In welche Volksschule mein Kind schicken (Wien)?

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3 Antworten

Ich verstehe deine Bedenken bezüglich des Bezirks, weiß aber leider keine Schule, die ich dir da empfehlen könnte.

Allerdings hast du bei der Wahl der Volksschule wie du schon richtig bemerkt hast, kaum Handlungsspielraum eben wegen dem Meldeort-Debakel, es sei denn du schickst deine Tochter in eine Privatschule.

Alternativ könntest du die Versäumnisse des Unterrichts versuchen selbst auszugleichen und deiner Tochter über Nachmittagsaktivitäten etc Förderung zukommen lassen, damit sie zumindest nach der Volksschule die Chancen auf eine bessere Ausbildung in einem – frei wählbaren – Gymnasium hat, ohne da größere Schwierigkeiten zu haben.

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Kommentar von jimithechainsaw
01.03.2016, 11:22

Danke für die Antwort. Ich glaube aber dass ich (wann immer ich Zeit finde), sowieso ständig mit meinen Kindern lernen werde (im Grunde ja auch jetzt schon), und zwar unabhängig davon wie gut oder schlecht die Schule ist in die sie gehen. Also wird, je schlechter die Schule ist umso mehr, irgendetwas kürzer kommen als notwendig sein müsste. Oder überschätze ich den Wert einer Volksschule?

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Da ich in Deutschland lebe, musste ich erstmal nachlesen, was man in Österreich unter einer Volksschule versteht. Jetzt weiß ich es

https://www.bmbf.gv.at/schulen/bw/abs/vs.html

Was spricht denn gegen die Volksschulen, bei uns heißen die Grundschulen, in Deiner Umgebung? Das wird immer so gehandhabt, dass einem die nächstgelegene Schule zugewiesen wird, damit das Kind einen möglichst kurzen Schulweg hat.

Ist ja wohl eher positiv zu bewerten,dass die Kleinen nicht quer durch die ganze Stadt fahren müssen.

Wenn Dir diese Schulen in Eurem Umfeld, aus welchem Grund auch immer, nicht zusagen, musst Du umziehen. lg Lilo

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Kommentar von jimithechainsaw
01.03.2016, 11:05

Danke für deine Antwort. Im 10. Bezirk leben überwiegend Menschen mit Migrationshintergrund. Mir ist das egal, ursprünglich bin ich (zum Teil) sogar deshalb hergezogen, aber in den Schulen und Kindergärten der Umgebung ist man als Kind mit Muttersprache Deutsch, zum einen eine Minderheit (was alleine schon einen sozialen Nachteil bedeuten kann), zum anderen leidet der Unterricht aufgrund der Sprachdefizite einiger Schüler. Es gibt noch mehr Gründe, ich bin aber bitte nicht rechts, ich will nur das beste für meine Tochter, und das sehe ich hier nicht. Meine Nichte hat hier den Kindergarten besucht, deshalb weiß ich dass das nicht nur Vorurteile sind.
.... Tja, dann bleibt wohl wirklich nur der Umzug.

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Da wird außer einer Privatschule nichts übrig bleiben. Ich glaueb aber nicht, dass alle  Schulen im 10. schlecht sind, immerhin wird sie in eine weiterführende Schule auch noch müssen.

"Zumuten" - na und das wohnen ist dort trotzdem zumutbar oder wie?

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Kommentar von jimithechainsaw
01.03.2016, 11:15

Das Wohnen hier ist tatsächlich ganz nett. Man lernt Menschen aus unterschiedlichen Kulturen kennen, und hat viel Grün in der Umgebung. Die Schulen leiden aber unter den Sprachdefiziten einiger Schüler, außerdem gibt es eine starke muslimische Community, die (aus ihrer Sicht verständliche) Forderungen gegen einzelne Schulen der Umgebung durchgesetzt haben, mit denen ich aber überhaupt nicht einverstanden bin. Ich lebe gerne mit Menschen zusammen die anderer Meinung sind, und/oder anderen Kulturellen Background haben, trotzdem will ich die bestmögliche Ausbildung für meine Tochter. Im übrigen sind es nicht die Ausländer die die Schulen schlecht machen, sondern die Art und Weise wie die Politik auf gewisse Herausforderungen (die ein Schmelztiegel zwangsweise mit sich bringt) reagiert.
Deshalb: Wohnen ja, Schule nein. Aber das scheint ohnehin unmöglich...

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Kommentar von jimithechainsaw
02.03.2016, 23:21

"Sozialen Brennpunkt" sehe ich hier keinen. Nur eine unfaire Behandlung durch die Politik ist auffällig. Beispielsweise wird bei uns wesentlich seltener die Straße gekehrt als zB. im 18. Bezirk, und dass bei ungleich höherer Bevölkerungsdichte.
Wie meinst du dass mit dem Gym? Wird das auch per Wohnort entschieden in welches man geht? Ich glaube nicht, oder weniger streng zumindest.

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