In welchem Islamischen land gibt es eine Glaubensfreiheit?

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10 Antworten

trotz der Gefahr, mich zu wiederholen: es gibt in keinem islam-beherrschten Land Glaubensfreiheit:

Fatwa zur Frage der Religionsfreiheit: "Es gibt keinen Zwang im Glauben" (Sure 2, 256)

Der Islam verkündet keine Glaubensfreiheit, da die Menschen von Allah zum Dienst für ihn geschaffen wurden

Von dem Rechtsgutachter Scheich Saleh al-Fawsan, Mitglied des Vorstands der muslimischen Gelehrten Saudi-Arabiens

(Institut für Islamfragen, dh, 27.07.2011)

Frage: "Wir hören neuerdings öfter die
Aussage: 'Der Islam garantiert Glaubensfreiheit'. Diejenigen, die das
behaupten, beziehen sich dabei auf den Koranvers 'Es gibt keinen Zwang
im Glauben' (Sure 2, 256). Nun, stimmt diese Behauptung?"

Antwort:
"Das ist eine Lüge, die Allah zugeschrieben wird. Der Islam hat nicht
die Glaubensfreiheit verkündigt. Der Islam verkündigte das Verbot des
Polytheismus und Unglaubens und schrieb den Kampf gegen die Polytheisten
vor. Falls der Islam die Glaubensfreiheit verkündigt hätte, hätte die
Menschheit weder die Sendung der Gesandten, noch die Herabsendung der
Bücher [der Offenbarungen] benötigt. Die Menschheit hätte weder [die
Anweisung zum] Djihad noch zum Kampf nach Allahs Willen benötigt. Wenn
dem so wäre, könnte jeder leben wie er wollte, jeder wäre frei. Nein,
ganz im Gegenteil sagt Allah: 'Und Ich habe die Dschinn und die Menschen
nur darum erschaffen, damit sie Mir dienen' (Sure 51, 56). Allah sagte
nicht, dass jeder nach seinem [eigenen] Willen leben dürfe, sondern '...
nur, damit sie Mir dienen.'

Allah sagte auch: ' Und kämpft
gegen sie, bis es keine Verwirrung [mehr] gibt und die Religion Allah
gehört' (Sure 2, 192). Derjenige, der sich weigert, Allah anzubeten,
wird bekämpft. Er darf nicht sich selbst überlassen werden, sondern muss
solange bekämpft werden, bis er entweder zur Religion [des Islam]
zurückkehrt oder getötet wird.

Der Islam hat nicht die
Glaubensfreiheit der falschen [wörtlich: ungläubigen] Religionen
verkündigt. Dies ist eine Lüge, die Allah zugeschrieben wird. Allah
sendet die Bücher herab, sendet die Gesandten, schreibt den Djihad vor
und schreibt die Bestrafungsmethoden und die Strafen vor, um die
Menschen vor dem falschen Glauben und dem korrupten Denken zu schützen.
Allah möchte die Menschen auf diese Weise schützen, weil sie Allahs
Knechte sind. Deshalb müssen die Menschen lediglich Allah allein
anbeten, ohne ihm etwas beizugesellen [etwas anderes neben ihm zu
verehren]. Andernfalls müssen die abschreckenden Strafen vollzogen
werden; also die Strafen, die Allah vorgeschrieben hat.

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Es gibt keine. 

Der Islam an sich erkennt höchstens noch das Judentum und das Christentum als halbwegs vertretbare Religionen an (sog. Schriftbesitzer). In besonders liberalen islamischen Ländern ist es deshalb Juden und Christen erlaubt, ihre Religion zu praktizieren. Aber auch das meist nur sehr restriktiv und manchmal sogar nur gegen die Zahlung einer Schutzgebühr.
Muslimen ist es nicht erlaubt, zu einer anderen Religion zu konvertieren.

Die Krux an der ganzen Sache ist, dass die meisten islamischen Länder nicht so säkular sind, wie wir es in Europa gewohnt sind. Lange Zeit war die Türkei ein Vorreiter, was dies betrifft, aber seit Erdogan merkt man ja ganz deutlich, dass dort wieder ein sehr religiöser Wind weht.

Islam und Freiheit vertragen sich eben leider nicht so gut... zumindest für Nicht-Muslime.

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Kommentar von Maxieu
07.06.2016, 19:39

"Lange Zeit war die Türkei ein Vorreiter, was dies (das Säkulare) betrifft."

Deine Antwort ist okay, aber in diesem Punkt scheinst du dich zu täuschen. Unter Atatürk und auch später war der türkische Staat nicht säkular und schon gar nicht religiös neutral. Der Islam hatte vielmehr den Charakter einer gegängelten Staatsreligion, während die christlichen Minderheiten wie Staatsfeinde behandelt wurden (und werden).

Von Frankreichs Laizismus  (außerhalb des Elsass) unterscheiden sich auch die früheren Zustände in der Türkei grundlegend.
Deshalb konnten die Islamisten auch vorhandene Institutionen wie das Amt für Religiöse Angelegenheiten ziemlich geräuschlos übernehmen und für sich instrumentalisieren.

Mit dem deutsch-türkischen Ableger dieser Einrichtung (Ditib) schließen sich selbst verleugnende Landesregierungen übrigens Konkordate, die türkischen Religionsbeamten Einfluss auf den angestrebten Islam-Unterricht in deutschen Schulen  erlauben.

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Eigentlich in garkeinem Land auf dieser Erde, die Türkei kann ich als einziges Beispiel geben, "islamisches " Land und Religionsfreiheit.

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Leider gibt es das nicht - weltweit nicht - wird´s wohl auch nicht geben.

Aber keine Bange - der Past hat ja schon passend gefirtet - ein  Erfolg kommt garantiert - so oder so !

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Schau mal unter Pancasila. In dem überwiegend islamisch geprägten Indonesien müssen alle Einwohner einer der fünf großen Weltreligionen angehören. Atheismus wird nicht geduldet.

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Türkei, Malaysia (wobei Malaysia ein muslimisch (60%), hinduistisch (20%) und auch christlich (9%) geprägter Staat ist). Vor dem Bürgerkrieg in Syrien gab es dort zwar keine politische, dafür aber eine religiöse Freiheit. Da lebten neben der muslimischen Mehrheit auch Christen und andere Minderheiten. Libanon (mehrheitlich msulimisch, aber auch viele Christen usw, also ein Vielvölkerstaat).

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In keinem - aber das wusstest du doch auch - oder?

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Guten Tag, heutzutage gibt es kein islamisches Land mehr, außer Arabien. Und in Arabien gibt es glaube ich keine Religionsfreiheit.

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Kommentar von schweizerr
07.06.2016, 19:07

ich meine islamisch geprägt wie z.B Türkei

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Kommentar von RK3420
07.06.2016, 19:11

Achso. Da kann ich dir leider nicht weiterhelfen.

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Kommentar von wfwbinder
07.06.2016, 19:19

Das halte ich für ein Gerücht:

Katar: . Staatsreligion ist der Islam, und die Scharia ist die Hauptquelle der Gesetzgebung.

Iran: Das Land ist seit 1979, als im Zuge der Islamischen Revolution der letzte Schah gestürzt wurde, ein Gottesstaat, der sich als islamische Republik bezeichnet.

Brunei: Die gesetzgebung basiert auf Scharia und Common Law. Es herrscht gesetzliche Religionsfreiheit, wird aber sehr eingeschränkt. ander eReligionen als der Islam dürfen nicht verbreitet werden.

Pakistan: Der Islam ist Staatsreligion. Religiöse Minderheiten, beispielsweise Hindus, werden (Stand 2016) stark unterdrückt und dürfen ihren Glauben in der Öffentlichkeit nicht zeigen.

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Kommentar von Maxieu
07.06.2016, 19:20

So ein Unsinn.

In der OIC sind 56/57 Staaten zusammengeschlossen, von denen der größere Teil sich Islamische Republik nennt bzw. den Islam als Staatsreligion verfassungsmäßig verankert hat.

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Im Irak leben Christen und Muslime und auch chinesische - japanische - vietnamiesische Personen und auch Juden.

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Deutschland gibt es auch zum Teil keine glaubensfreiheit. Alle muslims werden gehasst und gegen uns wird gehetzt. Also von den Meisten.

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Kommentar von EmperorWilhelm
07.06.2016, 19:51

Du hast offensichtlich keine Ahnung was "Hass" bedeutet...

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Kommentar von FatihBa
07.06.2016, 20:26

Hmm vllt hasst du uns nicht aber es gibt sehr sehr viele Menschen die uns einfach ermorden würden, weil wir Muslime sind. So viele Angriffe auf unsere Glauben Brüder und was wird in den Zeitungen geschrieben "Salafisten(das Wort gibt es nicht mal) greifen Menschen an", wir spenden = Rekrutierung in Flüchtlingeheime für den is. Alles erlogen.
Die Wahrheit wird immer bekämpft auch Wenn einige einsichtig sind.
Elhamdulillah gib es Menschen die den Sinn bzw die Zeichen im islam bzw im Koran finden und ihre Vorurteile ändern.
Aber ich will nicht meckern weil wir hier einen sehr hohen Lebensstandard haben und dafür danken wir uns auch.
Möge allah inscha allah alle Menschen rechtleiten und unseren glauben befestigen und stärken. Amin

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Kommentar von ArbeitsFreude
07.06.2016, 22:22

liebe FathihBa: Ich glaube, in Deinem Hassverständnis bist Du auf dem Niveau meiner 4jährigen Zwillinge, von denen ich heute auch zum ersten Mal gehört habe "Ich hasse Dich"

...weil ich ihnen dies oder jenes verboten habe...

Wie alt bist Du, liebe FatihBa?

Älter als 4?

ok: Dann hier ein möglicher Ausweg für dich:

Du kannst mir jetzt erklären:

Jeder Mensch wird im Grunde als Muslim geboren, weil er ja weiß, was Allah will - das würde auf meine 4jährigen auch zutreffen.

Also würden sie wissen, dass ihr Papa Kaffr ist.

Also müssen sie ihn/mich hassen!

Ist es das?

Bitte nur um kurze Rückbestätigung!:)

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Kommentar von hooperL
07.06.2016, 22:41

@FatihBa "die wahrheit wird immer bekämpft..." "möge allah alle rechtleiten..." solche aussagen sind genau das problem. "islam die einzig wahre religion, alle anderen kommen in die hölle" usw. von hass würde ich auch nicht reden. für euch ist ein bisschen kritik schon hass! ihr wollt nie kritisiert werden. für euch bedeutet kritik=hass

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