In der Psychiatrie arbeiten wenn man selbst mal krank war?

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Theoretisch sollte eine frühere Erkrankung, egal ob seelisch oder körperlich, kein Hinderungsgrund für den Beruf sein. Du musst dies ja auch nirgendwo angeben. Praktisch aber ist das oft anders. Eine ehemalige Nachbarin ist gelernte Ergotherapeutin und hat später im Kindergarten gearbeitet. Irgendwie ist dann ihre Borderlinestörung bekannt geworden, die sie auch erfolgreich überwunden hatte und wurde gekündigt. Sie ist zwar rechtlich dagegen vorgegangen, hat aber irgendwann aufgegeben weil es ihr zu stressig war. Wenn du also die seelische Kraft hast, eventuellen Anfeindungen zu wiederstehen, versuchs einfach.

Wow, das ist krass, dass deiner ehemaligen Nachbarin gekündigt wurde. Ich denke, ich wäre dann bereit, das Risiko einzugehen; man braucht ja allgemein immer ein wenig Glück mit seinen Arbeitgebern... Vielen Dank für die ehrliche Antwort, das ist wichtig für mich

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@katzemaunz

Das ist die richtige Einstellung. Man muss im Leben immer mal was riskieren, nur so kann man seine Ziele verwirklichen. Ich wünsch dir alles gute und viel Erfolg bei allem was du anpackst.

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Borderline kann nicht geheilt werden. Durch Therapie hat man lediglich die Möglichkeit es recht weit einzudämmen. Ein neuer Schub ist allerdings jederzeit möglich.

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@FrauWinter

Das weiß ich und sie hatte auch immer mal wieder Probleme, doch sie hat gelernt damit umzugehn und kommt besonders seit der Geburt ihrer Tochter gut damit klar.

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@sojosa

Das finde ich die Höhe, wenn von "Borderlein" gesagt wird, dass es unheilbar ist, nachdem es auch eine "Diagnose" ist, die wohl per Abstimmung in das DSM, Buch der Psychiater kam. Zudem ist jeder Mensch ein Original.

Selbst bei Krebs gibt es Spontanheilungen und sollte vor Gott nicht möglich sein, einen menschen wieder zurecht zu bringen?

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@Wohlergehen
  1. hat das mit Gott nichts, aber auch gar nichts zu tun.

Es gibt Erkrankungen, die heilen und es gibt Erkrankungen, die heilen eben nicht.

Ins DSM kommt auch keine Erkrankung, weil man mal eben nen lustigen Tag hatte und es da ganz hübsch aussieht in der Liste. Ob man nun darüber abgestimmt hat oder nicht, oder wie man das Kind nun nennen mag - es gibt Leute, die massiv darunter leiden. Willst du sagen, die haben alle nichts? DAS fände ich die Höhe.

Man kommt auch nicht einfach so zu der Idee, dass es keine Heilung gibt. Das alles fußt auf wissenschaftlichen Untersuchungen und Statistiken. Wenn da steht, es gibt keine Heilung und die Betroffenen leiden mitunter immer wieder nach "Ruhephasen" an Rückfällen, dann wurde das sicher nicht erfunden, sondern schlichtweg bei diesem Krankheitsbild von unzähligen Psychiatern und Therapeuten, also Fachleuten die auch in der Richtung forschen, beobachtet. Wenn - auch nur ein geringer Prozentsatz - nachgewiesenermaßen nie unter Rückfällen zu leiden hätte, dann würde niemand behaupten, dass es nicht Heilbar ist.

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@FrauWinter

Ich kann Wohlergehen nur zustimmen, als Selbstbetroffene. Eben dieses Schubladendenken ist Schuld, dass die Krankheit so stigmatisiert ist. Klar, gibt es Patienten die immer wieder heftige Rückschläge erleiden, aber ich kenne Leute, bei denen es nicht der Fall war. Es ist eine Persönlichkeitsstörung und Persönlichkeit kann sich ändern. Niemand, aber auch wirklich niemand, hat den Beweis dass die Krankheit nicht heilbar ist. Studien und "unzählige" Psychiater sind kein Beweis für mich, da sich auch die Götter in weiß sehr wohl irren können. Eben dieses Argument ist entmutigend und man fühlt sich somit hilflos ausgeliefert. Das heißt doch trotzdem nicht das die Krankheit nicht schlimm genug wäre, ins DSm zu kommen.

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@katzemaunz

Ich kann hier FrauWinter auch nur absolut zustimmen. Hier reden Leute über Erkrankungsbilder die vom klinischen Alltag absolut keine Ahnung haben aber gescheit für 3 sind und zu allem eine Meinung mitbringen.

Nicht nur Borderline sondern Persönlichkeitsstörungen im Allgemeinen gelten wissenschaftlich als nicht heilbar!! Man hat die Möglichkeit in Form von Psychotherapie die Symptome so weit einzuschränken das man nahezu beschwerdefrei leben kann aber vor einem "Rückfall" ist man trotzdem nicht geschützt. Ein Laie der von der Materie Null Ahnung hat und trotzdem seine Meinung über die wissenschaftsbasierte Medizin stellt wo jahrelange Studien durchgeführt werden da ist leider auch erkennbar wie fernab der Realität manche Leute leben ansonsten frage ich mich was Wohlergehen und katzemaunz bisher zur Wissenschaft beigetragen haben?! Eine Jugendliche mit Borderline und jemand der glaubt Gott steht über der Wissenschaft. Da muss die Frage nach dem Ärmeren wohl nicht mehr beantwortet werden.

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@Ostsee1982

Gescheit für 3 - da bin ich hier wohl nicht die einzige. Was ich zu der Wissenschaft beigetragen habe? Nun, ich bin zufällig einer der Betroffenen, über die die jahrelangen Studien gehen. Und wenn ich das Gefühl habe, dass die Krankheit vielleicht doch heilbar sein könnte, ist das doch etwas Gutes. Ein etwas härteres Beispiel: Würde ein krebskranker auch dafür verurteilt werden, wenn er die Hoffnung hätte, dass sein Leiden heilbar wäre? Wohl eher nicht. Aber hauptsache erstmal die wahrnehmungsgestörte Borderlinerin für ihre Selbsteinschätzung verurteilen. (Ich hoffe, ihren Patienten trauen sie mehr Fähigkeit zur Selbsteinschätzung zu!) Außerdem habe ich geschrieben, dass es sicher Fälle gibt, die nicht heilbar sind, meintwegen auch überwiegend. Ich rede hier lediglich über die emotional instabile Störung, und nicht über andere Persönlichkeitsstörungen, von denen ich keine Ahnung habe. Sicher haben sie mehr fachliche Erfahrung als ich, aber ich habe die persönliche Erfahrung. Ich denke, das ist auch was wert. Das ist aber auch mein letzter Kommentar auf dieser Frage - ich habe genug Einschätzungen gehört, und diese aussichtslose Diskussion stiehlt mir nur meine Freizeit. Ihr könnt gerne noch weiterschreiben und Beweise sammeln, warum ich falsch liege etc. Ich werde sie nicht mehr lesen und auch nicht weiter antworten.

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@katzemaunz

Nun, ich bin zufällig einer der Betroffenen, über die die jahrelangen Studien gehen.

:D :D :D Du bist also so ein einzigartiger interessanter Fall das über die Studien gemacht wurden :) alles klar :)

Würde ein krebskranker auch dafür verurteilt werden, wenn er die Hoffnung hätte, dass sein Leiden heilbar wäre? Wohl eher nicht.

Richtig, dafür müsste man auch zwischen Realität und Wunschdenken unterscheiden können.

Ich hoffe, ihren Patienten trauen sie mehr Fähigkeit zur Selbsteinschätzung zu!

Meine Patienten sind auch nicht so derart beratungsresistent was auch daran liegt das sie nicht daran interessiert nur anderer Leute Kompetenzen zu untergraben und nichts zu glauben und nur dagegen zu arbeiten gegen alles was man sagt.

ich habe genug Einschätzungen gehört, und diese aussichtslose Diskussion stiehlt mir nur meine Freizeit. Ihr könnt gerne noch weiterschreiben und Beweise sammeln, warum ich falsch liege etc. Ich werde sie nicht mehr lesen und auch nicht weiter antworten.

Das ist eine sehr gute Idee und die erste Aussage der man uneingeschränkt zustimmen kann.

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Das ist keine Hinderungsgrund, manchmal ist eine solche Vorgeschichte sogar von Vorteil. Die Frage ist nur, wie belastbar du dann bist, wenn du mit deiner Vergangenheit konfrontiert wirst? Ich habe selbst eine entsprechende Ausbildung gemacht und zumindest in einem Fall wurde ein Kollege im Prüfungsstress wieder von seiner Psychose eingeholt, auch einige gesunde Kollegen erlitten in dieser Phase psychische Zusammenbrüche. Wenn du die Ausbildung gut hinbekommst, spricht eigentlich nichts dagegen. In der Drogentherapie werden beispielsweise sehr gerne Menschen mit früherer Suchtproblematik eingestellt, aus nachvollziehbaren Gründen.

Wir hatten selbst mal so eine ähnliche Situation mit einer Praktikantin die offensichtliche Vernarbungen an den Unterarmen hatte und das war der Grund warum sie nicht genommen wurde das mit einer Verantwortung dem Patienten gegenüber zu tun hat. Du hast in dem Bereich nicht nur eine Verantwortung für dich selbst sondern auch für den Patienten. Das du dauerhaft mit langen Ärmeln rum läufst ohne das die mal hochrutschen oder die Narben von anderen bemerkt werden ist sehr unwahrscheinlich.

Aber ist es nicht sehr diskriminierend, wegen uralten Narben gemieden zu werden, allein wenn mein Ärmel nur hochrutschen würde? Die wären dann sowieso weiß und mit frischen Schnitten würde ich da nicht arbeiten. Vielleicht findet ja in den nächsten Jahren ein Umdenken statt, so häufig und präsent wie das Thema ist. Und ich würde nicht in der Psychiatrie arbeiten, um Verantwortung für mich selbst zu üben.

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@katzemaunz

Ich kann auch nicht mit einem Glasauge Fahrschullehrer werden und da geht es nicht um Umdenken oder Diskriminierung sondern um Verantwortung und das man auch davon ausgehen muss das Patienten die selbst damit ein Problem haben davon getriggert werden könnten. Einen Modelwettbewerb könntest du damit auch nicht gewinnen da kann man auch darüber diskutieren ob es diskriminierend ist. Wenn du die Arme zutätowiert hast wirst du auch keinen Job am Bankschalter bekommen so hat eben jedes Handeln auch seine Konsequenzen ob einem das gefällt oder nicht.

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@Ostsee1982

Sicher, das ergibt schon Sinn. Aber wie gesagt; ich würde langärmlig tragen und nicht auf den Stationen arbeiten wollen, bei denen sich Selbstverletzer häufen. Ich fand einfach, dass der Kommentar etwas "hart" klang, da mir die Verantwortung für die Patienten am wichtigsten ist, ein Grund weswegen ich den Job für später im Visier habe (Da ich viele Betreuer selbst als Patient dabei erlebt habe, wie sie ganz ohne Narben andere Patienten fertig gemacht haben). Aber ich verstehe schon, was du meinst. Danke auf jeden Fall für die ehrliche Antwort, jeder Erfahrungsbericht bringt mich bei der Entscheidung weiter

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@katzemaunz

Die Realität ist hart und unnötiges beschönigen bringt dich keinen Schritt weiter. Menschen mit selbstverletzendem Verhalten hast du überall, auf geschlossenen Abteilungen, Kinder- und Jugendabteilungen, Psychosomatik, Akut.... Da ist keine Station ausgenommen. Natürlich könnte ich dir alles sehr blumig und nett beschreiben aber das wäre nicht ehrlich und in dem Job braucht man definitv ein dickes Fell und muss sehr standfest sein. Je nach Station bist du mehr oder weniger damit konfrontiert das du beschumpfen und angefeindet wirst, das jemand weinend vor dir zusammen bricht du auch mal den Ärger von den Psychiatern abbekommst wenn sie schlechte Laune haben + Arbeitsstress und das ist dein tagtäglicher Begleiter. Wer damit nicht umgehen kann ist entweder ganz schnell wieder weg oder du sitzt irgendwann an der selben Stelle wie deine Patienten - auch das kommt vor.

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@Ostsee1982

Das Ding ist, du kennst mich nicht. Was du da behauptest, ist einfach nur frech. Und ich habe ein sehr dickes Fell. Eben weil ich die wundervollen Demütigungen von bestimmten Betreuern ertragen musste. Und selbst psychisch kranke, psychotische Mitbewohner hatte, die mich aufs gröbste beschimpft und bedroht haben - mit dem Unterschied, dass ich nach Dienstschluß nicht nachhause gehen konnte. Also ganz ruhig mit den Vorurteilen, würde ich mal sagen.

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@katzemaunz

(Von Erfahrungen mit Psychiatern, die schlechte Laune hatten, mal ganz zu schweigen.) Der Behauptung, dass ich mit Narben Probleme haben könnte/werde, kann ich zustimmen, aber gleich rein zu interpretieren, ich wäre nicht "standfest" etc... Ich weiß genau, wie das in der Psychiatrie abläuft, und ich werde sicherlich nicht ins Bereitschaftszimmer gehen und mich ritzen, wenn mich ein Patient beleidigt.

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@katzemaunz

Das Ding ist, du kennst mich nicht. Was du da behauptest, ist einfach nur frech.

Ich kann ehrlich gesagt überhaupt nicht nachvollziehen warum du dich hier gerade so angegriffen fühlst?! Was genau empfindest du denn als frech? Von welchen Vorurteilen sprichst du? Mit welchem Satz habe ich geschrieben DU bist nicht standfest?

Ich habe geschrieben:

Natürlich könnte ich dir alles sehr blumig und nett beschreiben aber das wäre nicht ehrlich und in dem Job braucht man definitv ein dickes Fell und muss sehr standfest sein.

Nirgends in diesem Satz steht: Du bist nicht standfest. Ich versuche dir lediglich näher zu bringen welche Voraussetzungen man für diesen Beruf mitbringen sollte, nicht mehr und nicht weniger wenn du aber jeden gut gemeinten Ratschlag als persönliche Kritik ansiehst dann solltest du deinen Berufswunsch wirklich überdenken denn Kritikfähigkeit und Diplomatisches Verhalten sollte man ebenfalls mitbringen. Du fragst um Rat willst aber gleichzeitig keinen Rat hören der mit deinen Vorstellungen nicht konform geht. Du sagst du wüsstest genau was in der Psychiatrie abläuft hast aber noch keinen Tag da gearbeitet. Vielleicht kannst du mir erklären was in der Psychiatrie abläuft auch nach 10 Jahren Berufserfahrung lerne ich gerne noch dazu!? Vielleicht kannst du das konkretisieren und wenn möglich in einem normalen Ton.

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@Ostsee1982

Du redest dich hier doch auch in Rage. Der "Tonfall" deiner vorherigen Antwort war ebenfalls nicht besonders freundlich, aber sowas fällt dir anscheinend gar nicht auf. Ich habe das auf mich bezogen, da deine Vergleiche ja somit irgendwie "beweisen" sollten, dass ich 0 in den Job reinpasse. Und dass ich weiß, dass es in der Psychiatrie nicht blumig abläuft, das müsstest du mir doch eigentlich zutrauen können. Also habe ich das mit dem "nicht standfest" sein, auch auf mich bezogen. Wenn ich dir damit unrecht getan habe, tut mir das leid. Wie ich mich auf gutefrage verhalte, hat nichts mit meinen Kompetenzen zu tun.

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@katzemaunz

Um mich in Rage zu reden wäre die Voraussetzung das ich mich aufrege und um mich aufzuregen nutze ich keine Internetportale :) Da musst du dir keine Sorgen machen. Ich muss mich nicht über das Verhalten von Menschen ärgern die ich nicht kenne da gibt es überhaupt keinen Grund dazu.

Du redest davon das ich Vergleiche ziehe um zu beweisen das du nicht in den Job passt. Ich weiß beim besten Willen nicht woher du das nimmst. Du legst mir Worte in den Mund die ich so nie geschrieben habe. Ich rede von meinen eigenen langjährigen Erfahrungen nicht mehr und nicht weniger. Was du da hinein interpretierst das ist deine Sache und hat nichts mit mir zu tun. Du darfst mir durchaus zutrauen das ich nach 10 Jahren psychiatrischer Berufserfahrung ein bisschen mehr an praktischen Wissen einbringe. Da Kompetenzen zu untergraben weil du denkst dich auszukennen weil du selbst als Patientin da warst da muss ich dir sagen, dass das Patientendasein und der Arbeitsalltag von Pflegekräften zwei völlig verschiedene Dinge sind die du einfach nicht beurteilen kannst weil dir dafür die Praxis fehlt. Ich würde sagen: Erst machen und dann reden! Pflegekräfte machen jahrelange Ausbildungen und die Patienten (so jemand wie du) ist ein paar Wochen stationär und glaubt dann alles zu wissen und alles zu können. Nur mit dem Fakt das du gar nichts weißt. Wenn du aber so gut auskennst frage ich mich warum du dann nicht bereits in dem Beruf arbeitest?! Warum machst du nicht schon längst dein Praktikum?

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Hallo, ich meine es hiermit sehr ernst. Ich bin sehr verzweifelt. Bitte beleidigt mich nicht. Ja, wo soll ich anfangen?

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