In Erdkunde schreiben wirwir eine KurzarKurzarbeit über AmerAmerika und wolltewollte fragen was eine Räumliche und Soziale Mobilität in der USA ist?

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2 Antworten

Soziale Mobilität ist die Fiktion, es irgendwie aus seiner sozialen Klasse heraus schaffen ("reich werden") zu können. Das ist die Karotte, die die Eliten in Gestalt des Mythos vom "American Dream" den dummen Massen vor der Nase baumeln lassen, um sie unten zu halten und beispielsweise eine gerechte Besteuerung der Superreichen, Finanzmarktregulierung und so weiter zu verhindern. Die ganzen Wähler glauben halt, sie würden bestimmt auch mal irgendwann reich und dann wäre es ja doof, wenn man Steuern zahlen müsste.

https://kettensaege771.wordpress.com/2013/09/08/vermogensverteilung-der-ungleich-verteilte-reichtum-der-usa/

Räumliche Mobilität beschreibt das Phänomen, dass die Leute sich für diese Fiktion auch noch aus ihrem gewohnten Umfeld entwurzeln lassen und es auf sich nehmen, ein paar tausend Meilen weiter woandershin umzuziehen, wenn der Markt oder Arbeitgeber das verlangt. Nicht selten auch dadurch stimuliert, dass dort vielfach die - profzorientierte - Krankenversicherung an den Arbeitsplatz gebunden ist, und die will natürlich niemand verlieren, der recht bei Sinnen ist.

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Räumliche Mobilität: Die Amerikaner ziehen sehr oft um. Wegen der Arbeit. Und haben dann Familie über den ganzen Kontinent verteilt.

Soziale Mobilität geht mit dieser räumlichen Mobilität Hand in Hand. Man zieht in einen guten School District, wenn man Kinder hat. Die Schulen werden von den Gemeinden bezahlt, wo viel Einnahme ist, gute Firmen sind, gute Arbeit ist, steigen die Hauspreise und damit wird die Grundsteuer hoch sein. Mir bekanntes Beispiel bei einem 600.000 Dollar Haus im Jahr 5.000 Dollar, davon eine der Hauptausgaben für den School District. Und dann ziehen die Leute wieder um, wenn sie keinen so guten School District mehr brauchen, dann, wenn die Kinder ausgezogen sind.
Und ziehen dann beispielsweise in ein seniorengerechtes Wohnen mit Freizeitangebot. Für Leute ab 55 oder drüber.

Man zieht auch als junger Mensch für das College irgendwo hin. Die Kinder von Freunden sind nach Kalifornien, Washington State, Utah, oder wo auch immer hin gezogen, um in das beste College für das jeweilige Studium zu gehen. Und wohnen dort oft auch auf dem Campus.

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