In die Politik einsteigen

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Du wohnst also in Hannover wenn ich das recht verstehe. Dann recherchierst Du erst mal welche Vereine es so gibt und wo. Weiter recherchiere welche politischen Organisationen vor Ort aktiv sind. Bitte beachte auch die wenig Genannten falls welche vor Ort sind. Nun fehlen auf alle Fälle noch die Nicht-Regierungs-Organisationen welche vor Ort angesiedelt sind. Gibst Du dann mal ngo in die Suchmaske des Browsers ein kannst Du schon mal feststellen, welche fehlen. Mache Dir Listen. Das schafft Überblick.

Nun stellt sich die Frage:

Was willst Du eigentlich in der Politik? Hast Du Ziele vor Augen? Wenn ja, formuliere diese schriftlich. Wenn ein, wozu willst Du dann in die Politik? Auch das formuliere schriftlich.

Nun weißt Du schon mal, Was Du willst. Und hast Listen um diese darauf abzuklopfen ob es am Markt schon Organisationen von Menschen gibt welche sich mit Deinen Vorstellungen treffen. Da kannst Du dann beitreten.

Du musst aber absolut nirgendwo beitreten um politisch den Erfolg vorzubereiten. Der andere Weg ist, sich im persönlichen Umfeld umzusehen. Gibt es da ein oder mehrere Themen welche mal angepackt gehören? Kennst Du Menschen welche Du animieren kannst dass sie da einfach mal mitmachen? Parteien achten durchaus darauf wer vor Ort aktiv ist. Und kommen dann von alleine auf diese aktiven Menschen zu. Wesentlich ist natürlich, dass die Aktivität bekannt wird. Dazu gibt es ja heute manche Möglichkeit.

Du kannst mal recherchieren nach dem jüngsten Bürgermeister Deutschlands. So weit mir bekannt steigt der dieses Jahr aus der Politik aus.

Natürlich kannst Du Politik studieren. Es macht irgendwo Sinn willst Du mit diesem verlogenen Pack mithalten, auf seinem Niveau aktiv werden. Müssen tust Du das nicht. Es schadet der Bundesrepublik Deutschland absolut nicht Vertreter zu haben welche auch mal gearbeitet haben. Also für Geld irgendwo womöglich sogar sozialversicherungspflichtig tätig waren. Sinnvoll ist auf alle Fälle sich Wissen zuzulegen. Da möchte ich auf alle Fälle empfehlen mal das Grundgesetz mindestens zwei Mal im Jahr online zu lesen. Warum wird Dir von alleine auffallen. Dann gibt es Landesgesetze, Gesetze des Bundes, Internationale Übereinkommen, Kommunalgesetze. Weiter gibt es Erlasse, Richtlinien, Bestimmungen, Verordnungen, die Rechtsprechung. Nun komme ich zu den sogenannten Gesetzesbüchern, diesem Wust an Regelungen durch den viele Menschen nicht mehr steigen trotz darauf spezialisiertem Studium. Verschaffe Dir auf alle Fälle nach und nach einen groben Überblick. Lege Dir eine Liste an in welcher Informationsquellen festgehalten werden. Schaue nach Newslettern. Lerne welche Sinn machen, welche nicht.

Gehe mal intensiever auf die Seiten unserer sogenannten Volksvertreter. Nicht nur auf den Ebenen unseres Landes. Nimm Dir auch mal richtig Zeit für die EU.

So verschaffst Du Dir einen kleinen Überblick. Und bist noch lange nicht in der Tagespolitik. Willst Du da mitreden so gewöhne Dir an einen Sender von dradio zu hören, mehrere politischen Magazine und Zeitungen regelmäßig zu lesen. Noch gibt es ja manche kostenlos auch online. Die Online-Ausgabe entspricht durchaus nicht der gedruckten Ausgabe. Beachte dies bitte. Du wirst von selbst feststellen dass manche ausländischen Quellen öfter zitiert werden. Es kann sich durchaus lohnen da auch mal öfter reinzuschauen.

Ja. Politik ist ein Thema welches für 24-Stunden-Tage oft kaum ausreicht. Sieben Tage die Woche. Es bleibt aber durchaus noch Zeit zum Leben. Vorausgesetzt es ist eine gewisse Ordnung, Struktur vorhanden.

Wissen zu neuerer Geschichte schadet absolut nicht. Die Online-Ausgaben bieten ein Archiv an. Lerne diese zu nutzen. Es tut nicht nötig Alles im Kopf zu haben wenn bekannt ist wo es steht.

Ein guter Überblick schadet nicht. Der kann nach und nach erarbeitet werden wenn es die Zeit zulässt. Das hindert in der Regel absolut nicht daran sich einem oder mehreren bestimmten Themen intensiv zuzuwenden.

Und schaue mal auf youtube nach so Subjekten wie Franz Josef Strauss, Helmut Kohl, Goebbels. Große Demagonen, von denen durchaus gelernt werden kann. Strauss konnte zwei Stunden Lärm machen ohne eine einzige Aussage von sich zu geben. Das ist Kunst. Und die Menschen jubelten ihm dafür zu. Sie lieben es von Denken abgelenkt zu werden. Du musst diesen Weg nicht einschlagen um erfolgreich zu sein. Es schadet aber nicht ihn zu kennen.

Gemeinde/ Kreis/ Land/ Bund: die haben alle Verbände, in denen man sich engagieren kann. Jugendverbänder - insbesondere in Gemeinden - bieten erste Einstiegsmögl. Ansonsten ist natürlich wichtig, wo man wohnt. In Berlin sind auf kleinstem Raum massig viele Parteien angesiedelt, Der Senat, die Bezirke; da kann man überall anfangen. In ländlichen Bereichen sind es eher Gemeindeverwaltungen.

Viel Erfolg

ah,ok ! Sind in Hannover auch einige ?

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