In Obhut gegebener Hund stirbt zu Beginn eines 4-wöchigen Urlaubs - Sagt man es - Wie sagt man es?

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8 Antworten

Im Gegensatz zu den Leuten, die es erst am Ende des Urlaubs sagen würden, weil es ja doch nichts mehr ändert und die Leute dann wenigstens einen Urlaub gehabt haben, würde ich fuchsteufelswild, wenn man mich nicht  schnellstmöglich benachrichtigt.

Es kommt mir gar nicht auf irgendwelche Schuldzuweisungen an.
Aber ich würde meinem Freund doch die letzte Ehre erweisen wollen. Ich würde selbst entscheiden wollen, ob und wo er begraben wird oder ob ich ihn kremieren lassen möchte.
Vielleicht wäre mein Freund ja schon bei der Abdeckerei gelandet, während ich am Strand meinen Cocktail schlürfe. Grauenvolle Vorstellung.

Ja, und ich würde ihn ein letztes Mal sehen und streicheln wollen.

All das könnte ich nicht mehr entscheiden, wenn ich das erst nach meiner Rückkehr erfahren würde.

Die Freundschaft wäre allein deshalb mindestens schwer belastet.

PS: Du kannst mehr Text zu deiner Frage schreiben, wenn du den ganz klein geschriebenen Punkt "Details" unter der Überschrift findest.
Du kannst aber auch auf deine eigene Frage antworten und die Frage so präzisieren. Das wäre im vorliegenden Fall wirklich wichtig zum Verständnis.

War der Hund schon alt und/oder krank? Für den Tipp: Im Zweifel vorher abklären bin ich ja offenbar zu spät. Ich kenne weder die Besitzer noch euer Verhältnis zueinander und würde sagen: Das musst du jetzt wohl selbst abschätzen.
ICH als Urlauber fände es besser, wenn bis zur Rückkehr mit der Nachricht gewartet wird, aber das ist ja eindeutig eine persönliche Einstellung, die bei jedem anders sein kann...

Hallo. Meine Meinung.
Sagt es sofort ,auch im Urlaub, die Wahrheit ist meistens das beste.

Du kannst den Hund auch nicht 4 Wochen in die Truhe stecken, das wollte ich abklären bevor ärger passiert.

Hi, ich hatte einen fürchterlichen Urlaub, da unser Tiersitter täglich mit mit Kontakt gehalten hatte und ich in der Urlaubszeit drei Riesenschildkröten verloren habe. War eine teure Angelegenheit die am Ende doch negativ für alle Beteiligten ausging, aber ich bin froh, dass ich nicht erst nach meiner Heimkehr informiert wurde, sondern über die Distanz täglich den Stand der Dinge mitbekommen habe. Auch wenn nie mehr zu klären ist was genau passiert ist, kann ich keinem Vorwürfe machen und mir auch nicht, denn Jahrzehnte vorher ging immer alles gut.

Selbstverständlich muss der Besitzer sofort verständigt werden.

Oder willst du den toten Hund in deiner Kühltruhe lagern, bis der Besitzer aus dem Urlaub kommt und dann entscheidet, ob er den Hund beerdigen, oder kremieren will?

Wenn es absolut nicht Dein Fehler war, und Du dies (z.B. tierärztlich) auch nachweisen kannst, würde ich es erst sagen, wenn der oder die Besitzer vom Urlaub zurückkommen. Es kann ja sowieso niemand mehr etwas ändern, warum also den Leuten den Urlaub versauen?

Etwas anderes ist es natürlich, wenn sich laufend nach dem Hund erkundigt wird, dann kannst Du natürlich nicht so lange lügen, sondern musst es leider sagen.

: )

Also, Dir hat jemand seinen Hund anvertraut und der ist jetzt gestorben so wie ich das verstanden habe!
Da bleibt wohl nur eins, und zwar sagen wie es ist!

Ganz klar sofort den Besitzer benachrichtigen.

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