In Dubio Pro Reo Tattoo Bedeutung?

2 Antworten

"Im Zweifel für den Angeklagten" -- das Rechtsprinzip der Unschuldsvermutung, solange die Schuld nicht nachgewiesen ist. Wo immer das auch steht, Tattoo oder nicht. Als Tattoo nicht grade prickelnd.

Ich würde das dann so verstehen, das der kleinste Zweifel schon ausreicht die Person nicht zu Verurteilen, obwohl Sie es vllt. doch gewesen ist.

Es heißt: Der Verdächtige ist unschuldig bis seine Schuld bewiesen ist.

Verurteilung trotz fehlender Beweise?

Hallo Community,

in meinem Umfeld gibt es folgenden Fall und mich interessiert, wie es da wohl weitergeht. Vielleicht wisst ihr etwas? Mit einem Anwalt wurde meines Wissens nach auch noch nichts abgesprochen.

Es geht darum, dass dem gewöhnlichem Fahrzeugführer A, das Fahrzeughalter A gehört, vorgeworfen wird, eine Straftat im Straßenverkehr begangen zu haben. Allerdings hat A bereits ein paar Punkte in Flensburg und ihm wurde bereits ähnliches vorgeworfen, was jedoch fallen gelassen wurde.

Am Tag der zur Last gelegten Tat kommen aber mehrere Fahrer in Betracht. Und zwar B, C und D, die jedoch keinen einzigen Punkt in Flensburg haben und auch sonst eine "reine Weste" im Straßenverkehr haben. Die Personen A*, B, C und D waren an dem Tag zusammen und das Fahrzeug von A wurde mehrfach bewegt in der Zeit des Beisammenseins und das von verschiedenen anwesenden Personen.

Eine Personenbeschreibung des Täters ist nicht vorhanden.

Kann man A* also trotzdem verurteilen, oder gilt in dubio pro reo?

Wenn ihr nur eine Vermutung habt, kennzeichnet eure Aussage bitte als solche. Liegt eurer Aussage Fachwissen zugrunde, wäre es auch hilfreich, diese so zu kennzeichnen. Danke.

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Telefonieren am Steuer - Falscher Vorwurf

Liebe User!
Heute Morgen kommt mir ein Streifenwagen entgegen. Ich reibe mir in diesem Moment mit der rechten Hand das rechte Auge. Sehe im Rückspiegel wie die Streife wendet und sich an mich heftet. Mich überkommt ein "ungutes Gefühl", mache mich darauf gefasst unbequeme Fragen beantworten zu dürfen. Werde tatsächlich einige Meter später gestoppt. Der überraschende Vorwurf: Telefonieren am Steuer. Ich leugne den Vorwurf,schildere den Hergang und biete umgehend an, gemeinsam die Anruflisten meines Handys durchzusehen. Beamte lehnen dies ab, ich hätte diese Liste ja schon gelöscht haben können - binnen weniger Meter mit einem Streifenwagen an meiner Stossstange. Schlage vor, die Szene jetzt und hier nachzustellen um Zweifel auszuräumen, auch dies wird abgelehnt. Werde jetzt noch zu meinem roten Auge befragt - das hatte ich mir ja eben noch gerieben. Jetzt wird mir noch der weitere Ablauf ( Bußgeld, Punkte, Anhörung) erklärt und gute Weiterfahrt gewünscht. Frage: Habe ich eine Chance gegen 2 Polizeibeamte? Steht hier nicht Aussage gegen Aussage? Bin ich nicht solange im Recht bis mir das Gegenteil bewiesen ist? Gilt hier der Grundsatz: "in dubio pro reo" ? Was kann ich tun? Befinde mich übrigens noch in der Probezeit. 1 Punkt in Flensburg hätte für mich weitreichende Konsequenzen. Danke im Voraus für eure Tips und Antworten!!!

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