In welchem Krieg würdet ihr eher kämpfen wollen?


16.09.2020, 21:39

Bevor noch mehr Leute weinen:

Die Frage ist nicht ernst gemeint, sondern ein reines Gedankenspiel.

Kriegt euren Kopf aus dem A*sch, die Gedanken sind frei !

 - (Politik, Umfrage, Abstimmung)

Das Ergebnis basiert auf 20 Abstimmungen

2. Weltkrieg 55%
1. Weltkrieg 25%
Koreakrieg 15%
Vietnamkrieg 5%

17 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Koreakrieg

Im 2. Weltkrieg wäre mir das Risiko zu groß, bei den Sowjets oder den Nazis zu landen.

Im Grunde ist eigentlich alles, was nicht bei den Westalliierten ist, die Arschkarte.

In der Roten Armee hat man wahrscheinlich noch mit Abstand die geringsten Überlebenschancen. Das ist absolut wahnwitzig, wie die mit ihren Soldaten und mit Leben umgegangen sind.

Da sind die Westalliierten eigentlich die einzigen, die nicht entweder massakriert oder am laufenden Meter Selbstmordmissionen bekommen haben.

Also, nein danke.

Der 1. Weltkrieg ist mir auch zu schmutzig. Wie viele da alleine am Dreck der Gräben verreckt sind... Und dass der erste Weltkrieg einer der schlimmsten Kriege für einen Soldaten war, geht ja gut aus der zeitgenössischen Literatur hervor.
Außerdem will ich nicht für einen Monarchen kämpfen und am Ende für dessen Unterstützung geehrt werden, obwohl der mich kein Stück interessiert.
Der erste Weltkrieg war ja immerhin noch ein Kampf, der auf Stolz und Nationalismus basierte. Da hätte ich gar keine Lust zu. Da will ich einfach nichts mit zu tun haben.

Der Vietnamkrieg ging mir ehrlich gesagt zu lang und die Guerillakriegsführung ist mir da auch zu heikel. Ganz abgesehen davon, was da für Waffen eingesetzt wurden und vor allem wie!

PTSD ist ja heutzutage vor allem aus dem Vietnamkrieg bekannt. Könnte aber auch daran liegen, dass es letzte der aufgezählten Kriege war.

Bleibt noch der Koreakrieg.

wow, super gut durchdacht 👍

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1. Weltkrieg

Am liebsten natürlich in gar keinem - das versteht sich von selbst.

Aber wenn es sein muss, und weil ich gerade Bock drauf habe: Ausschlussverfahren!

Beim 2. Weltkrieg hat man halt das statistisch gesehen doch sehr wesentliche Risiko, NICHT bei den Westalliierten zu landen - das wäre halt unschön.

Vietnam war, was die Kampfhandlungen und deren psychologische Auswirkungen auf die Überlebenden angeht, wohl besonders mies. Das also auch nicht.

Der 1. Weltkrieg ist da leicht. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird man an die Westfront gekarrt und da in Stücke geschossen. Fertig.

2. Weltkrieg

Ist schwer zu sagen. Redest du nur von der Intensität des Krieges oder beziehst du auch die Dauer ein? Dazu ist es auch sehr davon abhängig für wen und wo genau du kämpfst. Ich persönlich stelle mir den 1.WK am schlimmsten vor, da die Art der Kriegsführung wohl die größte psychische Belastung für die Soldaten dargestellt hat. Du sitzt wochenlang in einem kleinen Graben, neben dir sterben Leute, der dauerhafte Artilleriebeschuss lässt dich nicht schlafen und du weißt, dass du jeden Moment sterben kannst. Dann irgendwann sagt dein Vorgesetzter, dass ihr versucht den nächsten Graben einzunehmen. Ihr rennt durch das Feuer einer feindlichen MG Stellung, die Hälfte der Leute kommt nicht an und dann müsst ihr versuchen die feindlichen Soldaten mit Spaten zu erschlagen, nur um im besten Fall 25m Ödland gewonnen zu haben.

Ich persönlich tendiere zur Westfront im 2.WK, eventuell auch noch Vietnam, wobei ich natürlich anmerken muss, dass Krieg in keiner Form wünschenswert ist, aber das war ja nicht die Frage.

Ich lasse den Antwortstellern gerne viel Raum für eigene Interpretationen, gute Antwort

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2. Weltkrieg

Korea und Vietnam sind amerikanische Kriege, da kann ich mich nicht rein versetzen, der Erste Weltkrieg zu weit weg. Wenn, dann im Zweiten auf deutscher Seite. Im Vietnamkrieg wenn als Vietcong. War aber nur W15er beim Bund ubd bin froh, dass ich keinen Krieg erleben musste.

Du kannst nur auswählen, in welchem Krieg du kämpst. Du kannst dir die Seite nicht auswählen.

Im zweiten Weltkrieg hast du bei zufälliger Verteilung die besten Chancen, auf chinesischer oder russischer Seite eingesetzt zu sein.

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@Frank6188

Und jetzt mal von deinen Gedankenpielen wegzukommen. Krieg ist mit Sicherheit das Schlimmste was Menschen passieren kann. Aber Krieg ist auch nicht immer das was Hollywood uns weismachen möchte, ein Abfolge andauernder Kampfhandlungen. Je nachdem in welcher Armee man war, gab es auch viel Etappenposten. Im Vietnamkrieg zum Beispiel versorgten 10 Soldaten einen Kämpfenden. Von daher ist es auch ein Märchen, dass jeder wie Rambo Dschungelkämpfer war. In der deutschen Wehrmacht des Zweiten Weltkriegs konnte es gut sein das du als Bäcker, Metzger, Schuster oder nur Besatzungssoldat nie einen Schuss abgefeuert hast. Das änderte sich erst 1944 beim Zusammenbruch der Wehrmacht als viele dann an die Front mussten und da hatte die deutsche Armee auch die meisten Verluste, mehr als vorher während des gesamten Krieges. Ein Opa von mir war Berufssoldat und hat als Maschinist in der Marine nie einen Schuss selbst abgefeuert. Ein anderer wurde 44 erst eingezogen und wurde ganz unspektakulär vermisst in russischer Gefangenschaft. Hat sein Leben also nicht bei dramatischen Kampfhandlungen gegeben und ist so gestorben wie viele andere auch einfach lapidar am Rande. Und das ist das Schlimme.

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In keinem.

Ich war Soldat bei der Wehrmacht im 2. Weltkrieg. Das hat mich einschließlich Gefangenschaft 5 meiner besten Jugendjahre gekosted.

Danke für Ihren Dienst !

Mit meinem Dank ist nicht gemeint, dass ich die politischen Ziele der Wehrmachtsführung teile.

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@Chrona96

Ich war Befehlsempfänger und nicht Befehlsgeber. Habe aber die Wehrmacht als eine sehr disziplinierte Truppe erlebt. Das muss nicht allgemein so gewesen sein.

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