In höheren Positionen kommen (Vorstand, Geschäftsführer, Leiter etc.)?

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11 Antworten

In der Regel handelt es sich schon um Personen, die ein abgeschlossenes Studium oder einen gleichwertigen Abschluss (Betriebswirt) haben.

Ob das Studienabschluss dann sehr gut sein muss, glaube ich nicht. Letztendlich kannst Du sowieso davon ausgehen, dass Du nach Abschluss der Uni auch nicht gleich eine hohe Position bekommst.

Vielmehr fängst Du auf einer unteren Hierarchieebene an und arbeitest dich dann nach oben. Folglich zählt deine Leistung im Betrieb.

Erbringst Du dort eine gute Leistung, zeigst Ehrgeiz und setzt dich für das Unternehmen ein, kannst Du es bis ganz nach oben schaffen. Nach dem Notenschnitt eines Hochschulabschlusses fragt dann nach ein paar Jahren keiner mehr.

Theoretisch kannst Du dich auch mit einer normalen Ausbildung bis nach oben arbeiten.

Der Geschäftsführer meiner ehemaligen Firma war auch nur Kaufmann.

Das ist aber eher Ausnahmen, da Dir in einer Ausbildung die ganzen wichtigen betriebswirtschaftlichen Dinge (Jahresabschluss, Steuern, etc.) gar nicht vermittelt werden.

Selbiges gilt für den Bereich der Personalführung. So etwas wird Dir in einer Ausbildung nicht beigebracht.

Würde ich nicht unterschreiben !

Mag sein, dass viele Leute in diesen Positionen BWL studiert hatten, aber die Masse der BWL-Studenten kann gar von der Quantität her in solche Positionen kommen, genausa wie nicht jeder Jugend-Fussballer am Ende in der 1. Bundesliga landet.

Diese Bachelor-Betriebswirte ersetzen zunehmend alte Ausbildungsberufe wie Industriekaufmann, Gross- u. Aussenhandelskaufmann etc. und viele werden am Ende dann irgendwo als Sachbearbeiter oder gar als Debitorenbuchhalter enden.

BWL zu studieren, ist nur eine von vielen Möglichkeiten, in die Vorstandsebene eines Unternehmens zu kommen, und ich denke, es ist bei Weitem nicht die beste Möglichkeit.

Jährlich studieren tausende Menschen BWL, weil sie glauben, "irgendwas mit Mänätschmänt" machen zu wollen und gehen dabei in der Masse unter.

Ich würde mir überlegen, welche Branche mir am besten liegt, dann kann man ein Studium finden. Wenns den ein stark technoligscher Bereich ist, kann es durchaus auch ein technisches Studium mit einem wirtschaftlichen Aufbaustudium sein.

Der Rest ist in meiner Meinung eine Mischung zwischen harter Arbeit, Enthusiasmus für seinen Beruf und einem Quäntchen Glück.

Doktorelektrik 08.08.2017, 15:39

Bei VW und der Deutschen Bahn hat es funktioniert - einer der größten Experten, die wir in unserem Land haben genießen dürfen, hat erst die DB, dann den BER, dann die Air-Berlin.... ge- und be-schädigt, da ist man sehr tief beeindruckt - und nun ein Politiker bei der DB....

Ergo: Fachwissen und vor allem GE-Wissen ist nicht gut für die Karriere....

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Man muss nicht studiert haben um in eine gehobene Position zu kommen. Eine Bekannte von mir hatte keine Ausbildung und hat bei Lidl angefangen. Nach vielen Jahren HARTER Arbeit ist sie zur Filialleiterin aufgestiegen. Das war aber wirklich extrem viel Arbeit, wo das Privatleben stark drunter gelitten hat.

Generell muss man aber nicht studiert haben, ich habe damals Steuerfach gelernt und mache nun eine Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter (Meisterschule). In zwei Jahren soll ich dann in die kaufmännische Geschäftsführung aufsteigen. Mein Gehalt würde sich dann ungefähr verdoppeln.

Arbeite hart, sei zuverlässig, sei dem Betrieb gegenüber loyal, arbeite zuverlässig und dann kommst auch Du nach oben.

Das wird suggeriert. In der Realität läuft alles aber viel willkürlicher ab. Da zählen Kontakte und pures Glück viel mehr. Geh' mal auf die Websites einiger grosser Unternehmen. Da findest du in den Vorständen nicht nur BWLer sondern auch Juristen, Ingenieure... Leute die irgendwie Geschichte oder sonst was studiert haben... Leute die gar nicht studiert haben und nicht mal Abitur haben sondern "nur" eine Banklehre oder so...

Das ist genau so richtig wie genau so falsch. Es kommt darauf an in welche Branche man arbeitet und wie die Firmenpolitik bisher damit umgegangen ist.

Grundsätzlich kann man sagen, dass Karriere immer etwas mit dem richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort mit den richtigen Vorrausetzungen entscheidend ist. Die Voraussetzungen sind abhängig vom Bildungsgrad, Fähigkeiten, positives Auffallen und der entsprechende Nachweis, dass du der Sache gewachsen bist sowie die Sympathie dir gegenüber.

Ein erfolgreiches Studium ist keines Wegs ein falscher Ansatz und ermöglich oft einen schnelleren Zugang...

Die besten Chancen in eine entsprechende Position zu kommen haben Menschen, die sich mit ihrer Arbeit identifizieren und stark einsetzen. Ein Studium ist eine Basis, aber nicht zwingend.Absolventen eines BWL Studiums sind auf jeder Hierarchieebene zu finden. Der Abschluss eines BWL Studiums führt nicht automatisch zu einer Führungsposition. Auf der Führungsebene gibt es Abschlüsse in wirklich allen eher denkbaren Fächer. Ich vertrete Führungskräfte die einen Abschluss in Psychologie, Kunstgeschichte aber natürlich auch Jura haben.

Bitte bedenke auch, dass die von dir genannten Position bereits sehr unterschiedlich sind. Ein Geschäftsführer hat oft eine relativ unsichere Position und einen zeitlich befristeten Vertrag. Er hat auch kein Kündigungsschutz. Gleiches gilt für den Vorstand. Wenn es dir um den Verdienst geht, auch hier gibt es Geschäftsführer in sämtlichen Bereichen der Verdienstebene.

Aus meiner Erfahrung das Erfolgsrezept: nicht den Erfolg sondern die Berufung suchen

Ist nicht ausschlaggebend, hängt schlussendlich nur von der Person selbst ab, da kann man es auch ohne Studium schaffen

Es hilft zumindest. Es muss nicht sehr gut sein. Wichtig ist auch die Persönlichkeit sowie Charaktereigenschaften.

Naja!

Manche Studierte haben nur Theoretisch was drauf, aber Praktisch? nix

 

Es gibt Menschen die haben sich Hochgearbeitet vom Staplerfahrer zum Leiter und haben Verantwortung von ein paar Hundert Leuten.

 

Das ist aber eher selten der Fall.

 

Doktorelektrik 08.08.2017, 15:40

Wieso? Von Hochstapeln verstehen sie doch alle was....

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