In der Therapie nicht über ES sprechen?

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2 Antworten

Hey! 

Ich würde da auf viele Kriterien eingehen. Erstens: Vertraust du ihr? Zweitens: Welche Art von Person ist sie? Ist sie eine dieser Lehrbuchpsychologen, die dir eigentlich nicht wirklich zuhört, bzw leicht übertreibt? Oder geht sie auf dich ein und kommt dir mit demselben Vertrauen entgegen wie du ihr?

Und das wichtigste, drittens: Sprichst du nur aus Scham nicht mit ihr oder hältst du es nicht für notwendig? 

Denn du weißt hoffentlich, dass Psychologen unter Schweigepflicht stehen, du kannst ihr alles sagen. Das heißt, wenn du es für notwendig empfindest,mit ihr zu sprechen, solltest du das tun. Wenn sie eine gute Psychologin ist, wird sie auf dich eingehen und dir so gut es geht helfen, ohne dich ständig damit zuzulabern, einfach für dich da sein und eine Person darstellen, mit der du ungezwungen darüber sprechen kannst. Das allein kann schon helfen.

Und keine Sorge, schlag dir das mit dem "beweisen" aus dem Kopf. Du musst niemandem etwas beweisen. Du bist stark und perfekt genau so wie du bist. Und wer das nicht ohne Beweise sieht, dir nicht ohne Beweise glaubt, hat dein Vertrauen und deine Mühe gar nicht verdient.

Ich wünsche dir alles Liebe und viel Erfolg ♥

LG NovemberGhost

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Kommentar von ninaff
22.07.2016, 09:26

Erstmal Dankeschön für die liebe Antwort! Ich vertraue ihr schonn und sie ist eigentlich auch keine dieser Lehrbuchpsychologen, sondern sehr auf mich angepasst.

Ich spreche ehrlich gesagt aus Scham nicht mit ihr, eben weil ich nie im UG war und ich mich zu dick fühle, um wirklich eine ES zu haben.  

Dankeschön! ❤️

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Kommentar von ninaff
22.07.2016, 09:31

ich weiß... werd ich versuchen! danke :)

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Was behandelt sie dann, wenn du wegen der Essstörung zu ihr gegangen bist und ihr das nicht sagen kannst?

Du fühlst Dich zu dick, um eine Essstörung zu haben? Das erklärt sich eigentlich von selbst und ist das Problem.

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Kommentar von ninaff
22.07.2016, 10:52

Na ja, es ist nicht nur die ES, sie hat hauptsächlich da angeknüpft wo meine alte Therapeutin aufgehört hat, also eher so in Richtung SVV, Depression und soziale Phobie. Ich glaube sie geht davon aus, dass das mit dem Essen alles nur eine Phase war...

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Kommentar von ninaff
22.07.2016, 10:59

Ja, z.T. stimmt das... Ist ihre Annahme, dass das alles nur Phasenweise war, denn berechtigt? Bzw wird sie mich ernstnehmen oder hab ich überhaupt nen Problem mit dem Essen? Ich kann mir das selbst einfach nicht eingestehen/ muss es mir selbst irgendwie beweisen.

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