In einem Mehrfamilienhaus Heiz/Wärmekosten bei getrennten Versorgern beziehen und abrechnen... sowie Strom?

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5 Antworten

Da kann aber etwas nicht stimmen.

In einem Mehrfamilienhaus kann es keine Eigentümer nur einer Wohnung geben.

Heizkosten können nicht eingekauft werden.

In der TE ist vereinbart, wie welche Kosten und Lasten zu verteilen sind, der Gesetzgeber gibt die Vorgabe bei den Wärmekosten.

Tipp:

In der nächsten Versammlung abstimmen lassen und gut ist. Alles doch ganz einfach. Spuren die Miteigentümer bzw. der Verwalter nicht, kann nur ein Beschlußanfechtungsverfahren bzw. Ablöseverfahren gegen den jetzigen Verwalter weiterhelfen.

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Die Person, die die Hausverwaltung mach möchte den Gasanbieter nicht wechseln

Wer ist denn diese Person? Ein Eigentümer, der dies unentgeltlich macht, oder eine professionelle Hausverwaltung? Eine professionelle Hausverwaltung kann beraten, hat aber grundsätzlich das zu tun, was die Eigentümergemeinschaft möchte. Wenn sich die Mehrheit der Eigentümer für einen Wechsel entscheidet, ist es völlig unerheblich, was diese Person möchte.

Ist das denn eine Zentralheizung, die ihr da habt? Wenn ja, dann weiß ich nicht, wie das mit getrennten Versorgern funktionieren soll. Ansonsten kenne ich mich im Heizungsthema zu wenig aus, um mehr darüber sagen zu können, geschweige denn, ob es rechtlich überhaupt zulässig ist, dass da jeder Eigentümer sein eigenes Süppchen kocht. Bei Strom ist das schon etwas anderes.

Davon war ich als Mieter in einer anderen Wohnung und da haben wir/ich die Heiz/Wärmekosten getrennt jeder für sich (je Wohnung) direkt über den Grundversorger (EON Mitte) abgerechnet.

Es war doch dann aber trotzdem für jeden der gleiche Versorger? Welche Vorteile soll das dann bringen?

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Du hast ein Recht dein Anbieter selbst zu wählen, sind die anderen mit einem Wechsel nicht einverstanden dann muss es dir ermöglicht werden für dich selbst zu wechseln. Wird dies verhindern sind die Mehrkosten zu tragen.

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Es gehört zu den Aufgaben der Hausverwaltung einen günstigen Gasanbieter zu suchen und zu finden - spätestens wenn die WEG Versammlung ihn per Beschluss damit beauftragt. 

Das jeder Wohnungseigentümer selbst aussucht geht bei einer Zentralheizung nicht - nur bei Gasetagenheizung, wenn jede Wohnung ihren eigenen Zähler hat.

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Erstmal danke für die schnellen Antworten!

Das macht diese Person "professionell" bzw. erhält

knapp 2000,- Euro/Jahr. Das Problem ist, dass diese Wohnpartei zwei
Wohneinheiten (ca. 30%) im Haus besitzt und dementsprechend natürlich dann auch
überstimmt werden muss, oder? Finde es sowieso nicht gut, dass die nicht unparteiisch
als Hausverwaltung sind!

Bei der alten Wohnung, da muss ich ehrlich gestehen, dass
ich es nicht mehr ganz im Kopf habe wie es genau war, hatten aber definitiv
eine Zentralheizung im Keller stehen! Haben aber alle für sich das Ganze
abgerechnet.

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