In einer Firma wurde eine Frau gekündigt weil sie immer mit ihre eigene Muttersprache sprach. (Nicht Deutsch)? Findet ihr dass richtig?

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11 Antworten

Ich denke, du hast uns hier nicht alles erzählt. Zum Einen wäre interessant, ob sich die Frau noch in der Probezeit befand. Dann nämlich wäre die Kündigung grundsätzlich nicht zu beanstanden.

Weiter stellt sich die Frage, ob evtl. vereinbart wurde, dass die Frau Deutsch lernt und dieser Verpflichtung nicht nachgekommen ist.

Deswegen wären die genauen Umstände hier sehr interessant. Ohne diese möchte ich keine Wertung abgeben.

Ich halte es aber durchaus für befremdlich, wenn die Frau ausschliesslich in ihrer Muttersprache gesprochen hat. Letztlich ist Deutsch hier die Landessprache. man kann nicht von jedem verlangen, dass er gleich am ersten Tag Deutsch spricht aber man kann durchaus verlangen, dass der Arbeitnehmer sich bemüht, die deutsche Sprache zu lernen.

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Kommentar von felixx7
27.10.2016, 12:32

Ja sie war noch in der Probezeit.

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naja, gut finde ich das nicht wenn meine kollegen sich jetzt plötzlich in einer sprache unterhalten würden, die ich nicht verstehe. ich wüsste ja nie ob die eventuell über mich lästern. wenn ich in einer portugisischen firma arbeiten möchte, müsste ich auch potugisisch sprechen können. alleine um die anweisungen meines chefs zu verstehen.

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Ich denke eher, dass es daran liegt, dass sie aufgrund der mangelnden Sprachkenntnis, die Aufgabe nicht verstanden hat und sie somit nicht erfüllen konnte.

Ich würde das jetzt nicht so pauschal auf die Sprachkenntnisse schieben, vielleicht wurde ja auch vereinbart, dass sie deutsch innerhalb der Probezeit lernt und wenn nicht, wird das Arbeitsverhältnis gekündigt.

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Was nützt ein Arbeitnehmer der Firma, wenn er die Sprache nicht versteht und spricht ? Wie soll sich der Arbeitgeber mit dem Mitarbeiter verständigen ?

Wenn man in einem Land arbeitet, sollte man schon die Sprache sprechen.

Scheinbar hat sich die Frau nicht mal bemüht die Sprache zu lernen.

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Wie ich das finde, ist ganz egal und ich bin ein bisschen entsetzt über die übrigen Antworten hier.

Das widerspricht eindeutig dem Grundgesetz!

Und wenn sie eingestellt wird, obwohl ja bekannt sein musste, dass sie kein Deutsch spricht/schreibt, kann man das nicht plötzlich als Kündigungsgrund nehmen.

Leider braucht man in der Probezeit keine Gründe anzugeben, wenn man jemandem kündigt, also kann sie nichts tun.

Aber gemein finde ich das trotzdem.

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Wenn dabei der Eindruck entsteht, dass die "Landsleute" sich z.B. über ihren Vorgesetzten lustig machen, kann das durchaus passieren. 

Auch muss ein Vorgesetzter keine Kollegin als Dolmetscherin dulden

Die Verkehrssprache in Deutschland ist nun einmal DEUTSCH

.

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Arbeitszeit ist keine Freizeit oder Pausenzeit und Landessprache ist
Deutsch. Was die Arbeitnehmer miteinander zu reden haben, sollte in der
Sprache geschehen, die auch von anderen verstanden werden kann. Es ist
unangemessen, wenn man ein Grüppchen Arbeitnehmer in der Werkstatthalle hat, die sich ausschließlich in ihrer Muttersprache unterhalten.

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....das ist i.O.

Wenn jemand kein Deutsch kann, kann man mit dieser Person nicht

kommunizieren. Es ist doch bestimmt unzumutbar wenn dafür extra ein

Dolmetscher eingestellt  werden müßte.

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Da wir keinen Einfluss auf die Entscheidung haben, ist es vollkommen egal, wie wir das finden.

Grundsätzlich habe ich jedoch kein Problem damit - frage mich nur, warum sie dann überhaupt eingestellt wurde.

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Kommentar von DerHans
27.10.2016, 12:33

Vielleicht zur Probe?

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Wenn das wirklich der Grund sein sollte kann sie gegen die Kündigung vorgehen das sie gegen das AGG ( Allgemeine Gleichbehandlunsgesetz) verstößt. 

Und auch so ist das total Panne! 

Es sollte nur die Arbeit ausschlaggebend sein.

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Kommentar von DerHans
27.10.2016, 12:30

Wenn sie betriebliche Anordnungen nur mit Hilfe von übersetzenden Kollegen versteht, ist sie für diese Art der Arbeit einfach nicht geeignet. 

Das hat nicht mit Gleichbehandlung zu tun.

Dafür gibt es (bezahlte) Deutschkurse.

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Kommentar von Lapushish
27.10.2016, 16:10

Doch, steht ja in der Frage.

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Wenn es ihre Arbeit nicht beeinträchtigt hat (Umgang mit Kunden) und weder im Arbeitsvertrag noch in den Firmenrichtlinien ein "Auf Firmengelände, deutsch sprechen, Paragraf" drinn steht. Dann ist die Kündigung zu 100% unwirkasm.

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Kommentar von Interesierter
27.10.2016, 12:32

Du bist spassig! Deutsch ist hier die Landessprache. In jedem Fall beeinträchtigt es ihre Arbeit, wenn sie kein Deutsch kann. Sie kann mündliche Anweisungen nicht verstehen, schriftliche Anweisungen nicht lesen und ist ständig auf einen Dolmetscher angewiesen. Dies ist belastend und kostet Geld.

Es ist selbstverständlich, dass hier Deutsch gesprochen wird. Das gebietet schon alleine der Grundsatz von "Treu und Glauben".

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