro Tier bedeutet. Dieses unnatürliche Übermaß an Wolle führt dazu, dass Tiere während der heißen Monate an Überhitzung sterben, und in den Falten sammeln sich außerdem Urin und Feuchtigkeit. Von der Feuchtigkeit angezogen legen Fliegen ihre Eier in den Hautfalten ab, und die ausgeschlüpften Larven können die Schafe bei lebendigem Leibe auffressen. Um nun einen solchen „Fliegenbefall“ zu verhindern, nehmen die australischen Farmer eine barbarische Prozedur an den Schafen vor - Mulesing. Dabei werden den Lämmern bei vollem Bewusstsein und ohne Betäubung riesige Fleischstreifen hinten von den Beinen und im Bereich des Schwanzes weg geschnitten. Man will so eine glatte, vernarbte Fläche erhalten, auf der sich keine Fliegen ansiedeln und Eier ablegen, jedoch werden die offenen blutigen Wunden oft noch vor dem Abheilen von Fliegen befallen. Mittlerweile hat sich die australische Wollindustrie dem Druck gebeugt und eingewilligt, das Mulesing Ende 2010 auslaufen zu lassen und andere tierfreundliche Methoden zur Überwachung des Fliegenbefalls einzusetzen. Diese, wie bessere Kontrolle der Herden, Fliegenfallen oder die Verwendung einer anderen, besser an die Umgebung angepassten Rasse, stehen schon heute zu Verfügung. Man muss sich fragen, warum bis 2010 noch Millionen Schafe an dieser grausamen und unnötigen Prozedur leiden müssen

Die Schafe werden in jedem Frühjahr geschoren, nachdem sie die Lämmer bekommen haben, also gerade zu der Zeit, wo sie normalerweise ihr Winterfell abwerfen würden. Das richtige Timing ist hier entscheidend: Schert man zu spät, verliert man Wolle, ist man zu sehr in Eile, sterben viele Schafe, weil sie zu früh geschoren wurden.

Die Scherer werden gewöhnlich nach Masse bezahlt, und nicht pro Stunde. Dies führt dazu, dass schnell gearbeitet und nicht auf das Wohl der Schafe geachtet wird. Erfahrene Arbeiter scheren um die 350 Tiere am Tag, und diese Geschwindigkeit wird bis zu vier Wochen aufrechterhalten. Dieses Scheren im Akkord verursacht immer wieder Verletzungen der brutal fixierten Tiere.

Lebendexport

Werden die Schafe älter und ihre Wollproduktion lässt nach, werden sie zum Schlachten verkauft. Dies führt alljährlich zum grausamen Lebendexport von Millionen Schafen aus Australien in den Nahen Osten und nach Nordafrika. Es gibt eine verdeckte Ermittlung von PETA und Animals Australia aus dem Jahre 2006, die aufdeckt, wie die von Australien exportierten Schafe behandelt und geschlachtet werden.

Die Sterblichkeitsrate an Bord ist hoch, bis zu 10 Prozent der Tiere sterben auf dem langen, anstrengenden Weg – und für jedes Schaf, das stirbt, stehen zahlreiche weitere, die krank werden oder sich verletzen. Tote Schafe werden dann oftmals einfach über Bord geworfen. Und die Tiere, die an ihrem Bestimmungsort ankommen, sehen einem qualvollen Tod entgegen, der auf diese Art in Australien illegal wäre.

Entgegen den Äußerungen der australischen Regierung werden die Schafe nicht human behandelt. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild und schauen Sie sich die schockierenden Bilder unter www.Rettet-die-Schafe.de an.

Woran erkennt man denn gefälschte Schaffelle? Die, die ich bisher in Polen auf Märkten gesehen habe, wirkten alle sehr authentisch, von Tastemfpinden über Geruch bis hin zum individuellen Aussehen.

Hat denn dort schon mal jemand gefälschte Ware angedreht bekommen?

Schottland, Irland. Weiss jedoch nicht, wie es mit dem Einfuhrzoll aussieht, bei grösseren Mengen dürfte es sich lohnen. In Polen wäre ich vorsichtig, sorry, möchte niemanden diskriminieren, aber selbst "Schaffelle" kann man "fälschen".

Es wurden die "billigsten" gesucht. Mit dieser Einstellung wird man immer mit dem Risiko von Fakes leben müssen.

So ist Deutschland:

Geiz ist g'eil - Billich will ich!

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@FreeEagle

Kunstnerz-Igel-Schafpelz mit Beimischung von Bisamratte... jepp, schon verstanden.

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flieg nach schottland , in der gegend um pitlochry , oder mitten in den heighlands findest du genug schaffelle

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