In Korea studieren - Vor- und Nachteile?

2 Antworten

Wenn du in drei Jahren Abi machst, bist du jetzt in der 10. Klasse? Dann könntest du noch nächstes Jahr einen Schüleraustausch nach Südkorea machen.

(Tut mir leid, dass das nichts mit deiner eigentlichen Frage zu tun hat)

Ich gehe in eine höhere technische Bundeslehranstalt (HTL) in Österreich. Diese hat 13 Jahre - also ich bin gerade in der 11. Klasse :)

Hier in der Schule ist man auf ein Gebiet spezialisiert (ich auf Grafik und Kommunikationsdesign). Das Problem ist halt dass wir extrem viele Projekte ausarbeiten und abgeben müssen (zusätzlich zum normalen Unterricht). Das würde ziemlich stressig werden. Ich glaube es gibt keine andere Möglichkeit außer das Schuljahr danach zu wiederholen (das möchte ich vermeiden).

Abgesehen davon bin ich jetzt erst 16 - meine Eltern würden mich dort nicht alleine lassen ^^ deswegen würde ich es lieber nach der Schule machen (wenn ich über 18 bin).

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@junghoneykook

Ja ja, das sagen sie alle… ;-)

Als jemand, der sowohl in der Schule, als auch in der Uni, als auch jetzt im Arbeitsleben im Ausland war/ist, kann ich dir sagen: Es ist aus organisatorischer und finanzieller Sicht nirgendwann so einfach/günstig, ins Ausland zu gehen, wie im Schüleraustausch. Ich gebe zu, dass ich mich mit den österreichischen Umständen nicht auskenne, aber ich bezweifle, dass die so sehr anders sind als die in Deutschland. Solange man nämlich minderjähriger Schüler ist, muss man sich um viele Dinge keine Gedanken machen, wie z. B. Krankenversicherung. Im Schüleraustausch bist du automatisch in der Auslandskrankenversicherung der Organsation, die die Kosten zu 100% abdeckt; als Student an einer Universität im Ausland muss du dich selbstständig versichern, und soweit ich weiß deckt die Krankenversicherung in Südkorea auch nicht 100%, sondern du hast ebenfalls einen Eigenanteil, der zwar gedeckelt ist, aber trotzdem… Wenn du den Schüleraustausch beendest (oder abbrichst), bist du zumindest in Deutschland hinterher wieder automatisch in der Familienversicherung drin, wenn du ein Studium im Ausland beendest (oder abbrichst), musst du dich hinterher selbstständig teurer versichern… Gibt es in Österreich Kindergeld? Darauf hat Schüleraustausch auch keine Auswirkungen, ein Studium im Ausland ggf. schon… Überhaupt, wenn du einen Schüleraustausch abbrichst/abbrechen musst, kommst du einfach zurück, und kannst quasi sofort wieder zur Schule gehen. Wenn du ein Studium im Ausland abbrichst, kannst du ja nicht sofort im Heimatland ein Studium aufnehmen, weil die ja nur zu bestimmten Zeiten im Jahr anfangen, und man erstmal dafür zugelassen werden muss, und und und. Kurzum, ein Schüleraustausch birgt selbst im schlechtesten Fall (Abbruch) keine Gefahren im Sinne von Auswirkungen auf das spätere Leben, ein Auslandsstudium bedeutet selbst im besten Fall (erfolgreicher Abschluss) einige organisatorische Schwierigkeiten. Die nicht unüberwindbar sind, aber bist du dir sicher, dass du über die diversen Konsequenzen gut informiert bist und dich ihnen stellen kannst, wenn du dir im Moment anscheinend noch nicht einmal zutraust, mit deinen Eltern auch nur über Schüleraustausch zu reden…?

Um vielleicht doch noch auf deine eigentliche Frage zu antworten: Ich sehe grundsätzlich gar keinen Nachteil daran, ein Studium in Südkorea zu absolvieren, höchstens die Sorge, ob der Abschluss dann im Falle eines Falles auch in Österreich akzeptiert würde, aber auch das spielt ja dann keine Rolle, wenn du hinterher in Südkorea eine Anstellung anstreben würdest. Das gilt allerdings nur, wenn du das Studium auch tatsächlich erfolgreich beendest… Du hast geschrieben, dass du dir demnächst einmal das Land “anschauen” wirst, und ich kann dir sagen, was passieren wird: du wirst vollkommen begeistert wieder zurückkommen! Weil es touristische Reisen so an sich haben, dass sie in aller Regel Spaß machen. In einem Land zu leben, ist manchmal etwas ganz, ganz anderes. Damit will ich nicht sagen, dass ich es dir nicht zutraue, oder dir davon abrate. Aber es ist statistischer Fakt, dass es eine gewisse Zahl an Austauschschülern gibt, die abbrechen, weil sie mit dem Land doch nicht zurechtkommen, und noch mehr Leute gibt es, die gerade die asiatischen Länder im Schüler- oder Universitätsaustausch sehr mögen, aber gleichzeitig merken: “Nee, also zum Arbeiten ist das nix.” Wenn du das im Schüleraustausch feststellst, ist das nicht schlimm, weil du dann weder ein Jahr verschwendet hast, noch es irgendwelche negative Auswirkungen auf dein spätere Leben. Wenn du dich hingegen als Erwachsener für gleich 3 Jahre ins Ausland begibst...

Und was das wiederholen betrifft: willst du das nicht, weil du schnell mit der Schule fertig werden willst? Um möglichst schnell nach Korea zu kommen? D. h. du schlägst die Möglichkeit aus, JETZT hinzukommen, um später möglichst schnell hinzukommen? Wäre auch eine etwas abgefahrene Logik, oder?

Naja, letztendlich musst du es ja selbst wissen, ich kann dir nur Ratschläge geben ;)

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@warai87

Danke für die Antwort und die Infos!

Ich habe bereits mit meinen Eltern über einen Schüleraustausch geredet - und wie gesagt, sie würden mich nicht alleine dort lassen.

Der Grund weshalb ich nicht die Schule wiederholen wollen würde ist einfach weil ich es als unnötig empfinde. Wenn ich doch schon ein Jahr in die Schule gehe (auch wenn es Südkorea ist) und dann trotzdem nochmal ein Jahr machen muss..?

Abgesehen davon würden sie in der Schule in Koreanisch unterrichten - da würde ich nicht mitkommen. Mein Ziel ist es nicht möglichst schnell nach Korea zu kommen, sonder lediglich dort zu studieren weil mich das Land interessiert - einfach eine andere Kultur kennenlernen. Das Studium ist bei meiner Ausbildung an der HTL außerdem eigentlich nicht mehr nötig. Das will ich eigentlich einfach mal „ausprobieren“

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@junghoneykook

Das ist eigentlich genau das, was ich meine, dass „ausprobieren“ im Schüleraustausch viel einfacher/risikoärmer... aber egal, dann wünsche ich dir trotzdem für das Studium viel Erfolg:)

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Die Studiengebühren sprechen dagegen. Erkundige dich an einer Hochschule wie teuer das ist. Mit Lebenserhaltungskosten und BAföG kommt man da nicht so weit wie in Deutschland.

Über die Kosten habe ich mich bereits informiert. Und wie ich schon in meiner Frage erwähnt habe - das Geld ist vorhanden :)

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