In was unterscheidet sich ein Glauben?

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10 Antworten

Wem man glaubt (Jes.45,22; Röm.6,23; 2.Kor.11,14; Offb.12,9).

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1.) Glauben an ein erhofftes Ergebnis aufgrund von offensichtlicher, höherer Wahrscheinlichkeit, welche sich auf mathematische Logik begründen kann.

2.) Glauben an ein bestimmtes Verhalten bzw. Wirken einer nahe stehenden Person aufgrund eines sehr engen persönlichen Vertrauens-Verhältnisses.

3.) Glauben an Gott anhand von tiefstem Vertrauen in sein Selbst / Seele, weil das Seelen-Fragment jedes Menschen ein identischer Teil von Gottes-Selbst ist.

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vonGizycki 21.04.2017, 12:31


An AllesLiebe12!

Es gibt kein Seelenfragment. Hört sich ziemlich geschwollen an, ist aber in sich widersprüchlich. Die Seele kann zwar gestört sein, aber sie bleibt immer ein Ganzes. Wenn schon göttliche Seele, dann ist die Seele als Ganzes eine Verwirklichung des Göttlichen, genauso wie alle Lebewesen und die Materie.

Wenn man das Göttliche fragmental in der Seele verortet, dann gibt es entweder kein Göttliches oder keine Seele. Und überhaupt, woher sollte denn dann der Rest kommen?


...offensichtlicher, höherer Wahrscheinlichkeit,

Sowas gibt es nicht, klingt intelligent, ist aber stark korrekturbedürftig. Entweder etwas ist wahrscheinlich oder ist es eben nicht.

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AllesLiebe12 21.04.2017, 19:06
@vonGizycki

An "Gizyxki":  Danke für Deinen Kommentar.

Ich erkenne an dem Wort "Seelen-Fragment" eigentlich nichts "Geschwollenes". Ich erkenne dieses etwas anders wie Du.         

Ein Fragment ist ein abgespaltener Teil des Ganzen, wobei sich die Struktur des Ganzen im abgespaltenen Teil - je nach Struktur (!) - als Ganzes durchaus - sinnhaft dies so erkennend - wiederfinden kann.

Beispielhaft hierfür der strukturelle Aufbau eines Hologramms, in dem sich ein Mikro-Pixel wie das Ganze als solches erkennend abbildet.

"Seelen-Einheiten" (klingt das nicht so "geschwollen"?) wurden bzw. werden von Gottes-Einzigkeit "abgespalten" (fragmentiert) in diese holographische, endliche Welt der Illusion - primär zu diesem ganz bestimmtem "höheren" Zweck ! (Erweiterung der Seelen-Essenz).

Sämtliche "Seelen-Einheiten" (Mensch, Tier, Pflanze, Mineralien) bilden aber auf höherer, gegenwärtiger "Seins-Ebene Gott-es" ein "Einzig-Seelen-Kollektiv" - wie Du es auch zutreffend erläuterst !

Lies hierzu - bei Interesse - einen interessanten Beitrag unter:

https://www.seele-verstehen.de/themen/zeit/

Wg. "offensichtlicher, höherer Wahrscheinlichkeit":

Ob das intelligent klingt oder evtl. nicht - das interessiert doch gar nicht. Warum sollte es aber so etwas nicht geben ? 

Ein "nicht wahrscheinlich" stelle ich nicht als gegeben, indem indem ich etwas als "offensichtlich wahrscheinlich" bewerte. Natürlich muss dieses "etwas" anhand von vorhandenen Erkenntnissen auch hinreichend begründet werden.

Ein simples Beispiel hierfür:

Wenn z.B. ein stark überlegenes Fußballteam ein Hinspiel mit 6:0 gewinnt, dann ist es "offensichtlich wahrscheinlich", dass das Weiterkommen (in die nächste Runde) durch das folgende Rückspiel zwar noch nicht gesichert, aber doch "offensichtlich wahrscheinlich" nicht gefährdet ist.

Alles Liebe !

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In sehr vielen Dingen -- viel mehr, als man in solch einem Post aufzählen könnte.

Als ich noch katholisch war, glaubten wir an Rosenkranz, Bilder und Statuen, Kreuzesverehrung, Maria "Muttergottes", Zölibat und vieles mehr.

Heute, als Zeuge Jehovas, glaube ich nur noch an das, was in der Bibel steht. Da steht nichts von Kreuzesverehrung, nichts davon, dass Maria die "Mutter Gottes" sein soll, nichts von Rosenkranz, nichts von Bilderverehrung. Statuen und Götzen sollten vielmehr vernichtet werden.

Man sieht also, dass die verschiedenen Formen der Anbetung völlig unterschiedlich sind.

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Glaube unterscheidet sich darin, woran geglaubt wir.

Ansonsten gleicht einer dem anderen: Man glaubt Dinge, für die es keinerlei Belege gibt. Ja, heutzutage glaubt man sogar, obwohl es eindeutige Belege dafür gibt, daß man an Unsinn glaubt.

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dach deiner unpräziesen frage kann ein glaube sich nicht unterscheiden von sich sellber.

-glaube kommt aus dem gefühl

-kritik kommt aus dem verstand, wenn der nicht vom gefühl infiziert ist

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Grüß Dich hamido12!

Wenn Du verschiedene Glaubensarten meinst, dann ist es der Inhalt, der den Unterschied macht.

Hättest Du auch selbst drauf kommen können oder Du stellst die Frage gescheiter.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Na, da fehlt was in der Fragestellung. Gegenüber was soll sich ein Glaube denn unterscheiden. 

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EIN Glauben unterscheidet sich in gar nichts;

mehrere Glaubensrichtungen können allerdings recht unterschiedlich sein.

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Ein Glauben unterschiedet sich eben, mal in dem und dann in dem - wenn nicht, dann in dem anderen, mal mehr und mal weniger.
In der Rangliste der dümmsten Fragen hier bei GF rangiert deine im oberen Drittel. Das ist ja schon mal was, wenn man da nicht ganz oben steht.

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vonGizycki 21.04.2017, 12:36

Wegen seinem Profil sollte man da nachsichtig sein.

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Viktor1 21.04.2017, 14:25
@vonGizycki

Da hast du ja recht. Ich stehe hier oft im Zwiespalt mit mir -  bin ich "nachsichtig" und pflege damit irgendeinen Irrsinn, den der FS dann als "normel" empfindet, weil man ja soo darauf eingeht, oder lasse wissen (provoziere !), daß hier "Irrsinn" vorliegt, um den FS vielleicht zum Umdenken zu bewegen - irgendwie.
Denn Letzteres wäre wirklich das Einzige was ihm helfen könnte.
Und so sollte unser "Antworten" wohl gedacht sein, nicht daß wir selbst als Schlaumeier da stehen.

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Christliche Religionen haben alle dasselbe Lehrbuch — die Bibel.

Das ist aber auch schon alles an Gemeinsamkeiten. Über was alles wird gestritten?

Höllenlehre / Seelenwanderung / Name Gottes / Jesus wäre Gott / dreieiniger Gott / moralische Werte / Leben nach dem Tod / Auferstehung / Inspiration des Wortes Gottes / Prophezeiungen / ...

Das witzige daran: kaum eine dieser christlichen Religionen stützt sich dabei auf ihr Lehrbuch — das Wort Gottes.

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mengenstrom 22.09.2017, 21:02

Gestritten wird leider deswegen, weil das Verständnis für die Bibel fehlt. Jesu eigenen Worten wird nicht genug Autorität zugesprochen, als ihren eigenen "Lehrwerken", z. B. dem Katechismus.

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