In Pool geschubst, Handy war in der Hose, Handy kaputt.. wie läuft das mit Versicherung?

14 Antworten

Hallo, das ist ausdrücklich kein Versicherungsschaden. Wird ein Schaden absichtlich oder grob fahrlässig herbei geführt, so haftet grundsätzlich der Verursacher, auch dessen Haftpflichtversicherung - wenn er denn eine hat - wird nicht für den Schaden aufkommen. Versuche das auf dem Privatweg zu regeln, sonst musst du möglicherweise Anzeige erstatten. Kann übrigens gut sein, dass Dein Handy nach einigen Tagen wieder ganz normal funktioniert, hatte ich schon mal.

Das zahlt die Haftpflichtversicherung von dem, der dich reingeschubbst hat (vorausgesetzt er hat eine). Es kann allerdings ein paar Wochen dauern, bis du dein Geld dann bekommst von der versicherung, so schnell sind die in der Regel nicht. Auch kann es passieren das sie nur den Zeitwert deines Handy's bezahlen und nicht den Neupreis.

Okay. Aber Geld kriegt man auf jeden Fall, oder wie verstehe ich das ? Weil ich ja wenn demnächst ein neues kaufen müsste.

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Ob du nicht auf das handy verzichten willst, interessiert erst mal niemanden. Wenn dich jemand absichtlich ins Wasser gestoßen hat, muss er dir Schadensersatz leisten. Unabhängig davon, ob er versichert ist.

Ideelle Schäden wir Daten und Bilder kann man nicht versichern. Dafür gibt es die Möglichkeit der Datensicherung.

Die Versicherung deines Vaters hat damit überhaupt nichts zu tun. (Es sei denn, er hätte eine Elektronik-Pauschal-Versicherung)

Denke mal der hat eine Versicherung, und mit Absicht wars. Hatte nur nicht ans Handy gedacht oder sonst irgendwas gedacht. Wie schnell geht das denn mit der Versicherung?

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Hallo Hans???

Ich bín nicht verpflichtet meine Daten zu versichern. Wenn jemand diese Daten fahrlässig "zerstört", steht mir durchaus das Recht zu, zu versuchen diese Daten zu retten und diese Rettungskosten hat der Schädiger zu tragen. Es sei, denn es ist offensichtlich, dass das keine Aussicht auf Erfolg hat.

Und was ideele Schäden angeht, also ne Beule im Auto, kann dann ja auch eine ideeler Schaden sein, das Diing fährt ja noch und ist verkehrssicher.

Zudem sind Daten sogar strafrechtlich geschützt..

Also die Datenrettung muss der Schädiger bezahlen den darüberhinausgehenden ideellen Schaden nicht,. da gebe ich Dir Recht.

Zur Verdeutlichung ein Beispiel: Durch das Schubsen ins Wasser können diverse Fotos der Fragestellerin nicht mehr einfach so eingesehen werden. Sie gibt die Karte zu einem Datenrettungsunernehmen. Von 100 Fotos können 90 wieder hergestelllt werden, 10 jedoch nicht. Kosten der Datenrettung 100 €, den ideelen Wert der 10 nicht wieder herstellbaren Fotos beziffert die Fragestellerin mit 200 €. In diesem Fall hätte der Schädiger die Kosten der Fotorettung zu erstatten, nicht aber den ideelen Wert für die anderen 10 Fotos.

Abwandung: Bei den 10 Fotos hatte sie einen Fotografen beauftragt, der die Bilder mit ihrer Cam macht. Preis 250.- €. In diesem Fall müsste der Schädiger, wenn es machbar wäre die Kosten für den Neuauftrag bezahlen oder die Kosten für die alten Fotos, sprich 250 €.

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