In einer Psychiatrie leben?

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11 Antworten

Hab erst mal keine angst wenn du (gegen deinen willen) eingewiesen werden solltest muss selbst- oder fremdgefährdung bestehen werde dir darüber in klaren ob du svv aufgeben willst ansonsten würde dir ein klinik Aufenthalt nichts bringen keiner kann gegen deinen awillen arbeiten da es sich im mom nicht so anhört als würde starke selbstschädigung oder selbstgefährdung besteht ist ein stationäre Aufenthalt nicht notwendig außer es gibt noch weitere Gründe aber der HA kann auch sagen du solltest schon gehen wirst dann aber angemeldet für die therapiestation (da es nicht akut ist) die Plätze sind eigentlich immer voll weshalb es sehr lange wartezeiten gibt... so kannst du ambulant hilfe holen 

Jetzt mal zu deinen richtigen fragen:

Es kommt immer darauf an wie dein verlauf aussieht manche werden direkt nach einer nacht entlassen bei machen dauert es tage wochen oder Monate wie gesagt kommt auf den Verlauf drauf an und wie therapiebereit du bist

In der ersten zeit (wenn du als akutfall rein kommen würdest) hättest du erst mal keine schule (kann aber auch auf grund deines zustands schon dort gemacht werden) da dein zustand sich erst wieder stabilisieren sollte kommst du von anfang an auf die therapiestation oder nach der akutstation dahin, wird der Therapeut im team (mit betreuern Ärzten und dem lehrer) entscheiden wie weit du wärst pauschalisieren kann man nie etwas die einen haben am tag eine stunde schule die anderen fünf ich selbst hatte nach monaten erst zwei stunden in der woche auf station die eh nichts gebracht haben 

Hoffe konnte dir ein bisschen die augen öffnen

Bei weiteren fragen stehe ich dir privat zur Verfügung :)

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Also ich war über drei Monate in einer Psychiatrie für Kinder und Jugendliche, bis ich mich entlassen habe ,gegen den Willen der Ärzte. Das und noch so einiges wären dann der Grund wieso ich demnächst wieder dahin kommen werde und das dieses Mal mit einem Zwangsbeschluss. Wieso Zwangsbeschluss? Genau! Ich möchte nicht zurück. Ich war ein Monat auf der offenen Station , ein paar Tage in der Notfall Station und zwei Monate auf der geschlossenen Station.
1. die offene Station:
An sich ist sie genau so wie die geschlossene bloß die Eingangstür ist halt offen.
2. der Notfallbereich:
Dir wird so gut wie alles abgenommen. Je nach dem wie schlimm es ist. Du kannst in ein Zimmer kommen in denen du die ganze Zeit beobachtet wirst oder kannst. Oder in ein anderes Zimmer ,das ebenfalls ein Fenster zum reinschauen hat ,aber es ist nicht so schlimm. Das Bad ist abgeschlossen und du bekommst bad Begleitung. In der offenen und geschlossen kann das auch kommen ,falls es nötig ist. Da du ein Mädchen bist ,wird dein Bad sowieso abgeschlossen sein ,wegen deinen mitpatientenen. Also je nach Betreuer ,lässt sie/er nur die Tür einen Spalt offen oder sie/er steht mit dir im Bad und beobachtet dich wie du dein Geschäft erledigst oder duschst. Die Dusche ist auch so ein Ding. Keine Kabine oder Vorhänge und du musst alle 5-30 Sekunden  (je nachdem auf was sie es eingestellt haben) drauf drücken ,so ähnlich wie im Schwimmbad nur kürzer.
Du darfst nichts haben was gefährlich sein könnte. Also in den Notfall Bereich möchtest du definitiv nicht!! Da gibt es nämlich noch mehr ,aber vertraue mir, lande nicht dort, außer es gibt wirklich keine andere Möglichkeit mehr. Deshalb ja auch Notfall Bereich.
3. der geschlossene Bereich:
Das ist so ähnlich wie der offene. Man hat an sich schon seine Freiheiten ,je nach dem wie Kooperativ man ist. Also macht man gut mit oder hält man sich an die Regeln ,desto mehr Freiheiten bekommt man.
Du hast feste ausgangszeiten. Bei mir war es ,zumindest bei dieser Station ,von 17-19 Uhr. Je nach dem welcher Tag es war.Am Wochenende durfte man etwas länger draußen bleiben.
Es gibt eine stationsordnung. Da steht ,was man machen muss und darf. Zum Beispiel musst du bei den Mahlzeiten dabei sein...
Das sind jetzt nur regeln aber jetzt erzähle ich mal wie es ist dort zu leben.
Du bist von Montag bis Freitag dort ,dann kannst du in der bep (Belastungserprobung) nach Hause gehen von Samstag morgen bis Sonntag Abend. Je nach dem welche Probleme du hast. Das besprichst du mit deiner Ärztin. Am Anfang muss man sogar am gleichen Tag wieder da sein ,bis die sehen das alles okay ist.
Du lebst mit zwei oder drei Leuten in einem Zimmer. Im Notfall Bereich wärst du alleine.
Als junge ist es ja nicht so schlimm aber als Mädel schon eher. Es gibt welche die klauen ,die Magersüchtigen werden abends Sport machen. Und an sich gibt es viel zicken terror. Es muss aber nicht sein ,aber ich habe das oft gesehen.
Es ist ein bisschen wie ein Jugendtreff. Ihr habt Aufenthaltsräume und Möglichkeiten um euch zu unterhalten. Jede Psychiatrie bietet etwas anderes an. Die bei mir hatten fast nichts. Früher hatten die ja ein Schwimmbad und ein Raum bei dem man Bowling spielen konnte aber jetzt haben die nur noch einen garten ,Soccerarene ,Fitness Raum und ein Luftgeschoss worauf man Tischtennis usw. Spielen konnte. Die Betreuer behandeln euch wie dreck, aber nicht alle. Die Praktikanten waren sehr sympathisch. Zumindest die Männer. Und ein paar Frauen. Das werden auch die einzigen sein die sich um euch kümmern werden ,weil die Festangestellten nur vor dem Computer hocken werden und über euch lästern werden. Sie schreiben Berichte über euch die nicht stimmen und ihr bekommt es als letzter mit ,nach dem es zu spät ist. Eure Zimmer werden manchmal durchsucht.
Es gibt eine Klinikschule ,aber die ist ganz angenehm. Du hast aber nicht alle Fächer .
Passe aber auf mit wem du dich dort abgibst. Wenn dann gehe freiwillig,dann kannst du dich auch wieder entlassen lassen ,falls deine Mütter damit einverstanden ist und die Ärzte keine Bedenken haben. Gehe davor aber zu einer ambulanten Behandlung ,also spreche ein paar mal mit einem Psychologen und frage ihn ob eine stationäre Behandlung Empfehlenswert ist.
Wow...das war jetzt viel und ich habe noch so viel ausgelassen. Krass!😂

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Kommentar von bubblefisch
29.01.2016, 21:47

Also behandel dich erstmal ambulant und schaue dann weiter.
Was ich noch vergessen habe ist das.
Das war das nervigste von allem.
Der Verhaltensplan.
Wenn man sich nicht an die Regeln gehalten hat ,bekommt man einen individuellen Verhaltensplan.
Du hast dann eine gesamt Punktzahl von sagen wir mal 35. und dann steht da was du machen musst und wie viele Punkte du dort bekommen kannst bzw. abgezogen werden können.
Stehst du pünktlich auf zum Frühstück.
Machst du dein Bett und räumst du dein Zimmer auf.
Redest du respektvoll?
Machst du etwas mit deinen mitpatienten .
Also du musst dann mit deinen mitpatienten,sagen wir mal, 45 Minuten im Aufenthaltsraum etwas unternehmen.
Wenn du Punkte verloren hast ,hast du ein paar Freiheiten verloren. Das was dir halt wichtig ist z.B die volle Ausgangs Zeit.
Es gibt auch noch in paar bestimmten Tagen solche Sachen.
Visite : der Oberarzt und das Team spricht mit allen Patienten alleine. Niemand mag es von so vielen Leuten über bestimmte Sachen zu sprechen.
Ias (Interaktions Abend spiel): die ganze Gruppe spielt etwas für eine Stunde lang.
Meeting: man spricht über die Probleme in der Station und man macht den essen/ Küchenplan.
Film Abend: das erklärt sich von selbst.
Also jede Station hatte seine eigenen Regeln. Also manche waren strenger andere weniger. Übrigens wollen die jemanden ständig Medikamente andrehen. Pass da auch lieber auf. Und frage immer nach.

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Kommentar von bubblefisch
29.01.2016, 21:51

Und natürlich hast du auch Therapie.
Das war aber bestimmt klar ,hoffe ich mal😂

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Hallo QueenSisi,
Ich war vor kurzem auch in einer Klinik.Auf der Adoleszenzstation(für 16-22Jährige).Die maximale Dauer beträgt 2 Monate,bei speziellen Fällen auch etwas länger.
Dort bekommst du Klinikunterricht,musst du beim Aufnahmegespräch sagen,dass du es willst/brauchst.

Hoffe konnte dir mit der Antwort helfen und alles Gute.

LG HinataHime:)

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Kommentar von Zwergio
29.01.2016, 20:18

da muss ich ganz kurz kommentieren: Hinata, ich hab deine Fragen so oft verfolgt und gelesen, ich bin froh dass du den Schritt gegangen bist und hoffe, dir geht es besser! viel Glück weiterhin und gute Besserung! -Zwergio

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Das normale, freie Leben ist immer dem eingeschränkten Leben vorzuziehen. Ich denke nicht, dass du dort glücklich werden würdest. Sinnvoller wäre es, mit einem Psychiater über deine Probleme zu reden, anstatt dich direkt einweisen zu lassen.

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Den Ansatz finde ich gut du solltes erstmahl tagsüber hingehen (als Probezeit) man kann dan ja das Ergebnis sehen und es nach bedarf noch vertiefen.unteranderem würde ich mich an deiner Stelle einem Psychiater anvertrauen,das kann hilfreich sein wen du dich schon im Internet anderen anvertraust kann mit jemanden zu sprechen gut sein

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Ich würde sagen du solltest es nicht machen denn theoretisch ist das gesellschaftlicher Abstieg und du HaSt da wahrscheinlich nicht den ""Luxus"" wie zuhause...

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Deine Mutter ist aber echt ne schlechte Mutter, wenn sie so sagt: "Hör auf dich zu ritzen oder du kommst in ne Psychiatrie!" Sie muss doch fragen, warum du das machst und über deine Probleme reden! Geh zur Vertrauenslehrerin und rede mit ihr.

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Du kannst Dich jederzeit an die Telefonseelsorge wenden. Dort ist rund um die Uhr jemand erreichbar. Du hast dort die Möglichkeit, ein anonymes und vertrauliches Gespräch zu führen.

Telefon: 0800/1110111 oder 0800/1110222 (gebührenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz).

Du kannst Dir bei der Telefonseelsorge auch noch Rat holen, und vielleicht nimmst Du erstmal die Hilfe ausserhalb einer Klinik in Anspruch; das, worüber andere User Dir schon guten Rat gegeben haben.

"Alles Gute & Viel Glück"♡

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Ich war in einer Psychiatrie für Erwachsene erst stationär, dann teilstationär ( Tagesklinik),es ähnelt eher einer Reha, wie einem Krankenhausaufenthalt.

Mal ein kurzer Einblick in meinen damaligen Wochenablauf:

  Mittwoch:

            7.10 wecken

            7.30- 8.00h Frühstück

            8.00 Medikamenteneinnahme

            8.10-8.20 Wasser treten

            8.30h-10.00h Depressionsgruppe

            9.30h - 11.00h Kunsttherapie

           11.00h Gruppenvisite

           12.00h  Mittagessen

           13.00h -14.30h  Ergotherapie

           danach Einzeltherapie oder Freizeit

 

        Donnerstag:

            7.10 wecken

            7.30- 8.00h Frühstück

            8.00 Medikamenteneinnahme

            8.10-8.20 Wasser treten

            8.30h-9.00h Gruppensport

            9.30h - 10.30h Kunsttherapie

            10.30h Oberarztvisite

            11.00-12.30h Soziales Kompetenz Training

           12.30-14.00h Stressbewältigung

           14.00h Mittagessen

           15.00h -16.45 Tanztherapie

           18.00h Abendessen danach Freizeit

es gab auch noch Massagen, Entspannungsbäder, Rotlichttherapie, Thai Chi, Yoga, Walking, Kochgruppe usw, wenn wir keine Therapie hatten durften wir das Gelände auch verlassen.

Am Anfang hatte ich auch Angst und als ich ging ging ich mit einem lachendem und einem weinendem Auge. es hat mir dort verdammt gutgetan.

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Wenn es dir wirklich schlecht geht, kann es sinnvoll sein, eine Zeit in der Psychiatrie zu verbringen. Besser wäre es aber, erstmal mit nem Psychologen zu reden und sich zu informieren, was es für Alternativen gibt (so in der Art von betreutem Wohnen vielleicht).

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Ganz schlechte Idee war dort für 3 Wochen wegen soz. Phobie bin dann abgehauen weil sie einen wie Dreck behandeln. Und das auf ner offenen Station...

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Kommentar von spectar
29.01.2016, 21:05

Erstens kann man da nicht ,,EINFACH SO abhauen",und zweitens ist das nicht in allen Psychiatrien so.

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Kommentar von MichixDDD
29.01.2016, 23:27

doch get bin set Bree's dafür xD

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Kommentar von MichixDDD
29.01.2016, 23:28

*Ich bin der Beweis dafür xD haha Sry hatte englische Tastatur drinne xD

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