In eine Gastfamilie mit Essstörung?

6 Antworten

Ich würde Sturmpfeil da zustimmen, wenn du oder deine Eltern vorher mit deiner Gastfamilie reden und ihr erklären, warum du das machst, werden sie sicher nichts dagegen haben.

Wie die anderen schon sagten - informiere die Familie am besten im Vorfeld. Zur Sicherheit solltest du auch noch ein wenig mehr Geld mitnehmen bzw. auf deinem Konto haben um dir im Ernstfall dann selbst Essen kaufen zu können - wobei die Familie das normalerweise wirklich akzeptieren sollte. Eventuell kann ja deine Ärztin einen Brief schreiben?

Erklär ihren warumzdu das tust, sei ehrlich zu Ihnen dan sollte es keine Probleme geben :)

Verdacht auf Essstörung ansprechen obwohl nicht abgemagert?

Hallo ich habe das Gefühl dass ich ein Problem mit Essen habe, an manchen Tagen esse ich fast nichts und an anderen wieder etwas zu viel, ich mache wie verrückt Sport, hasse es, vor anderen Menschen zu essen und wiege mich jeden Tag ab. Außerdem zähle ich Kalorien, hasse meinen Körper, nehme Abführmittel, obwohl ich keine Verstopfungen habe, stelle mir manchmal vor, wie schön es wäre wenn ich alles wieder rauskotzen könnte und würde alles dafür geben, dünner zu sein. Dummerweise liegt mein Gewicht im Normalbereich und ich bin zwar schlank, aber auf keinen Fall so knochig abgemagert wie Magersüchtige. Deswegen fühle ich mich immer so falsch, wenn ich darüber nachdenke dass ich vielleicht ein gestörtes Essverhalten habe und traue mich es nicht anzusprechen, weil ich Angst habe dass mich jemand auslacht so auf die Art "Haha, du bist ja überhaupt nicht klapperdürr, und du willst eine Essstörung haben?!" Soll ich mich trauen oder IST ES UNMÖGLICH mit einem BMI im unteren Normalbereich essgestört zu sein?

...zur Frage

Kalorien zählen ist das krank?

Hallo Also seit ein bisschen länger als einer Woche mache ich eine Obst/Gemüsediät meine Eltern haben auf das ganze auch einen blick. Ein paar freunde meinen, dass ich übertreibe weil ich Kalorien zähle. Eine Freundin meinte sogar dass ich krank sei.

...zur Frage

Haben Magersüchtige Angst vor trinken?

Ich habe Angst zu trinken , da ich dann ja mehr wiege und so.. ich fühle mich auch richtig schlecht wenn ich etwas getrunken habe.. wenn trinke ich eh nur Wasser weil das keine Kalorien hat und ich davon ja auch Net zunehme aber ich habe trd Angst davor Wasser zu trinken und fühle mich danach immer voll schlecht ..

...zur Frage

Partner spielt Essstörung und Sportzwang runter?

Hallo zusammen, ich habe gestern Abend nach über acht Jahren mich getraut, meinem Mann über meine Essstörung und Sportzwang zu erzählen. Meine Essstörung läuft im Groben folgendermaßen: ich esse jeden Tag das gleiche, immer zur gleichen Zeit, zähle Kalorien… Sport mache ich täglich, ca. 1,5-2 Stunden. Ich gehe halbtags arbeiten und nachmittags habe ich meine drei Kinder. Sport mache ich größtenteils morgens ab 5 Uhr ca. 1,5 h und meistens noch nachmittags ca. 30 min. (auch wenn ich krank bin, außer wenn ich total flach liege mit Fieber oder Magen-Darm o.ä.) Im Großen und Ganzen war er verständnisvoll. Ich habe mich immer gewundert, warum mein Mann nie was dazu gesagt hat, dass ich immer etwas anderes esse als meine Familie und auch immer das gleiche und auch mit dem Sport. Ich dachte ihm wäre es egal. Er war überrascht, dass es so extrem ist bei mir, weil ich damit nicht aufhören kann. Er hat es zwar mitbekommen aber er dachte ich lebe nur sehr gesund. Er hat es auch etwas runtergespielt und meinte, dass diese „Krankheiten“ doch etwas Gutes sind! Ich ernähre mich gesund und treibe Sport und achte auf meinem Körper. Dann meinte er noch, dass so gut wie jeder Mensch irgendwelche Ticks hat und meiner wäre halt dieser. Und ihm stört es nicht wenn ich so weitermache und den Kindern stört das auch nicht. Es funktioniert ja. Ich sagte ihm, dass ich Müde und Ko bin und nicht mehr so weitermachen will. Ich möchte normal essen und normal Sport machen können. Und das ich deswegen schon beim Arzt war. Mein Arzt meinte, dass ich in Therapie sollte weil ich da allein nicht rauskomme. Am besten stationär. Und da haben wir beide den gleichen Gedanken: das bekommen wir nicht hin. Wir haben niemanden der die Kinder betreut wenn ich in Behandlung bin. Die Großeltern wohnen zu weit weg und sonst haben wir keinen. Wir sind auf uns allein gestellt. Also wird es wohl erstmal so weitergehen. Ich bin froh, dass er jetzt weiß was mich belastet und mir ist eine große Last abgefallen. Nur, weiß er nicht was es für mich bedeutet so weiterzuleben. Was soll ich jetzt machen? Noch mal das Gespräch mit ihm suchen? Reicht da erstmal ein Gespräch mit einem Psychologen? Oder ein Paartherapeut? Wie würdet ihr weitermachen?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?